{"id":4300,"date":"2016-06-01T08:04:00","date_gmt":"2016-06-01T06:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/peta-und-volkswagenstiftung-im-streit-um-tierversuche\/"},"modified":"2016-06-01T08:04:00","modified_gmt":"2016-06-01T06:04:00","slug":"peta-und-volkswagenstiftung-im-streit-um-tierversuche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/peta-und-volkswagenstiftung-im-streit-um-tierversuche\/","title":{"rendered":"Peta und Volkswagenstiftung im Streit um Tierversuche"},"content":{"rendered":"<p>Hannover\/Stuttgart (epd). Die Tierschutzorganisation Peta wirft der in Hannover ans\u00e4ssigen Volkswagenstiftung vor, sie unterst\u00fctze qualvolle Tierversuche. Die Stiftung f\u00f6rdere eine Studie, im Rahmen derer leidvolle Experimente an M\u00e4usen durchgef\u00fchrt w\u00fcrden, teilte eine Peta-Sprecherin am Mittwoch mit. Die in Stuttgart ans\u00e4ssige Organisation forderte die Stiftung auf, \u00abnur noch Projekte zu f\u00f6rdern, die kein Tierleid verursachen und tats\u00e4chlich wissenschaftlichen Fortschritt bringen\u00bb.<\/p>\n<p>Die vom Bund und dem Land Niedersachsen gegr\u00fcndete Stiftung argumentierte hingegen, die Wissenschaft k\u00f6nne derzeit noch nicht auf Tierversuche verzichten. \u00abDaher sind solche Vorhaben nicht grunds\u00e4tzlich von einer F\u00f6rderung ausgeschlossen, werden aber auf unterschiedlichen Ebenen sehr sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft\u00bb, hei\u00dft es in einer Stellungnahme. Sie unterst\u00fctze aber fast ausschlie\u00dflich Projekte der Grundlagenforschung und in keinem Fall die Entwicklung von Produkten, etwa Kosmetika oder Lifestyle-Pr\u00e4parate.<\/p>\n<p>Peta hatte auf unterschiedliche tierfreie Forschungsmethoden verwiesen. Zu diesen z\u00e4hlten beispielsweise In-vitro-Tests, computergest\u00fctzte Programme sowie klinische Studien und andere Methoden. Die Diskussion \u00fcber Tierversuche sei auch aus Sicht der Stiftung ein wichtiges und gerade deshalb differenziert zu betrachtendes Thema, betonte Jens Rehl\u00e4nder, Leiter der Kommunikationsabteilung. Die F\u00f6rderabteilung verfolge die Entwicklung alternativer Ans\u00e4tze in der Forschung kontinuierlich mit gro\u00dfer Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Die Stiftung vertraue darauf, \u00abdass die von ihr gef\u00f6rderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die ethischen Voraussetzungen ihrer Forschung gr\u00fcndlich reflektieren und die ihnen zur Verf\u00fcgung gestellten F\u00f6rdermittel verantwortlich einsetzen\u00bb, betonte der Sprecher. Bisher habe sie keinen Anlass gehabt, daran zu zweifeln.<\/p>\n<p>Peta hat nach eigenen Angaben eine Petition mit 17.200 Unterschriften an den Vorstand der Volkswagenstiftung geschickt. Die Organisation wirft den Verantwortlichen vor, den Aufruhr Tausender Menschen einfach auszusitzen. \u00abSie halten weiter daran fest, dass eine Forschung ohne Tierversuche undenkbar sei &#8211; daher verteidigen sie Projekte, in denen die Gehirne sensibler M\u00e4use manipuliert, die Tiere in Panik versetzt und dann von den Experimentatoren get\u00f6tet werden\u00bb, betonte Stephanie Kowalski, Tier\u00e4rztin und Fachreferentin gegen Tierversuche bei Peta.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Stuttgart (epd). Die Tierschutzorganisation Peta wirft der in Hannover ans\u00e4ssigen Volkswagenstiftung vor, sie unterst\u00fctze qualvolle Tierversuche. Die Stiftung f\u00f6rdere eine Studie, im Rahmen derer leidvolle Experimente an M\u00e4usen durchgef\u00fchrt w\u00fcrden, teilte eine Peta-Sprecherin am Mittwoch mit. Die in Stuttgart ans\u00e4ssige Organisation forderte die Stiftung auf, \u00abnur noch Projekte zu f\u00f6rdern, die kein Tierleid verursachen und tats\u00e4chlich wissenschaftlichen Fortschritt bringen\u00bb. Die vom Bund und dem Land Niedersachsen gegr\u00fcndete Stiftung argumentierte hingegen, die Wissenschaft k\u00f6nne derzeit noch nicht auf Tierversuche verzichten. \u00abDaher sind solche Vorhaben nicht grunds\u00e4tzlich von einer F\u00f6rderung ausgeschlossen, werden aber auf unterschiedlichen Ebenen sehr sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft\u00bb, hei\u00dft es in&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"false","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43],"tags":[44],"class_list":["post-4300","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kirche-oldenburg","tag-kirche-oldenburg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4300","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4300"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4300\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4300"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4300"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4300"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}