{"id":4204,"date":"2016-05-13T08:50:00","date_gmt":"2016-05-13T06:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/pastoren-muessen-auf-facebook-aktiv-sein\/"},"modified":"2016-05-13T08:50:00","modified_gmt":"2016-05-13T06:50:00","slug":"pastoren-muessen-auf-facebook-aktiv-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/pastoren-muessen-auf-facebook-aktiv-sein\/","title":{"rendered":"Pastoren m\u00fcssen auf facebook aktiv sein"},"content":{"rendered":"<p>\u201ePastoren, die nicht auf facebook angemeldet sind, haben ihren Dienstauftrag nicht erf\u00fcllt. Wir Theologen m\u00fcssen auch im Netz auffindbar sein. Selbst der Apostel Paulus hat die neuesten Medien benutzt, um seine Gemeinde aufzubauen.\u201c&nbsp; Diese Meinung vertrat jetzt Wolfgang L\u00fcnenb\u00fcrger-Reidenbach, der zu dem Thema \u201eAlles online? \u2013 Eine reformatorische Perspektive auf die dritte Medienrevolution\u201c im Gemeindehaus an der St.-Ulrich-Kirche vortrug.<br \/>\n<br \/>Der Referent, zugleich Kommunikationsfachmann aus der Wirtschaft und studierter Theologe, stellte in seinem Vortrag die Vor- und Nachteile einer digitalisierten Welt da. \u201eDie Aufhebung von Zeit und Raum bietet dabei die M\u00f6glichkeit viele Dinge besser zu machen. Aber es entstehen auch neue Probleme. Die Kriege um die seltenen Rohstoffe f\u00fcr die Produktion von Handys und Computern sind die Schattenseite dieser neuen Entwicklung.\u201c Die Veranstaltung in Rastede fand im Rahmen der Themenreihe \u201eReformation und die Eine Welt\u201c statt, zu der der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Ammerland und die Evangelische Erwachsenenbildung in diesem Jahr diverse Vortr\u00e4ge anbietet. <\/p>\n<p>Kreispfarrer Lars Dede hatte zu Beginn die Anwesenden begr\u00fc\u00dft und auf die Bedeutung der digitalisierten Welt f\u00fcr die kirchliche Arbeit hingewiesen. \u201eEin wenig mehr Begeisterung k\u00f6nnten wir f\u00fcr die neuen Medien durchaus brauchen. Wir d\u00fcrfen die aktuelle Entwicklung nicht verpassen.\u201c Interessiert verfolgten die Zuh\u00f6rer die Ausf\u00fchrungen des Referenten, als er darstellte, dass die Reformation durch Martin Luther ohne die damaligen neuen Medien \u2013 wie den Druck von Thesenpapieren und B\u00fcchern&nbsp; &#8211; so nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. <\/p>\n<p>\u201eDie Kirche hat sich immer die aktuellsten Medien zu Hilfe genommen, um die biblische Botschaft zu verbreiten,\u201c sagte L\u00fcnenb\u00fcrger-Reichenbach. \u201eDas sollten wir auch heute nutzen.\u201c Bei der anschlie\u00dfenden Diskussionsrunde ging es unter anderem um die Frage, ob Kinder zu h\u00e4ufig im digitalisierten Netz unterwegs seien. Der Referent, selbst Vater von vier Kindern, pl\u00e4dierte dabei f\u00fcr einen offenen Umgang mit diesem Thema: \u201eHaben Sie vertrauen, dass auch die Kinder ihren Weg mit der digitalen Welt gehen und dass sie unumkehrbar zu ihren Lebenswelten geh\u00f6ren.\u201c Zum Schlu\u00df wies L\u00fcnenb\u00fcrger-Reidenbach noch darauf hin, dass sich jeder m\u00f6glichst genau \u00fcber die Funktionen der digitalen Welt informieren sollte. \u201eWenn wir das Programmieren nicht verstehen, dann werden wir programmiert.\u201c <\/p>\n<p>Kreispfarrer Lars Dede schlo\u00df den interessanten Themenabend mit dem Segen und wies auf die n\u00e4chste Veranstaltung hin, die am 25. Mai in Elisabethfehn stattfindet. Dann wird der entwicklungspolitische Sprecher von Brot f\u00fcr die Welt, Thilo Hoppe, \u00fcber das Thema \u201eNachhaltige Entwicklung in einer globalisierten Welt\u201c sprechen. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Dr.-Martin-Luther-Haus. <br \/><span style=\"font-style: italic\">Bernd G\u00f6de<\/span><\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201ePastoren, die nicht auf facebook angemeldet sind, haben ihren Dienstauftrag nicht erf\u00fcllt. Wir Theologen m\u00fcssen auch im Netz auffindbar sein. Selbst der Apostel Paulus hat die neuesten Medien benutzt, um seine Gemeinde aufzubauen.\u201c&nbsp; Diese Meinung vertrat jetzt Wolfgang L\u00fcnenb\u00fcrger-Reidenbach, der zu dem Thema \u201eAlles online? \u2013 Eine reformatorische Perspektive auf die dritte Medienrevolution\u201c im Gemeindehaus an der St.-Ulrich-Kirche vortrug. Der Referent, zugleich Kommunikationsfachmann aus der Wirtschaft und studierter Theologe, stellte in seinem Vortrag die Vor- und Nachteile einer digitalisierten Welt da. \u201eDie Aufhebung von Zeit und Raum bietet dabei die M\u00f6glichkeit viele Dinge besser zu machen. 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