{"id":3884,"date":"2016-03-22T10:51:00","date_gmt":"2016-03-22T09:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/luther-in-damme\/"},"modified":"2016-03-22T10:51:00","modified_gmt":"2016-03-22T09:51:00","slug":"luther-in-damme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/luther-in-damme\/","title":{"rendered":"Luther in Damme"},"content":{"rendered":"<p>Den Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe des Kirchenkreises Oldenburger M\u00fcnsterland zum Reformationsjubil\u00e4um bildete eine Diskussion unter Leitung von Pfarrer Oliver D\u00fcrr \u00fcber das Profil und die Rolle des evangelischen Glaubens zwischen Damme und Sedelsberg im ev. Gemeindehausin Damme. Diskutanten waren Frau Dr. Gabriele Lachner in ihrer Eigenschaft als \u00d6kumenebeauftragte des Bisch\u00f6flich M\u00fcnsterschen Offizialates, Oberkirchenrat Detlef Mucks-B\u00fcker von der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg sowie Norbert Bockstette, stellvertretender B\u00fcrgermeister von Lohne, der als evangelischer Christ von seinen Erfahrungen in der Diaspora berichtete. <\/p>\n<p>So fragte denn auch Pfarrer D\u00fcrr Norbert Bockstette nach seinen konfessionellen Erfahrungen, die dieser bei seiner Ankunft 1970 in Lohne gemacht habe. Da er als Soldat nach Lohne gekommen sei, fokussierte sich die Aufmerksamkeit seiner Umgebung zun\u00e4chst auf seine Dienstt\u00e4tigkeit. Erst sp\u00e4ter sollte seine Konfession eine Rolle spielen, n\u00e4mlich als er nicht Vorsitzender des Elternbeirates im katholischen Kindergarten werden konnte sowie bei der Einschulung seiner Kinder in die Grundschule: Die direkt in der N\u00e4he liegende Schule konnten diese nur mit einer Ausnahmegenehmigung besuchen. Insgesamt sah sich Norbert Bockstette aber ohne konfessionelle Probleme gut in seinem nachbarschaftlichen Umfeld aufgenommen. <\/p>\n<p>\u00c4hnlich sah Gabriele Lachner von katholischer Seite ihre Ankunft im Oldenburger M\u00fcnsterland. Sie konstatierte zwar einen Unterschied zwischen dem katholischen Leben in ihrer Heimat, der Gro\u00dfstadt M\u00fcnchen und dem l\u00e4ndlich strukturierten Raum um Vechta herum, wo sich katholisches Milieu eher in Vereinen wie Kolping abspiele, f\u00fchlte sich aber auch aufgenommen in diesem ihr bis zu ihrem Zuzug unbekannten Landstrich. Eine \u00e4hnliche Erfahrung machte auch Oberkirchenrat Mucks-B\u00fcker der aus der unierten Kirche Westfalens ins lutherische Oldenburg gekommen war. Mit Blick auf die Zukunft waren sich alle Diskutanten auch mit dem fragestellenden Publikum einig, dass die&nbsp; immer st\u00e4rker werdende&nbsp; Pluralit\u00e4t unserer Gesellschaft ein engeres Zusammenstehen der beiden gro\u00dfen Volkskirchen in der \u00d6kumene unabdingbar sei. Auch wenn die kirchenleitenden Organe hier zuweilen zur\u00fcckhaltender agieren w\u00fcrden wie die kirchliche Basis, seien die M\u00f6glichkeiten in den Gemeinden unendlich gro\u00df, \u00d6kumene zu leben, aber zum Teil noch nicht realisiert: So b\u00f6ten sich gerade jetzt in der Fl\u00fcchtlingsarbeit Schnittstellen an, aber warum sollte es nicht auch gemeinsame Seniorenkreise oder einen \u00f6kumenischen Krankenhausbesuchsdienst geben. <\/p>\n<p>Alle waren sich aber einig, dass \u00d6kumene nicht ein Konstrukt verordneter Rituale sein k\u00f6nne, sondern eine Sache der inneren Begeisterung: Dann m\u00fcsse uns vor der Zukunft der Volkskirchen deutschlandweit und auch im Oldenburger M\u00fcnsterland nicht bange sein<br \/><span style=\"font-style: italic\">Carsten Homann<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe des Kirchenkreises Oldenburger M\u00fcnsterland zum Reformationsjubil\u00e4um bildete eine Diskussion unter Leitung von Pfarrer Oliver D\u00fcrr \u00fcber das Profil und die Rolle des evangelischen Glaubens zwischen Damme und Sedelsberg im ev. 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