{"id":3813,"date":"2016-03-11T12:39:00","date_gmt":"2016-03-11T11:39:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/plattform-fuer-sichere-digitale-kommunikation\/"},"modified":"2016-03-11T12:39:00","modified_gmt":"2016-03-11T11:39:00","slug":"plattform-fuer-sichere-digitale-kommunikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/plattform-fuer-sichere-digitale-kommunikation\/","title":{"rendered":"Plattform f\u00fcr sichere digitale Kommunikation"},"content":{"rendered":"<p>Neue digitale Wege geht die Evangelische Jugend Oldenburg (ejo) in der Zusammenarbeit der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden. Den Aktiven der kirchlichen Jugendarbeit steht jetzt ein eigener Cloud-Dienst zur Verf\u00fcgung, um Dateien zu speichern, Vorhaben zu planen und miteinander zu kommunizieren. \u201eejoPRO \u2013 Plattform f\u00fcr Beweger*innen\u201c hei\u00dft das Projekt, das vom Landesjugendpfarramt der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg gemeinsam mit dem Vorstand der ejo initiiert wurde.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt steht eine kleine orange-farbene Box des Hamburger Start-Up-Unternehmens Protonet \u2013 ein sogenannter Private Cloud Server. Auf diesem Server l\u00e4uft eine Software, die auf einfache Weise eine Projektorganisation erm\u00f6glicht: Terminplanung, Aufgabenlisten, Datenspeicherung und Chat sind die wesentlichen Elemente f\u00fcr die Zusammenarbeit. ejoPRO funktioniert wie ein ganz normaler Cloud-Dienst. <\/p>\n<p>Alle Daten sind weltweit \u00fcber einen Internetanschluss abrufbar. Sie werden aber nicht bei Drittanbietern gespeichert, sondern bleiben auf dem eigenen Server und damit in den H\u00e4nden der ejo. <\/p>\n<p>\u201eDie ejo holt sich auf diese Weise ihre Datenhoheit zur\u00fcck\u201c, erl\u00e4utert Uwe Martens, PR-Referent im Landesjugendpfarramt und einer der Impulsgeber des Projektes. Die Nutzung von Speicherdiensten wie Google und Dropbox geh\u00f6re nun f\u00fcr die ejo der Vergangenheit an. \u201eDas ist unsere Antwort auf die Daten-Skandale um den NSA und andere Geheimdienste \u2013 wir stellen uns damit auch unserer netzpolitischen Verantwortung als Jugendverband\u201c, so der Bildungsreferent. Sicherheit steht ganz oben: Die Nutzerrechte k\u00f6nnen sehr detailliert festgelegt werden und die Daten\u00fcbertragung erfolgt hoch verschl\u00fcsselt.<\/p>\n<p>Neben dem Projektmanagement und dem Schutz der Privatsph\u00e4re geht es bei ejoPRO auch um Partizipation. \u201eWir wollen gerade auch den Ehrenamtlichen gute und sichere Bedingungen f\u00fcr die Kommunikation erm\u00f6glichen\u201c, sagt Lucas Scheel, Fundraising-Referent des Landesjugendpfarramts, der gemeinsam mit Uwe Martens die Idee zu ejoPRO entwickelt hat. Folgerichtig wird die Umsetzung des Projektes von einer 12-k\u00f6pfigen Gruppe von Ehrenamtlichen koordiniert, die das Konzept weiterentwickelt und die Administration \u00fcbernimmt. <\/p>\n<p>Martens und Scheel fungieren lediglich als Berater im Hintergrund. \u201eAuch Hauptamtliche sollen ejoPRO nat\u00fcrlich nutzen\u201c, sagt Lucas Scheel. \u201eAber die Leitung liegt in ehrenamtlicher Hand. So soll gerade den Ehrenamtlichen ein zus\u00e4tzlicher Anreiz f\u00fcr eigenes Ausprobieren in der Jugendarbeit gegeben werden.\u201c Und Uwe Martens erg\u00e4nzt: \u201eejoPRO ist ein Raum zum Experimentieren, eine \u00fcberall verf\u00fcgbare Ideenschmiede!\u201c<\/p>\n<p>Die Plattform kann etwa von regionalen Freizeitenteams zur Vorbereitung genutzt werden oder zur Entwicklung von Projekten \u00fcber Kirchenkreisgrenzen hinweg. Sie hilft aber auch, wenn Aktive der ejo nach gro\u00dfen Veranstaltungen wie einer Vollversammlung oder den Himmlischen Fortbildungstagen miteinander in Kontakt bleiben und sich austauschen wollen.<\/p>\n<p>Das Landesjugendpfarramt in Oldenburg nutzt diese Technologie bereits seit einem Jahr erfolgreich als Kooperationsplattform f\u00fcr Hauptamtliche. Durch die Erweiterung f\u00fcr Ehrenamtliche sieht sich die Jugendarbeit gut ger\u00fcstet f\u00fcr einen Aufbruch in die digitale Zukunft. \u201eUnsere Art zu kommunizieren wird sich ver\u00e4ndern \u2013 ejoPRO ist dazu ein wichtiger Baustein\u201c, ist Uwe Martens \u00fcberzeugt. \u201eWichtig ist, dass unser neues Projekt kein Selbstzweck ist \u2013 es soll unsere Kinder- und Jugendarbeit weiter voranbringen\u201c, sagt sein Kollege Lucas Scheel.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Informationen zu ejoPRO \u2013 Plattform f\u00fcr Beweger*innen\u201c gibt es unter: www.protonet.ejo.de&nbsp; <\/span><br \/>\n<br \/><span style=\"font-style: italic\"><span style=\"font-weight: bold\">Weitere Informationen erhalten Sie bei:<br \/><\/span><\/span>Uwe Martens, Referent f\u00fcr \u00d6ffentlichkeitsarbeit <br \/>im Landesjugendpfarramt der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, <br \/>Telefon 0441-7701404, E-Mail uwe.martens@ejo.de&nbsp; <\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue digitale Wege geht die Evangelische Jugend Oldenburg (ejo) in der Zusammenarbeit der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden. Den Aktiven der kirchlichen Jugendarbeit steht jetzt ein eigener Cloud-Dienst zur Verf\u00fcgung, um Dateien zu speichern, Vorhaben zu planen und miteinander zu kommunizieren. \u201eejoPRO \u2013 Plattform f\u00fcr Beweger*innen\u201c hei\u00dft das Projekt, das vom Landesjugendpfarramt der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg gemeinsam mit dem Vorstand der ejo initiiert wurde. Im Mittelpunkt steht eine kleine orange-farbene Box des Hamburger Start-Up-Unternehmens Protonet \u2013 ein sogenannter Private Cloud Server. 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