{"id":3637,"date":"2016-02-08T08:42:00","date_gmt":"2016-02-08T07:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/medienpaedagoge-kritischer-mit-texten-und-bildern-aus-sozialen-netzwerken-umgehen\/"},"modified":"2016-02-08T08:42:00","modified_gmt":"2016-02-08T07:42:00","slug":"medienpaedagoge-kritischer-mit-texten-und-bildern-aus-sozialen-netzwerken-umgehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/medienpaedagoge-kritischer-mit-texten-und-bildern-aus-sozialen-netzwerken-umgehen\/","title":{"rendered":"Medienp\u00e4dagoge: Kritischer mit Texten und Bildern aus sozialen Netzwerken umgehen"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Internetnutzer sollten nach Ansicht des Medienp\u00e4dagogen Moritz Becker kritischer mit Texten, Bildern und Videos in den sozialen Netzwerken umgehen. Viele Menschen verbreiteten Informationen zu schnell und unreflektiert einfach weiter, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit Blick auf den internationalen Safer Internet Day, der am Dienstag begangen wird. Doch auch, wenn sie Gutes im Sinne h\u00e4tten, sollten sie zun\u00e4chst Inhalte pr\u00fcfen. Der in den sozialen Medien vielzitierte Merksatz &quot;Sharing is caring&quot; (Wer teilt, nimmt Anteil) sei falsch. Hinter den Posts k\u00f6nnten Autoren und Institutionen mit fragw\u00fcrdigen Interessen stecken.<\/p>\n<p>Falschmeldungen im Internet arbeiteten dar\u00fcber hinaus mit starken Emotionen wie Angst oder Emp\u00f6rung, sagte Becker. F\u00fchlten sich Internetznutzer von einer Nachricht ber\u00fchrt oder seien sie dar\u00fcber w\u00fctend, sollten sie keine Kommentare schreiben oder Texte und Bilder weiterverbreiten. &quot;Die Gef\u00fchle blockieren die F\u00e4higkeit, Informationen kritisch infrage zu stellen.&quot;<\/p>\n<p>Gerade in den sozialen Medien sei oft unklar, wer Urheber eines Textes ist, sagte Becker, der f\u00fcr &quot;Smiley &#8211; Verein f\u00fcr Medienkompetenz&quot; in Hannover arbeitet. &quot;Oft erf\u00e4hrt man Sachen gar nicht aus erster Hand, sondern liest von jemanden, der einen kennt, dem etwas passiert ist.&quot; Ist in dem Post kein Autorenname erkennbar, sei die Quelle nicht glaubhaft. Auch fehlende Kontaktm\u00f6glichkeiten wie eine E-Mail-Adresse seien Indizien daf\u00fcr, dass der Autor nicht zu dem steht, was er schreibt.<\/p>\n<p>Zudem sollten sich Medienkonsumenten immer fragen, welche Interessen die Institution oder der Autor der Nachricht verfolgt, r\u00e4t Becker. Eine Umwelt-Organisation stelle eine Studie wahrscheinlich anders dar als ein Wirtschaftsunternehmen. Sinnvoll sei es deshalb, nach anderen Quellen zu suchen, die die Tatsachen untermauerten oder einen anderen Blick erm\u00f6glichten. Hilfreich k\u00f6nne es auch sein, den Text eines Facebook-Eintrags oder den Link eines Bildes zu googeln, um herauszufinden, ob die Nachricht \u00fcberhaupt stimme. &quot;Gerade Bilder werden in den sozialen Netzwerken oft aus dem Zusammenhang gerissen.&quot;<\/p>\n<p>Der &quot;Safer Internet Day&quot; steht in diesem Jahr unter dem Motto &quot;Play your part for a better internet&quot;. Seit 2008 ist er der internationale Aktionstag f\u00fcr mehr Sicherheit im Internet.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Internetnutzer sollten nach Ansicht des Medienp\u00e4dagogen Moritz Becker kritischer mit Texten, Bildern und Videos in den sozialen Netzwerken umgehen. Viele Menschen verbreiteten Informationen zu schnell und unreflektiert einfach weiter, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit Blick auf den internationalen Safer Internet Day, der am Dienstag begangen wird. Doch auch, wenn sie Gutes im Sinne h\u00e4tten, sollten sie zun\u00e4chst Inhalte pr\u00fcfen. Der in den sozialen Medien vielzitierte Merksatz &quot;Sharing is caring&quot; (Wer teilt, nimmt Anteil) sei falsch. Hinter den Posts k\u00f6nnten Autoren und Institutionen mit fragw\u00fcrdigen Interessen stecken. Falschmeldungen im Internet arbeiteten dar\u00fcber hinaus mit starken Emotionen wie&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"false","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43],"tags":[44],"class_list":["post-3637","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kirche-oldenburg","tag-kirche-oldenburg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3637","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3637"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3637\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3637"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3637"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3637"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}