{"id":5194,"date":"2016-10-01T09:27:00","date_gmt":"2016-10-01T07:27:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/bremens-buergerschaftspraesident-weber-verteidigt-feiertagsordnung\/"},"modified":"2016-10-01T09:27:00","modified_gmt":"2016-10-01T07:27:00","slug":"bremens-buergerschaftspraesident-weber-verteidigt-feiertagsordnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/bremens-buergerschaftspraesident-weber-verteidigt-feiertagsordnung\/","title":{"rendered":"Bremens B\u00fcrgerschaftspr\u00e4sident Weber verteidigt Feiertagsordnung"},"content":{"rendered":"<p>Bremen (epd). Bremens B\u00fcrgerschaftspr\u00e4sident Christian Weber (SPD) hat an B\u00fcrgerschaft und Senat appelliert, an der geltenden Feiertagsordnung im Land Bremen nicht zu r\u00fctteln. Volkstrauertag, Totensonntag und Karfreitag m\u00fcssten sch\u00fctzenswerte Feiertage bleiben, sagte Weber. &quot;Ich m\u00f6chte, dass gerade an Karfreitag die stillen Zeiten ohne Wenn und Aber von 6 Uhr bis 21 Uhr bestehen bleiben.&quot; <\/p>\n<p>Darauf solle sich die Politik festlegen, forderte der Parlamentspr\u00e4sident nach einem Gespr\u00e4ch mit dem Osnabr\u00fccker katholischen Bischof Franz-Josef Bode und dem Bremer Probst Martin Schomaker. Das Bremische Sonn- und Feiertagsgesetz gilt noch bis Ende Februar 2018 und muss bis dahin neu beraten und beschlossen werden.<\/p>\n<p>Notfalls k\u00f6nne er sich auch vorstellen, per Volksbegehren \u00fcber die Feiertagsruhe entscheiden zu lassen, sagte Weber. Der Karfreitag sei ein Tag der Trauer, des Totengedenkens und der inneren Einkehr. Das rechtfertige seinen besonderen Schutz. Die bremische Gesellschaft sei zwar multikulturell. Gleichwohl geh\u00f6rten immer noch mehr als 50 Prozent der Bev\u00f6lkerung dem Christentum an. <\/p>\n<p>&quot;Wir sind ein Land, das auf christlich-j\u00fcdischer Basis und mit entsprechenden Werten gro\u00df geworden ist&quot;, sagte Weber. Er verwies darauf, dass der Bu\u00df- und Bettag als Feiertag schon gestrichen worden und der Reformationstag &quot;zum Halloween-Spektakel verkommen&quot; sei.<\/p>\n<p>Im Vergleich mit anderen Bundesl\u00e4ndern habe Bremen am Karfreitag die k\u00fcrzesten stillen Zeiten, n\u00e4mlich lediglich 15 Stunden. &quot;Auf ein solches Alleinstellungsmerkmal kann ich sehr wohl verzichten, das h\u00e4tte ich lieber in der Bildung oder Wissenschaft&quot;, bedauerte Weber. Auch im Zusammenhang mit dem Feiertagsschutz appellierte er an die katholische und evangelische Kirche, sich offensiv zu ihren Werten zu bekennen und mehr Mut in der politischen Diskussion zu zeigen.<\/p>\n<p>Mit einer Novelle des Feiertagsgesetzes beschloss die Bremische B\u00fcrgerschaft im M\u00e4rz 2013, den Schutz der &quot;stillen Feiertage&quot; Karfreitag, Volkstrauertag und Totensonntag im kleinsten Bundesland zu lockern. Nach dem mehrheitlichen Beschluss der rot-gr\u00fcnen Regierungsfraktionen d\u00fcrfen beispielsweise Diskotheken an diesen Tagen seither l\u00e4nger \u00f6ffnen. Das zuvor g\u00fcltige Bremische Feiertagsgesetz verbot an Karfreitag von 4 Uhr morgens bis 4 Uhr des n\u00e4chstfolgenden Tages \u00f6ffentliche Veranstaltungen, bei denen der &quot;ernste Charakter&quot; nicht gewahrt ist.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bremen (epd). 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