{"id":3374,"date":"2015-12-18T14:29:00","date_gmt":"2015-12-18T13:29:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/25-jahre-englischsprachiger-weihnachtsgottesdienst-in-oldenburg\/"},"modified":"2015-12-18T14:29:00","modified_gmt":"2015-12-18T13:29:00","slug":"25-jahre-englischsprachiger-weihnachtsgottesdienst-in-oldenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/25-jahre-englischsprachiger-weihnachtsgottesdienst-in-oldenburg\/","title":{"rendered":"25 Jahre englischsprachiger Weihnachtsgottesdienst in Oldenburg"},"content":{"rendered":"<p>\u201eIch werde zu Weihnachten zu Hause sein, wenn auch nur in meinen Tr\u00e4umen\u201c, diese Liedzeilen aus Bing Crosbys Lied \u201eI\u00b4ll be home or christmas\u201c treffen f\u00fcr Pfarrer Dale Eckhart die Atmosph\u00e4re des Weihnachtsgottesdienstes in englischer Sprache ganz genau. <\/p>\n<p>\u201eIch hab nichts verstanden, aber ich komme wieder.\u201c Noch genau kann sich Pastor i.R. Dale Eckhart an diesen Satz erinnern. Eine 80-J\u00e4hrige sagte ihn zu ihm nach dem ersten englischsprachigen Gottesdienst zu Weihachten in Oldenburg. 25 Jahre ist das jetzt her. In diesem Jahr feiert der Gottesdienst ein kleines Jubil\u00e4um. F\u00fcr alle Engl\u00e4nder und Amerikaner in Oldenburg und um zu geh\u00f6rt er fest ins Weihnachtsprogramm. Auch Spieler der EWE-Baskets kommen gerne, aber eben auch f\u00fcr viele Oldenburgerinnen und Oldenburger, die die besondere Stimmung des Gottesdienstes sch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Entstanden ist die Idee 1990, als die geb\u00fcrtige Engl\u00e4nderin Margaret Hollwege Pastor Dale Eckhart kennenlernte. Seit 1975 ist der geb\u00fcrtige Amerikaner Pfarrer in der oldenburgischen Kirche. \u201eIch sagte, zu ihm, es w\u00e4re doch sch\u00f6n, zu Weihnachten einen englischen Gottesdienst zu haben\u201c, erinnert sich Hollwege. Gemeinsam mit anderen englischsprachigen Oldenburgerinnen und Oldenburgern planten sie dann den ersten Gottesdienst. Und es wurde ein Erfolg. \u00dcber 300 Besucherinnen und Besucher kamen zur Premiere in die Martin-Luther-Kirche. Mittlerweile kommen jedes Jahr rund 500 Besucherinnen und Besucher in die Ohmsteder Kirche, in der der Gottesdienst mittlerweile gefeiert wird.<\/p>\n<p>\u201eDieser Gottesdienst hat eine besondere Atmosph\u00e4re\u201c, betont Eckhart. Im vergangenen Jahr ist der Pastor in den Ruhestand gegangen. Den englischen Weihnachtsgottesdienst macht er aber weiter, so lange Margaret Hollwege und er fit sind. Die Gottesdienstteilnehmenden freut das. <\/p>\n<p>\u201eViele sagen danach, dass dies ihr Weihnachtsgottesdienst f\u00fcr dieses Jahr war\u201c, berichtet Eckhart. Bewusst findet der Gottesdienst nicht an den Weihnachtstagen statt, sondern am dritten oder vierten Advent. \u201eWir haben viele Familien mit einem englischsprachigen Elternteil. F\u00fcr uns ist dieser Gottesdienst eine M\u00f6glichkeit, unseren Kindern und Enkeln unsere Weihnachtstradition zu vermitteln\u201c, berichtet Hollwege. <\/p>\n<p>Zu Weihnachten geht sie dann mit ihrer Familie noch in den deutschen Gottesdienst. \u201eWir lieben auch die deutschen Traditionen\u201c, sagt Hollwege. Aber sie wollen eben auch die Heimat nicht vergessen. Bing Crosbys \u201eI\u2019ll be home for christmas\u201c dr\u00fcckt f\u00fcr Eckhart die Atmosph\u00e4re des Gottesdienstes perfekt aus. Denn f\u00fcr alle Teilnehmenden ist er ein St\u00fcck Heimat, das gerade in der Weihnachtszeit besonders vermisst wird. <\/p>\n<p>Im Gesang liegt f\u00fcr die beiden Organisatoren dabei einer der gro\u00dfen Unterschiede. Acht \u201eCarols\u201c (Lieder) werden in jedem Weihnachtsgottesdienst gesungen, Dabei d\u00fcrfen einige Klassiker, wie \u201eJoy to the world\u201c und \u201eOh, Come, All Ye Faithful\u201c nicht fehlen. Gesungen werden diese Lieder im Stehen. \u201eBeim ersten Gottesdienst war ich \u00fcberrascht, als pl\u00f6tzlich die meisten aufstanden. Dann dachte ich nur: very british\u201c, erz\u00e4hlt Eckhart. <\/p>\n<p>Britisch oder Amerikanisch, in den Vorbereitungen wird manchmal darum gerungen, welche Lieder und mit welcher Melodie gesungen werden. Denn da gibt es durchaus Unterschiede. Und so ist der Gottesdienst ein sehr multikultureller. Neben Amerikanern und Briten wirken eben auch Australier und eine Frau aus Burma mit. Sie alle verbindet die englische Sprache und die englischen Weihnachtslieder. An der Orgel begleitet werden sie von deutschen Organisten Martin Hohls. \u201eAber er spielt das sehr britisch\u201c, scherzt Hollwege.<\/p>\n<p>Gesungen wird auch nach dem Gottesdienst beim Treffen im Gemeindehaus. Dann erklingen \u201eJingle bells\u201c und \u201eWe wish you a merry christmas\u201c.<\/p>\n<p>Der Weihnachtsgottesdienst findet in diesem Jahr an diesem Sonntag, 20. Dezember, ab 17 Uhr in der Ohmsteder Kirche statt.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Ein Beitrag von Kerstin Kempermann, Evangelische Zeitung, Redaktion Oldenburg.<br \/><\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch werde zu Weihnachten zu Hause sein, wenn auch nur in meinen Tr\u00e4umen\u201c, diese Liedzeilen aus Bing Crosbys Lied \u201eI\u00b4ll be home or christmas\u201c treffen f\u00fcr Pfarrer Dale Eckhart die Atmosph\u00e4re des Weihnachtsgottesdienstes in englischer Sprache ganz genau. \u201eIch hab nichts verstanden, aber ich komme wieder.\u201c Noch genau kann sich Pastor i.R. Dale Eckhart an diesen Satz erinnern. Eine 80-J\u00e4hrige sagte ihn zu ihm nach dem ersten englischsprachigen Gottesdienst zu Weihachten in Oldenburg. 25 Jahre ist das jetzt her. In diesem Jahr feiert der Gottesdienst ein kleines Jubil\u00e4um. 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