{"id":5099,"date":"2016-09-22T12:09:00","date_gmt":"2016-09-22T10:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/beim-einkauf-immer-auf-qualitaet-achten\/"},"modified":"2016-09-22T12:09:00","modified_gmt":"2016-09-22T10:09:00","slug":"beim-einkauf-immer-auf-qualitaet-achten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/beim-einkauf-immer-auf-qualitaet-achten\/","title":{"rendered":"Beim Einkauf immer auf Qualit\u00e4t achten"},"content":{"rendered":"<p>\u201eWir sollten den immer schnelleren Wechsel der Modetrends hinterfragen und beim Einkauf immer auf Qualit\u00e4t achten,\u201c sagte Francisco Mari, Referent f\u00fcr Weltern\u00e4hrung, Agrarhandel und Meerespolitik bei \u201eBrot f\u00fcr die Welt\u201c bei seinem Vortrag im Evangelischen Gemeindezentrum in Friedrichsfehn. Die Altkleider, die in Deutschland an den Sammelstellen abgegeben werden, w\u00fcrden dabei nur zum Teil wieder als Bekleidung zum Einsatz kommen. Aber immerhin trage jeder f\u00fcnfte Afrikaner gebrauchte Textilien aus den Kleiderspenden, so Francisco Mari. Viele Menschen dort w\u00fcrden von den Kleiderspenden leben, es schaffe viele Arbeitspl\u00e4tze vor Ort. <\/p>\n<p>Der Kirchenkreis und das Evangelische Bildungswerk Ammerland hatten gemeinsam mit der Akademie der Evangelisch\u2013Lutherischen Kirche in Oldenburg zu der Veranstaltung \u201eAltkleider- und Lebensmittelexporte \u2013 Fluch oder Segen\u201c nach Friedrichsfehn eingeladen. Dabei sollte eine kritische Bestandsaufname des lokalen Handelns erfolgen. Auch sollte es um die globalen Folgen gehen. &nbsp;<\/p>\n<p>Der Referent konnte den zahlreich erschienenen G\u00e4sten im Gemeindehaus sehr viele Fakten zum Nachdenken pr\u00e4sentieren. Mittlerweile, so Francisco Mari, seien die Menschen in Afrika in fast allen wirtschaftlichen Belangen von Europa, China oder den USA abh\u00e4ngig. \u201eAn dieser Entwicklung sind wir nicht unschuldig. Unsere billigen Fleischexporte zerst\u00f6ren die Gefl\u00fcgelproduktion in Afrika. Vielerorts lohne sich die Landwirtschaft nicht mehr. Fleisch und Mehl werden gr\u00f6\u00dftenteils nur noch importiert. Dabei kommt das Fleisch zum Teil verdorben bei den Verbrauchern in Afrika an. Der Referent von Brot f\u00fcr die Welt, der selbst einige Jahre in Afrika gelebt und gearbeitet hat, pl\u00e4dierte zum Schlu\u00df f\u00fcr einen gerechten Handel mit Afrika:&nbsp; \u201eDie Menschen dort m\u00fcssen endlich die Chance haben, selbst entscheiden zu k\u00f6nnen, was gut f\u00fcr sie ist und was nicht.&quot; Kreispfarrer Lars Dede, der die Zuh\u00f6rer am Anfang auch begr\u00fc\u00dft hatte, beendete diesen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Themenabend mit der Bitte um den Segen. <br \/><span style=\"font-style: italic\">Bernd G\u00f6de<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWir sollten den immer schnelleren Wechsel der Modetrends hinterfragen und beim Einkauf immer auf Qualit\u00e4t achten,\u201c sagte Francisco Mari, Referent f\u00fcr Weltern\u00e4hrung, Agrarhandel und Meerespolitik bei \u201eBrot f\u00fcr die Welt\u201c bei seinem Vortrag im Evangelischen Gemeindezentrum in Friedrichsfehn. 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