{"id":3730,"date":"2016-02-24T10:37:00","date_gmt":"2016-02-24T09:37:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/hinhoeren-und-jugendliche-beteiligen\/"},"modified":"2016-02-24T10:37:00","modified_gmt":"2016-02-24T09:37:00","slug":"hinhoeren-und-jugendliche-beteiligen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/hinhoeren-und-jugendliche-beteiligen\/","title":{"rendered":"Hinh\u00f6ren und Jugendliche beteiligen"},"content":{"rendered":"<p>Seit Anfang des Jahres hat der CVJM-Landesverband Oldenburg einen neuen Landessekret\u00e4r: Friedemann H\u00f6nsch ist nach 19 Jahren als Kreisjugenddiakon der hannoverschen Landeskirche im ostfriesischen Rhauderfehn zur Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg gewechselt. Damit kehrt der 45-J\u00e4hrige zu seinen Wurzeln zur\u00fcck, denn beim Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) hatte er vor vielen Jahren als ehrenamtlicher Jungscharleiter angefangen, seine Ausbildung zum Diakon hat er am CVJM-Kolleg in Kassel absolviert.<\/p>\n<p>Hinh\u00f6ren, was Jugendliche zu sagen haben, und sie an den Prozessen in der Jugendarbeit zu beteiligen, das ist Friedemann H\u00f6nsch ganz wichtig. \u201eWie k\u00f6nnen wir junge Erwachsene ansprechen und begeistern? Diese Frage stellt sich in der Jugendarbeit immer mehr. Da ist es einerseits wichtig, lockere und wenig verpflichtende Projekte anzubieten \u2013 etwa im sportlichen oder im musisch-kulturellen Bereich \u2013, und sie andererseits mit ihren W\u00fcnschen und Vorstellungen in die Verantwortung einzubinden\u201c, ist seine Erfahrung. <\/p>\n<p>Wie Jugendliche \u201eticken\u201c erlebt H\u00f6nsch t\u00e4glich auch zu Hause bei seinen 16- und 18-j\u00e4hrigen Kindern. \u201eDieser ganz unmittelbare Draht hilft mir nat\u00fcrlich bei meiner Arbeit\u201c, sagt er. \u201eAllein schon die Interessen zu kennen und die Jugendsprache zu verstehen, ist extrem n\u00fctzlich.\u201c Dabei ist er niemand, der die Wortneusch\u00f6pfungen der Kids \u00fcbernimmt. \u201eJugendliche m\u00f6gen es gar nicht, wenn sich \u00c4ltere \u00fcber diese Ausdr\u00fccke bei ihnen anbiedern\u201c, ist seine Erfahrung. Au\u00dferdem sei es wichtig, auch als Erwachsener mit mehr Lebenserfahrung wahrgenommen zu werden, den jungen Menschen ein kompetenter erwachsener Ansprechpartner au\u00dferhalb des Elternhauses zu sein. \u201eUm da eine Vertrauensbasis aufzubauen, ist die Art und Weise wichtig, wie man auf die jungen Menschen zugeht.\u201c<\/p>\n<p>Anders als sein Vorg\u00e4nger Erich Schnau-Huisinga, der Ende 2015 in den Ruhestand verabschiedet wurde, wird H\u00f6nsch nicht nur f\u00fcr den CVJM, sondern mit einem Teil seiner Stelle auch als Bildungsreferent f\u00fcr das Landesjugendpfarramt t\u00e4tig sein. \u201eDiese Anbindung an das Landesjugendpfarramt und die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen finde ich sinnvoll. So ist ein direkter Erfahrungsaustausch m\u00f6glich, von dem alle profitieren k\u00f6nnen\u201c, so der Landessekret\u00e4r. <\/p>\n<p>An seiner neuen Arbeitsstelle anzukommen, das hei\u00dft f\u00fcr Friedemann H\u00f6nsch auch, gleich wieder loszufahren \u2013 zu den CVJM-Ortsvereinen, in die Kirchenkreise, zu Treffen der Landesverb\u00e4nde ganz Norddeutschlands. \u201eIch will mir erst einmal einen Eindruck verschaffen, welche Strukturen, welche Projekte es hier gibt, was gut l\u00e4uft, worauf sich aufbauen l\u00e4sst\u201c, erkl\u00e4rt er. \u201eDiese Zeit m\u00f6chte ich mir nehmen.\u201c TEN SING etwa sei ein Projekt, das extrem starken Zulauf habe, auch die internationalen Begegnungen seien eine gute Grundlage, auf der sich aufbauen lasse.<\/p>\n<p>\u201eVon Oldenburg nach Oldenburg\u201c, so lassen sich Friedemann H\u00f6nschs berufliche Stationen kurz zusammenfassen: Nach dem CVJM-Kolleg in Kassel und einem berufspraktischen Jahr im \u00f6sterreichischen Graz hatte er seinen ersten Arbeitsplatz als Jugenddiakon in Oldenburg\/Holstein. \u201eDort hat es mir gut gefallen \u2013 insbesondere au\u00dferhalb der Sommermonate, wenn nicht so viele Touristen dort waren\u201c, lacht er. Von der Ostsee zog es ihn, den geb\u00fcrtigen Ostfriesen, dann allerdings doch wieder an die Nordsee. Und auch wenn er nun in Oldenburg\/Oldenburg einen neuen Wirkungskreis hat, bleibt er Ostfriesland treu \u2013 wegen der Kinder. \u201eDie sind kurz vor dem Abitur, da m\u00f6chte ich ihnen einen Ortswechsel ersparen.\u201c Denn wie Kids ticken, das wei\u00df Friedemann H\u00f6nsch ja.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Ein Beitrag von Anke Brockmeyer.<br \/><\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Anfang des Jahres hat der CVJM-Landesverband Oldenburg einen neuen Landessekret\u00e4r: Friedemann H\u00f6nsch ist nach 19 Jahren als Kreisjugenddiakon der hannoverschen Landeskirche im ostfriesischen Rhauderfehn zur Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg gewechselt. 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