{"id":4943,"date":"2016-08-21T10:27:00","date_gmt":"2016-08-21T08:27:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/marsch-und-moor-fuehlen\/"},"modified":"2016-08-21T10:27:00","modified_gmt":"2016-08-21T08:27:00","slug":"marsch-und-moor-fuehlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/marsch-und-moor-fuehlen\/","title":{"rendered":"Marsch und Moor f\u00fchlen"},"content":{"rendered":"<p>Dreckige H\u00e4nde geh\u00f6ren in diesem Jahr im Kirchenzelt auf der Landwirtschaftsmesse Landtage Nord dazu. Denn dem Boden widmet die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg ihre besondere Aufmerksamkeit. Und wer in den F\u00fchlk\u00e4sten direkt neben dem Eingang den Unterschied zwischen schwerem Sandboden, fruchtbarem Marschland und jahrtausendealtem Moor erf\u00fchlt hat, wird mit schwarzen H\u00e4nden belohnt. Das st\u00f6rt aber weder die kleinen noch die gro\u00dfen Besucher. Und die meisten erraten die verschiedenen Bodenarten auch richtig. \u201eNur mit dem Marschboden tun sich einige schwer\u201c, berichtet Pfarrer Udo Dreyer.<\/p>\n<p>\u201eDass wir uns zu einem Thema thematisch \u00e4u\u00dfern, wird sehr gut angenommen\u201c, freut sich Pfarrer Dietrich Jaedicke und erg\u00e4nzt: \u201eViele haben noch gar nicht dar\u00fcber nachgedacht, was ist eigentlich der Boden. Wissenswertes dazu erfahren die Besucher des Kirchenzeltes in einem durchaus anspruchsvollen Quiz. \u201eDas der Boden nur das Erdreich bis maximal f\u00fcnf Meter Tiefe ist, h\u00e4tte ich nicht gewusst\u201c, gibt einer der Besucher zu.\u201c Auch die Tatsache, dass 60 Billionen Lebewesen in einem Quadratmeter Boden mit einer Tiefe von 30 Zentimeter anzutreffen sind, erregt Staunen.<\/p>\n<p>Die oldenburgische Kirche und ihre Kirchenkreise Delmenhorst\/Oldenburg Land und Wesermarsch pr\u00e4sentieren sich bereits zum f\u00fcnften Mal auf der Landwirtschafts- und Freizeitmesse. Neben dem j\u00e4hrlich wechselnden Schwerpunktthema gibt es wieder bew\u00e4hrte Angebote, wie das Ziehen von Segensspr\u00fcchen aus einem kleinen Glockenturm. Auch der 8-j\u00e4hrige Erik nutzt diese Gelegenheit an seinem Geburtstag. F\u00fcr ihn ist es der erste Besuch bei der Landwirtschaftsmesse. Andere Besucher kommen jedes Jahr wieder und holen sich gerne immer wieder einen neuen Segensspruch. \u201eDas ist eine tolle Gelegenheit mit den Menschen ins Gespr\u00e4ch zu kommen\u201c, freut sich G\u00fcnter Budde. Er ist jedes Jahr als freiwilliger Helfer im Kirchenzelt aktiv. \u201eIn diesem Jahr aber nur an drei von vier Tagen\u201c, scherzt er. W\u00e4hrend die N\u00e4chsten einen Segensspruch ziehen, geht Erik mit seinen Eltern ins Kirchenzelt. Interessiert betrachtet er das Barometer zum Thema \u201eWas tut dem Boden gut\u201c. Die meisten Besucher haben sich bisher f\u00fcr die Antwortm\u00f6glichkeit \u201eBewusster konsumieren entschieden\u201c. Auch Erik nimmt einen Ball und stimmt ab. <\/p>\n<p>Neu mit dabei sind beim Auftritt der Kirche in diesem Jahr die Gemeinn\u00fctzigen Werkst\u00e4tten f\u00fcr Behinderte aus Oldenburg, die ihre Produkte pr\u00e4sentieren. \u201eWir sind ja nicht nur in Oldenburg aktiv, sondern auch hier im Landkreis und wollten diese Chance nutzen unserer Werkst\u00e4tten und unsere Angebote vorzustellen\u201c, sagte Wolfgang Breer von den Gemeinn\u00fctzigen Werkst\u00e4tten. \u201eOb Nistk\u00e4sten, Feuerk\u00f6rbe und Landmaschinenteile f\u00fcr die Amazonwerke, die Palette der Produkte ist gro\u00df. \u201eWir haben aber auch die T\u00fcten mit Krokuszwiebeln, die von der oldenburgischen Kirche hier verteilt werden gepackt\u201c, berichtet Breer. Diese T\u00fcten sind ein erster Gru\u00df, der von den Besuchern im Vorbeigehen gerne mitgenommen wird. Bei vielen ist aber auch genau dieser Gru\u00df der Einstieg in ein interessantes Gespr\u00e4ch. <\/p>\n<p>Aber nicht nur im Kirchenzelt, ist die oldenburgische Kirche w\u00e4hrend der Landwirtschaftsmesse zu erleben. Auch in diesem Jahr fand am Sonntag ein Landtage-Gottesdienstes statt, den Pastor Udo Dreyer von der \u00f6rtlichen Kirchengemeinde mit einem Team aus der Gemeinde hiel. Das Thema in diesem Jahr: \u201eDankbarkeit\u201c. Am Beispiel des verlorenen Sohnes erl\u00e4uterte Dreyer in seiner Predigt, wie die \u201eLebenshaltung der Dankbarkeit f\u00fcr jeden und jede von uns zu einer Kraftquelle werden\u201c kann. Sie sei eine Gabe, die Gott uns schenken will. \u201eWir m\u00fcssen nur offen daf\u00fcr sein und genauer hingucken, wof\u00fcr wir dankbar sein k\u00f6nnen. Ich bin sicher \u2013 da k\u00f6nnen wir vieles entdecken und wir werden sp\u00fcren: Dankbarkeit tut gut\u201c, betonte Dreyer.<\/p>\n<p><i>Kerstin Kempermann<\/i><i><br \/><\/i><\/p>\n<p>www.kirche-oldenburg.de\/aktuell\/projekte\/landtage-nord\/bildergalerie.html<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dreckige H\u00e4nde geh\u00f6ren in diesem Jahr im Kirchenzelt auf der Landwirtschaftsmesse Landtage Nord dazu. Denn dem Boden widmet die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg ihre besondere Aufmerksamkeit. Und wer in den F\u00fchlk\u00e4sten direkt neben dem Eingang den Unterschied zwischen schwerem Sandboden, fruchtbarem Marschland und jahrtausendealtem Moor erf\u00fchlt hat, wird mit schwarzen H\u00e4nden belohnt. Das st\u00f6rt aber weder die kleinen noch die gro\u00dfen Besucher. 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