{"id":3530,"date":"2016-01-21T08:53:00","date_gmt":"2016-01-21T07:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsens-kommunen-fordern-zehn-milliarden-euro-fuer-sozialen-wohnungsbau\/"},"modified":"2016-01-21T08:53:00","modified_gmt":"2016-01-21T07:53:00","slug":"niedersachsens-kommunen-fordern-zehn-milliarden-euro-fuer-sozialen-wohnungsbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsens-kommunen-fordern-zehn-milliarden-euro-fuer-sozialen-wohnungsbau\/","title":{"rendered":"Niedersachsens Kommunen fordern zehn Milliarden Euro f\u00fcr sozialen Wohnungsbau"},"content":{"rendered":"<p>Hannover\/Berlin (epd). Die nieders\u00e4chsischen Kommunen halten die angek\u00fcndigte Unterst\u00fctzung des Bundes f\u00fcr den sozialen Wohnungsbau f\u00fcr nicht ausreichend. &quot;Die Initiative der Bundesregierung, weitere zwei Milliarden Euro zu investieren ist lobenswert, aber nur ein Tropfen auf dem hei\u00dfen Stein&quot;, sagte der Sprecher des St\u00e4dte- und Gemeindebundes, Thorsten Bullerdiek, am Donnerstag dem epd: &quot;Wenn wir die Integration der Fl\u00fcchtlinge schaffen wollen, brauchen wir ein Investitionsprogramm f\u00fcr die Kommunen von mindestens zehn Milliarden Euro.&quot; &nbsp;<\/p>\n<p>Damit k\u00f6nnten die St\u00e4dte und Gemeinden zun\u00e4chst alte Geb\u00e4ude sanieren und renovieren. Daneben m\u00fcssten neue Wohnungen gebaut werden. Zudem m\u00fcsse nachhaltig in die Infrastruktur des l\u00e4ndlichen Raums investiert werden, &quot;da die Gro\u00dfst\u00e4dte sonst kollabieren&quot;, betonte Bullerdiek. Wichtig sei allerdings auch, dass es gelinge, den weiteren Zustrom an Fl\u00fcchtlingen zu begrenzen.<\/p>\n<p>Die Tatsache, dass Vermieter derzeit versuchten, mit \u00fcberh\u00f6hten Mietforderungen Kapital aus dem knappen Wohnraum zu schlagen, sei ein normaler Marktmechanismus, erl\u00e4uterte Bullerdiek: &quot;Mietpreisbremsen und \u00e4hnliche regulatorische Vorschriften werden hier auf Dauer nicht helfen. Wir m\u00fcssen massiv in den l\u00e4ndlichen Raum und in den Bestand an Geb\u00e4uden investieren.&quot; <\/p>\n<p>Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte am Mittwoch angek\u00fcndigt, dass sie die Finanzmittel des Bundes f\u00fcr den sozialen Wohnungsbau auf zwei Milliarden Euro pro Jahr anheben wolle. Finanzpolitiker der Union hatten sich zun\u00e4chst skeptisch bis ablehnend dazu ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>Auch der Deutsche Mieterbund kritisierte, eine Verdoppelung der j\u00e4hrlichen Bundesgelder gen\u00fcge nicht. Pr\u00e4sident Franz-Georg Rips forderte in der &quot;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&quot; (Donnerstagsausgabe) weitere Finanzmittel von den L\u00e4ndern. Zus\u00e4tzlich zu den von Hendricks angek\u00fcndigten Steueranreizen f\u00fcr Investoren verlangte er zudem, die Bau- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, mehr Bauland bereitzustellen und Baugrundst\u00fccke schneller zu erschlie\u00dfen. &nbsp;<\/p>\n<p>Aktuell fehlten bereits 800.000 Wohnungen, betonte Rips: &quot;Der j\u00e4hrliche Neubau von etwa 250.000 bis 270.000 Wohnungen reicht bei weitem nicht aus, die seit Jahren ansteigende Nachfrage zu befriedigen.&quot; Jedes Jahr m\u00fcssten mindestens 400.000 Wohnungen neu gebaut werden.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Berlin (epd). 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