{"id":4931,"date":"2016-08-18T13:56:00","date_gmt":"2016-08-18T11:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/wichtiger-beitrag-zur-erreichung-der-klimaziele\/"},"modified":"2016-08-18T13:56:00","modified_gmt":"2016-08-18T11:56:00","slug":"wichtiger-beitrag-zur-erreichung-der-klimaziele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wichtiger-beitrag-zur-erreichung-der-klimaziele\/","title":{"rendered":"Wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaziele"},"content":{"rendered":"<p>Als erste Kirchengemeinde und zweite Einrichtung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg hat die Kirchengemeinde Varel durch das besondere Engagement des Umweltteams der oldenburgischen Kirche die Zertifizierung des kirchlichen Umweltmanagementsystems der \u201eGr\u00fcne Hahn\u201c erreicht. Oberkirchenr\u00e4tin Dr. Susanne Teichmanis \u00fcberreichte das Zertifikat offiziell am Mittwoch, 17. August, in der Turmloge der Schlosskirche Varel und begl\u00fcckw\u00fcnschte die Kirchengemeinde zur konsequenten Umsetzung des Umweltmanagementsystems. Sie sei stolz, so Teichmanis, dass Varel als erste Kirchengemeinde zertifiziert werde und hoffe, dass dieses Engagement auf andere Kirchengemeinden ausstrahle.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich der \u00dcbergabe des Zertifikats betonte Andrea Feyen, Klimaschutzmanagerin der oldenburgischen Kirche, dass sich die Kirchengemeinde Varel dem Aufruf zur Umkehr verpflichtet habe und nun mit der Einf\u00fchrung des \u201eGr\u00fcnen Hahns\u201c wichtige Schritte gehe, um ihren Beitrag zu leisten. Als Klimaschutzmanagerin der oldenburgischen Kirche freue sie sich au\u00dferordentlich dar\u00fcber, dass die hier engagierten Menschen und insbesondere das Umweltteam unter Leitung von Dr. Hanspeter Boos, \u00f6ffentlich f\u00fcr Ihre Arbeit gew\u00fcrdigt w\u00fcrden. \u201eDieser Tag ist kein Abschluss f\u00fcr die Kirchengemeinde, sondern markiert vielmehr den Start f\u00fcr die Umsetzung der beschlossenen Ma\u00dfnahmen und f\u00fcr ein immerw\u00e4hrendes \u00dcberdenken des eigenen Handelns, mit dem Ziel, sich st\u00e4ndig zu verbessern\u201c, so Feyen. <\/p>\n<p>Feyen erinnerte auch an die Verabschiedung des \u201eIntegrierten Klimaschutzkonzeptes f\u00fcr die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg\u201c durch die Synode der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg vom Mai 2012 und den Beschluss der Synode bis zum Jahr 2020 die CO2-Emissionen um 25 % zu senken. <\/p>\n<p>Gemeindepfarrer Edgar Rebbe erkl\u00e4rte, dass dieses nun begonnene Projekt nie ein Ende haben werde. Die Bewahrung der Sch\u00f6pfung und der Umwelt beginne bei jedem Einzelnen. \u201eWas wir mit unserer Umwelt tun, f\u00e4llt auf uns zur\u00fcck. Wir sind Beschenkte und haben verantwortlich mit dem uns Geschenkten umzugehen\u201c, so Rebbe. Neben dem Umweltaspekt gehe es aber auch um faire Produktionsprozesse, die in den Blick genommen werden m\u00fcssten. <\/p>\n<p>Der Umweltbeauftragte der Kirchengemeinde Varel, Dr. Hanspeter Boos, betonte, dass die Kirchengemeinde Varel schon im Vorfeld der Zertifizierung im Blick auf die Schonung von Umweltressourcen wichtige Projekte ins Leben gerufen hatte. Als Stichworte nannte er die Projekte \u201eLebendiger Friedhof, \u00f6ko-faire Beschaffung, Fair einkaufen, Fairer Kaffee und \u201eLebensraum Kirchturm\u201c. Nun seien ausgew\u00e4hlte Massnahmen insbesondere in den Breichen W\u00e4rmeenergie, elektrische Energie, Beschaffung und Reinigung zusammengefasst worden, die vom Gemeindekirchenrat im Januar f\u00fcr das laufende Jahr beschlossen wurden. <\/p>\n<p>Geplante Investitionen zur Einsparung von Energie sollen zum Beispiel durch die erzielten Einsparungen refinanziert werden, so Boos. Drei gr\u00f6\u00dfere Einsparvorhaben, die bereits vom Gemeindekirchenrat positiv bewertet wurden, seien die Erneuerung der Heizungs- und Regelungstechnik in der Auferstehungskirche; die Erneuerung der Regelungstechnik in Schlosskirche und Gemeindehaus und die Umstellung der Beleuchtung in der Schlosskirche auf LED-Technik. <\/p>\n<p>Mit dem Umweltmanagementsystem werde nun festgelegt, wer, wie und mit wem welche Umweltschutzma\u00dfnahmen umsetzen soll. Mit der Aufbau- und Ablauforganisation gelingt es laut Boos, \u201edauerhaft und kontinuierlich die Praxis in der Einrichtung zu verbessern.