{"id":4778,"date":"2016-07-15T09:11:00","date_gmt":"2016-07-15T07:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/wir-wollen-die-gemeinsame-kirchenverwaltung-stark-machen\/"},"modified":"2016-07-15T09:11:00","modified_gmt":"2016-07-15T07:11:00","slug":"wir-wollen-die-gemeinsame-kirchenverwaltung-stark-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wir-wollen-die-gemeinsame-kirchenverwaltung-stark-machen\/","title":{"rendered":"\u201eWir wollen die Gemeinsame Kirchenverwaltung stark machen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Einen Chor hat Susanne Teichmanis in Oldenburg noch nicht gefunden. Daf\u00fcr fehlte der neuen juristischen Oberkirchenr\u00e4tin bisher die Zeit. \u201eIch werde das immer wieder gefragt\u201c, erz\u00e4hlt Teichmanis. Denn bei ihrer Vorstellung vor der Synode hatte sie betont, wie wichtig ihr die Musik zum Entspannen sei. Und sie ist zuversichtlich, sich bald auch wieder f\u00fcr den Gesang Zeit nehmen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n<br \/>In ihren ersten drei Monaten bei der oldenburgischen Kirche stand aber die Einarbeitung im Vordergrund. Die Herausforderung nach dem \u201eVerwaltungscrash\u201c ist Teichmanis gemeinsam mit dem neuen Leiter der Gemeinsamen Kirchenverwaltung Michael K\u00e4hlke engagiert angegangen. Vor zwei Jahren hatte das Oberrechnungsamt der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD) mehrj\u00e4hrige Arbeitsstaus und \u201egravierende M\u00e4ngel\u201c im Handeln der zentralen und regionalen Kirchenverwaltung ger\u00fcgt. \u201eEs ist f\u00fcr uns eine gro\u00dfe Chance, dass wir zusammen anfangen konnten\u201c, betont die Oberkirchenr\u00e4tin, die seit dem ersten April dieses Jahres im Amt ist. Und auch wenn in den drei Monaten nat\u00fcrlich nicht alle Aufgaben gel\u00f6st werden konnten, so sei es doch gelungen, ganz viele Stellen zu finden, an denen in Zukunft angesetzt werden k\u00f6nne.<br \/>\n<br \/>\u201eWir wollen die Gemeinsame Kirchenverwaltung stark machen\u201c, betont Teichmanis und mittlerweile zeige der Neustart Erfolg. \u201eBei einem Besuch in der Regionalen Dienststelle in Cloppenburg erz\u00e4hlten Mitarbeiter wie gut der Austausch mit den anderen Dienststellen etwa in Delmenhorst oder Oldenburg mittlerweile klappt\u201c, freut sich Teichmanis und f\u00fcgt hinzu. \u201eUnd auch die Baustellen, die noch da sind, werden wir gemeinsam angehen.\u201c Wichtig sei es daf\u00fcr, auch in die Kirchengemeinden zu vermitteln, was die Verwaltung leisten k\u00f6nne und wo die Eigenst\u00e4ndigkeit der Kirchengemeinden gefordert sei. \u201eKommunikation ist auch hier der Schl\u00fcssel\u201c, betont Teichmanis.<br \/>\n<br \/>F\u00fcr die allgemeine Finanzsituation der oldenburgischen Kirche sieht die Chefjuristin vor allem den Oberkirchenrat in der Pflicht. Beim Thema Haushaltskonsolidierung m\u00fcsse der \u201eOberkirchenrat Impulse setzen und sich vielleicht auch Pr\u00fcgel abholen. Das ist unsere Verantwortung.\u201c Dass Sparen wehtue, sei jedem bewusst, aber es sei wichtig, jetzt den Ansatz f\u00fcr die Sparma\u00dfnahmen zu finden. Der von der Synode beschlossene Prozess \u201eOldenburger Ortsbestimmung 2.0\u201c sei ein wichtiger Schritt, um die Grundlage zu schaffen, die Finanzsituation mit Blick auf die Zukunft und auf die Gegenwart richtig zu gestalten.<br \/>\n<br \/>Bei ihren ersten Terminen hat die neue Oberkirchenr\u00e4tin bereits einen Eindruck von der oldenburgischen Kirche bekommen. \u201eEs hat mich etwas \u00fcberrascht, wie viele regionale Besonderheiten es in den einzelnen Kirchenkreisen gibt\u201c, erz\u00e4hlt sie. An den Wochenenden f\u00e4hrt sie mit ihrem Mann gerne in die Wesermarsch. \u201eDiese Region kannten mein Mann, der ja aus dem Friesischen kommt, und ich noch nicht. In den kleinen Gemeinden merkt man, hier ist die Kirche im Dorf\u201c, schildert sie ihre Eindr\u00fccke.<br \/>\n<br \/>Die finanzielle Situation der Gemeinden hat Teichmanis im Blick, wenn es um das Verfahren zum Defizitausgleich geht, das nach der Einf\u00fchrung des neuen Verteilungsschl\u00fcssels beschlossen wurde. \u201eEs ist ein sehr aufwendiges Verfahren und f\u00fchrt derzeit dazu, dass die Gemeinden ihre R\u00fccklagen aufbrauchen m\u00fcssen. Au\u00dferdem gibt es Defizite, die vor dem neuen Verteilungsschl\u00fcssel entstanden sind. Hier m\u00fcssen wir gr\u00f6\u00dfer denken, um einerseits die Verantwortung der Gemeinden einzufordern und sie andererseits zukunftsf\u00e4hig zu machen\u201c, erl\u00e4utert sie. Der Kirchensteuerbeirat mache sich dazu bereits Gedanken. Ein weiteres Thema, das nach der Aufarbeitung der Verwaltungsm\u00e4ngel nun angegangen werden m\u00fcsse, sei die Umstellung auf die Doppik. \u201eDas muss jetzt mehr in den Fokus. Denn bis 2018 ist es nicht mehr lange hin\u201c, betont die Oberkirchenr\u00e4tin. Zum 1. Januar 2018 soll auch in den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen die Doppik eingef\u00fchrt sein. <\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Kerstin Kempermann\/Evangelische Zeitung<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen Chor hat Susanne Teichmanis in Oldenburg noch nicht gefunden. Daf\u00fcr fehlte der neuen juristischen Oberkirchenr\u00e4tin bisher die Zeit. \u201eIch werde das immer wieder gefragt\u201c, erz\u00e4hlt Teichmanis. Denn bei ihrer Vorstellung vor der Synode hatte sie betont, wie wichtig ihr die Musik zum Entspannen sei. Und sie ist zuversichtlich, sich bald auch wieder f\u00fcr den Gesang Zeit nehmen zu k\u00f6nnen. In ihren ersten drei Monaten bei der oldenburgischen Kirche stand aber die Einarbeitung im Vordergrund. 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