{"id":4923,"date":"2016-08-12T08:57:00","date_gmt":"2016-08-12T06:57:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/diakonie-beschaeftigte-befuerchten-massive-lohnkuerzungen\/"},"modified":"2016-08-12T08:57:00","modified_gmt":"2016-08-12T06:57:00","slug":"diakonie-beschaeftigte-befuerchten-massive-lohnkuerzungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/diakonie-beschaeftigte-befuerchten-massive-lohnkuerzungen\/","title":{"rendered":"Diakonie-Besch\u00e4ftigte bef\u00fcrchten massive Lohnk\u00fcrzungen"},"content":{"rendered":"<p>Bremen (epd). Die Besch\u00e4ftigten der Diakonie f\u00fcrchten massive Lohneinbu\u00dfen mit bis zu 20 Prozent geringeren Einkommen. Darauf k\u00f6nnten sich die Forderungen der Arbeitgeber in den seit Fr\u00fchjahr laufenden Entgeltverhandlungen f\u00fcr die bundesweit mehr als 150.000 Besch\u00e4ftigten summieren, f\u00fcr die die Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland gelten, hei\u00dft es in einem offenen Brief. Absender ist der Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretungen im Diakonischen Werk Bremen. Ihr Vertreter Helmut Sch\u00fcmann spricht von &quot;Billig-Tarifen&quot;, die die Arbeitgeber durchsetzen wollen.<\/p>\n<p>Betroffen seien haupts\u00e4chlich Mitarbeitende in der Altenpflege, warnt Sch\u00fcmann. In dem Offenen Brief steht, die Arbeitgeber &#8211; in der Diakonie &quot;Dienstgeber&quot; genannt &#8211; wollten unter anderem Kinderzuschlag und Pflegezulage streichen sowie Jahressonderzahlungen k\u00fcrzen. Gleichzeitig soll in der Pflege l\u00e4nger gearbeitet werden. Vielerorts verdienen Besch\u00e4ftigte in der Diakonie ohnehin weniger als im Tarif vereinbart, weil ihr Unternehmen in Not ist. Das trifft beispielsweise auf die Bremer Stiftung &quot;Friedehorst&quot; zu und auf den Bremer &quot;Verein f\u00fcr Innere Mission&quot;.<\/p>\n<p>Pflegekr\u00e4fte leisteten t\u00e4glich Schwerstarbeit, die K\u00fcrzungsabsichten seien da eine Missachtung ihrer Leistung, hei\u00dft es. Um dagegen zu protestieren, sammeln Besch\u00e4ftigte jetzt Unterschriften, die sie der Arbeitsrechtlichen Kommission Diakonie Deutschland zusenden wollen. In dem parit\u00e4tisch besetzten Gremium verhandeln Arbeitgeber und Arbeitnehmer \u00fcber L\u00f6hne und Geh\u00e4lter. Durch die geplanten K\u00fcrzungen werde sich die Unzufriedenheit der Mitarbeitenden erh\u00f6hen &quot;und sich damit der Pflegenotstand in der Altenpflege der Diakonie noch vergr\u00f6\u00dfert&quot;, mahnen die Mitarbeitervertreter.<\/p>\n<p>Der Gesamtausschuss fordert die Arbeitgeber auf, sich besser an der Entwicklung allgemeinverbindlicher Tarifvertr\u00e4ge in der Altenpflege zu beteiligen. So k\u00f6nne eine angemessene Bezahlung der Besch\u00e4ftigten erreicht werden. &quot;Dann gibt es keinen Grund mehr, an der Abw\u00e4rtsspirale der L\u00f6hne und Geh\u00e4lter weiter zu drehen, weil dann \u00fcberall das Gleiche bezahlt wird.&quot;<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber Radio Bremen sagte der Vorsteher der diakonischen Stiftung &quot;Friedehorst&quot; in Bremen-Lesum, Pastor Michael Schmidt, er k\u00f6nne nur das weitergeben, was er von den Kostentr\u00e4gern bekomme. &quot;Und das ist gedeckelt.&quot; Friedehorst ist mit rund 1.400 Besch\u00e4ftigten gr\u00f6\u00dfter diakonischer Arbeitgeber im Land Bremen. Die Lohnverhandlungen sind derzeit in der Schlichtungsphase. Als Schlichter bestellt ist der ehemalige Vizepr\u00e4sident des G\u00f6ttinger Verwaltungsgerichts, Helmut Prilop.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bremen (epd). 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