{"id":4690,"date":"2016-07-05T08:59:00","date_gmt":"2016-07-05T06:59:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsen-will-mehr-zuwanderer-fuer-den-landesdienst-gewinnen\/"},"modified":"2016-07-05T08:59:00","modified_gmt":"2016-07-05T06:59:00","slug":"niedersachsen-will-mehr-zuwanderer-fuer-den-landesdienst-gewinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsen-will-mehr-zuwanderer-fuer-den-landesdienst-gewinnen\/","title":{"rendered":"Niedersachsen will mehr Zuwanderer f\u00fcr den Landesdienst gewinnen"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Niedersachsen will mehr Menschen mit Migrationshintergrund f\u00fcr die Mitarbeit in der Landesverwaltung gewinnen. Gleichzeitig sollen die F\u00fchrungskr\u00e4fte und Personalvertretungen noch besser f\u00fcr ein interkulturelles Miteinander und die Chancengleichheit geschult werden. Dazu haben Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) und Vertreter der der Gewerkschaften und Berufsverb\u00e4nde am Dienstag in Hannover eine Vereinbarung unterzeichnet.<\/p>\n<p>\u00abDie Vielfalt in der Gesellschaft muss sich in einer modernen Landesverwaltung widerspiegeln, damit wir gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Akzeptanz erreichen\u00bb, sagte Rundt. 17,4 Prozent der Menschen im Land stammten aus Zuwandererfamilien. Bei Einstellungen in den Landesdienst habe ihr Anteil zuletzt bei 11,5 Prozent und bei gut 12 Prozent bei den Auszubildenden gelegen: \u00abDas sind noch immer zu wenig.\u00bb<\/p>\n<p>In der Landesverwaltung arbeiten nach Angaben des Ministeriums rund 200.000 Menschen in 52 Berufen. Das Spektrum reicht vom Lehrer \u00fcber die Staatsanw\u00e4ltin bis zu Waldarbeitern in den Landesforsten. Das Land f\u00f6rdert die vereinbarten interkulturellen Schulungen den Angaben zufolge bereits seit 2015. Im laufenden Jahr st\u00fcnden daf\u00fcr 100.000 Euro zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Die Einstellungsbedingungen m\u00fcssten je nach Position f\u00fcr alle gleich sein, betonte der nieders\u00e4chsische Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Hartmut T\u00f6lle. Oftmals gebe es aber noch zu wenig Bewerber mit Migrationshintergrund. Auch mit Blick auf die demografische Entwicklung sei es deshalb wichtig, gerade diese Menschen in den Blick zu nehmen. F\u00fcr den Nieders\u00e4chsischen Beamtenbund erg\u00e4nzte der Vorsitzende Friedhelm Sch\u00e4fer, es k\u00f6nnten etwa gezielt Sch\u00fcler und Studenten angesprochen werden.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende des Nieders\u00e4chsischen Richterbundes, Frank Bornemann, hob die Bedeutung der interkulturellen Kompetenz hervor. Es gebe zunehmend Staatsanw\u00e4lte und Richter, die selbst einen Migrationshintergrund h\u00e4tten. Das habe sich bew\u00e4hrt. Erfahrungen zeigten, dass sie sich oftmals gut in kulturelle Eigenheiten einf\u00fchlen k\u00f6nnten. So k\u00f6nnten sie zum Beispiel eher wahrnehmen, dass ein Angeklagter vielleicht deshalb kein Gest\u00e4ndnis ablegen k\u00f6nne, weil seine Mutter mit im Gerichtssaal sitze.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Niedersachsen will mehr Menschen mit Migrationshintergrund f\u00fcr die Mitarbeit in der Landesverwaltung gewinnen. Gleichzeitig sollen die F\u00fchrungskr\u00e4fte und Personalvertretungen noch besser f\u00fcr ein interkulturelles Miteinander und die Chancengleichheit geschult werden. 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