{"id":4302,"date":"2016-06-02T12:35:00","date_gmt":"2016-06-02T10:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/beratungsstellen-warnen-schulden-machen-krank\/"},"modified":"2016-06-02T12:35:00","modified_gmt":"2016-06-02T10:35:00","slug":"beratungsstellen-warnen-schulden-machen-krank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/beratungsstellen-warnen-schulden-machen-krank\/","title":{"rendered":"Beratungsstellen warnen: Schulden machen krank"},"content":{"rendered":"<p>Hannover\/Harburg (epd). Krankheit und Verschuldung stehen nach Angaben von Schuldnerberatungsstellen in Deutschland oft in einer unheilvollen Wechselwirkung. &quot;Schulden machen krank&quot;, sagte der Beratungsstellenleiter Karlheinz K\u00e4mpker am Donnerstag in Buchholz bei Hamburg. &quot;Und eine Krankheit ist oft der Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Entstehung einer \u00dcberschuldung.&quot; Mit einer bundesweiten Aktionswoche wollen die Beratungsstellen vom 6. bis 10. Juni Hilfen aufzeigen und Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Betroffenen anmahnen.<\/p>\n<p>&quot;Es sind diffuse \u00c4ngste und das Gef\u00fchl der Ohnmacht der verschuldeten Menschen, die zu gesundheitlichen Problemen f\u00fchren&quot;, erl\u00e4uterte K\u00e4mpker, der die Schuldnerberatung der Diakonie im nieders\u00e4chsischen Landkreis Harburg leitet. Dazu z\u00e4hlten neben Abstiegs\u00e4ngsten auch die Angst, etwa die Kinder zu verlieren, oder die Furcht, dass der Gerichtsvollzieher den gesamten Besitz pf\u00e4ndet. <\/p>\n<p>2015 waren Krankheit, Sucht oder Unfallfolgen f\u00fcr jeden siebten Klienten einer Beratungsstelle der Grund f\u00fcr seine akuten Finanzprobleme, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Nach Angaben der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Schuldnerberatungsstellen mit Sitz in Berlin kommt hinzu, dass \u00dcberschuldete oft nicht zum Arzt gehen oder Medikamente nicht kaufen, weil sie Zuzahlungen f\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Verheerende Folgen k\u00f6nne es haben, wenn Menschen Schulden bei der Krankenversicherung h\u00e4tten und nicht mehr alle Leistungen erhielten, mahnt die Arbeitsgemeinschaft. Dadurch k\u00f6nne sich ihre Situation versch\u00e4rfen. Langfristige und chronische Krankheiten erh\u00f6hten das Risiko, den Arbeitsplatz zu verlieren. Hier m\u00fcsse der Gesetzgeber Abhilfe schaffen. &quot;Gesundheitsf\u00f6rderung sch\u00fctzt auch vor \u00dcberschuldung&quot;, betonen auch Beratungsstellen verschiedener Tr\u00e4ger in Hannover. Sie wollen am 7. Juni ab 12 Uhr auf dem zentralen &quot;Platz der Weltausstellung&quot; \u00fcber das Thema informieren. <\/p>\n<p>Schuldnerberater Karlheinz K\u00e4mpker r\u00e4t dazu, sich Hilfe zu suchen, wenn Schulden dr\u00fccken. &quot;Durch die Kl\u00e4rung dieser \u00c4ngste und die Er\u00f6ffnung einer Entschuldungsperspektive werden Kr\u00e4fte frei, das eigene Schicksal wieder in die Hand zu nehmen.&quot; Die Beratungsstelle im Landkreis Harburg mit Sitz in Buchholz schaltet am 8. Juni von 8 bis 18 Uhr ein Sorgentelefon unter der Nummer 04181\/21979.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Harburg (epd). 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