{"id":4024,"date":"2016-04-08T08:07:00","date_gmt":"2016-04-08T06:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/fluechtlingsrat-westbalkan-staaten-sind-fuer-roma-nicht-sicher\/"},"modified":"2016-04-08T08:07:00","modified_gmt":"2016-04-08T06:07:00","slug":"fluechtlingsrat-westbalkan-staaten-sind-fuer-roma-nicht-sicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/fluechtlingsrat-westbalkan-staaten-sind-fuer-roma-nicht-sicher\/","title":{"rendered":"Fl\u00fcchtlingsrat: Westbalkan-Staaten sind f\u00fcr Roma nicht sicher"},"content":{"rendered":"<p>Hannover\/Berlin (epd). Niedersachsen Fl\u00fcchtlingsrat hat anl\u00e4sslich des Internationalen Tages der Roma (8. April) gegen die Definition der Westbalkan-L\u00e4nder als sichere Herkunftsl\u00e4nder und die Massenabschiebung von Roma-Fl\u00fcchtlingen dorthin protestiert. F\u00fcr Roma seien Serbien, Mazedonien, Bosnien Herzegowina, Kosovo, Albanien und Montenegro nach wie vor nicht sicher, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Rates, Kai Weber, in Hannover. Sie st\u00fcnden dort am untersten Ende der sozialen Hierarchie und seien vielf\u00e4ltigen Diskriminierungen ausgesetzt.<\/p>\n<p>In ihren Heimatl\u00e4ndern erwarteten zur\u00fcckkehrende Roma regelm\u00e4\u00dfig Verelendung, Analphabetismus, rassistische \u00dcbergriffe und Ghettoisierung, erkl\u00e4rte der Fl\u00fcchtlingsrat. In Serbien erlebten Angeh\u00f6rige ethnischer Minderheiten wie Roma Diskriminierungen in verbaler und physischer Form, ohne staatlichen Schutz zu finden.<\/p>\n<p>Roma, die vor Verfolgung fliehen, m\u00fcsse Schutz nach der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention zugebilligt werden, verlangte Weber. Wer nicht wolle, dass Roma weiter fliehen, m\u00fcsse sich f\u00fcr ihren uneingeschr\u00e4nkten Zugang zu Bildung, Arbeit und zum Gesundheitssystem in ihren Herkunftsl\u00e4ndern und f\u00fcr die nachhaltige Durchsetzung ihrer politischen Teilhabe verwenden.<\/p>\n<p>Das B\u00fcndnis \u00abGesicht zeigen! F\u00fcr eine weltoffenes Deutschland\u00bb verlangte, Roma-Fl\u00fcchtlinge m\u00fcssten als gleichberechtigte Asyl-Antragsteller behandelt und ihre Fluchtgr\u00fcnde vollst\u00e4ndig und unvoreingenommen gepr\u00fcft werden. Die gruppenspezifische Verfolgung von Roma d\u00fcrfe bei der Pr\u00fcfung der Asylgr\u00fcnde nicht ausgeblendet werden, die Stigmatisierung als \u00abAsylbetr\u00fcger\u00bb m\u00fcsse enden.<\/p>\n<p>Den Internationalen Roma-Tag gibt es seit 35 Jahren. Am 8. April 1971 fand in London der erste weltweite Roma-Kongress statt. In Berlin war f\u00fcr Freitagmittag eine Kundgebung gegen Antiziganismus des \u00abB\u00fcndnisses f\u00fcr Solidarit\u00e4t mit den Sinti und Roma Europas\u00bb angek\u00fcndigt. Als G\u00e4ste wurden die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan \u00d6zoguz (SPD), und die schwedische EU-Parlamentsabgeordnete und Angeh\u00f6rige der Roma-Minderheit, Soraya Post, erwartet.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Berlin (epd). Niedersachsen Fl\u00fcchtlingsrat hat anl\u00e4sslich des Internationalen Tages der Roma (8. April) gegen die Definition der Westbalkan-L\u00e4nder als sichere Herkunftsl\u00e4nder und die Massenabschiebung von Roma-Fl\u00fcchtlingen dorthin protestiert. F\u00fcr Roma seien Serbien, Mazedonien, Bosnien Herzegowina, Kosovo, Albanien und Montenegro nach wie vor nicht sicher, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Rates, Kai Weber, in Hannover. 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