\u201c<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend betonte Boos, \u201ewir sehen die Beteiligung am \u201aGr\u00fcnen Hahn\u2019 als gute M\u00f6glichkeit, die vorhandenen umweltpolitischen Bestrebungen in unserer Kirchengemeinde zu b\u00fcndeln und zu verstetigen. Damit soll sichergestellt werden, dass unsere Kirchengemeinde auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz liefert und sich der Aufgabe, die Sch\u00f6pfung zu bewahren, ernsthaft und wirksam stellt.\u201c<\/p>\n<p>In ihren Gru\u00dfworten w\u00fcrdigten der Stellvertretende Landrat Gustav Zielke, der Stellvertretende B\u00fcrgermeister von Varel, Iko Chmielewski, und Kreispfarrer Christian Scheuer das ausserordentliche Engagement der Kirchengemeinde und brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass dieses Projekt in die Region und auf andere Kirchengemeinden ausstrahle.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Umweltmanagement der Kirchengemeinde Varel<\/span><br \/>Die Kirchengemeinde Varel hatte im Juni 2013 beschlossen, das Umweltmanagementsystem \u201eGr\u00fcner Hahn\u201c einzuf\u00fchren. Gleichzeitig wurde Hanspeter Boos zum Umweltmanagementbeauftragten ernannt. Das neu gebildete Umweltteam hat Umweltleitlinien entwickelt, eine Bestandsaufnahme in zun\u00e4chst drei Geb\u00e4uden (Pfarrbezirk Schlosskirche) durchgef\u00fchrt und ein Umweltprogramm entwickelt, mit dessen Umsetzung im Jahr 2016 begonnen wurde. Anfang Juli wurde das Umweltmanagement einer externen Auditorin vorgestellt. Das Team \u00fcberzeugte nicht nur mit seiner breit aufgestellten Fachkompetenz z.B. in den Bereichen Heiztechnik, Stromsparen und \u00f6kofaire Beschaffung, sondern auch durch seine Begeisterungsf\u00e4higkeit und hohe Motivation, immer wieder neue gute L\u00f6sungen zu entwickeln, die dann mit au\u00dferordentlichem Engagement umgesetzt werden. Auch die Aktivit\u00e4ten der Kirchengemeinde, die nicht der Zertifizierung unterlagen, wie zum Beispiel das Naturschutz-Projekt \u201eLebendige Vielfalt\u201c auf dem Friedhof und die Beteiligung am Projekt \u201eZukunft einkaufen\u201c fand gro\u00dfe Anerkennung bei der Auditorin. <br \/><span style=\"font-weight: bold\"><br \/>Kirchliches Umweltmanagement: Der Gr\u00fcne Hahn<\/span><br \/>Mit der Einf\u00fchrung eines Umweltmanagementsystems entscheidet sich eine Kirchengemeinde daf\u00fcr, sich in Hinblick auf ihre Umweltauswirkungen st\u00e4ndig zu verbessern. Dazu macht sie eine systematische Bestandsaufnahme, die alle Arbeits- und Handlungsbereichen in den Blick nimmt. Auf Basis dieser Daten werden zielgerichtet Ma\u00dfnahmen entwickelt, die den Verbrauch an Energie und Ressourcen verringern. Mit der erfolgreichen Zertifizierung ist der Prozess aber nicht abgeschlossen, sondern geht nun intensiv weiter, denn das Ziel ist die stetige Verbesserung. Die im Umweltprogramm beschlossenen Ma\u00dfnahmen werden nun Schritt f\u00fcr Schritt umgesetzt und ihre Wirkung kontinuierlich \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema &quot;Gr\u00fcner Hahn&quot;.<\/span><\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als erste Kirchengemeinde und zweite Einrichtung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg hat die Kirchengemeinde Varel durch das besondere Engagement des Umweltteams der oldenburgischen Kirche die Zertifizierung des kirchlichen Umweltmanagementsystems der \u201eGr\u00fcne Hahn\u201c erreicht. Oberkirchenr\u00e4tin Dr. Susanne Teichmanis \u00fcberreichte das Zertifikat offiziell am Mittwoch, 17. August, in der Turmloge der Schlosskirche Varel und begl\u00fcckw\u00fcnschte die Kirchengemeinde zur konsequenten Umsetzung des Umweltmanagementsystems. 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