{"id":5201,"date":"2016-10-08T15:00:00","date_gmt":"2016-10-08T13:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/?p=5201"},"modified":"2016-10-08T15:00:00","modified_gmt":"2016-10-08T13:00:00","slug":"3-oldenburger-frauenmahl-zum-reformationstag-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/3-oldenburger-frauenmahl-zum-reformationstag-2016\/","title":{"rendered":"3. Oldenburger Frauenmahl zum Reformationstag 2016"},"content":{"rendered":"<p>Essen, Reden, Reformieren \u2013 Hat nicht schon Martin Luther seine reformatorischen Gedanken zwischen Vorsuppe und Hauptgericht entwickelt? Ganze B\u00fccher voller Tischreden belegen das. Oft wird vergessen, wie intensiv die Frauen der Reformationszeit an denselben Tischen geh\u00f6rt und geredet haben und wie sie schreibend und kommentierend die reformatorischen Entwicklungen begleitet haben. <\/p>\n<p>\u201eWir wollen dazu in diesem Jahr wieder einen Beitrag leisten\u201c, sagen Dr. Andrea Schrimm-Heins, Frauenbildungsreferentin der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, und Gabriele R\u00fcsch-Tillmanns, Gleichstellungsbeauftragte der oldenburgischen Kirche. Die Veranstalterinnen folgen der Tradition aus dem Hause Katharina von Bora und Martin Luthers und laden am Freitagabend, 28. Oktober, zum dritten Frauenmahl ein. Bis zu 80 Frauen finden im Lambertus-Saal in der Oldenburger St. Lamberti-Kirche an den festlich gedeckten Tischen Platz. Dort erwartet die Besucherinnen ein Wechsel aus Redebeitr\u00e4gen, Men\u00fcg\u00e4ngen und Gespr\u00e4chen in angenehmer Atmosph\u00e4re. <\/p>\n<p>In pointierten, provokanten und vision\u00e4ren Beitr\u00e4gen werden sieben Rednerinnen, es sind prominente Frauen aus Kirche und Gesellschaft, in jeweils acht Minuten ihre Gedanken und Ideen zum Schwerpunktthema vortragen. Die Reformationsdekade der Evangelischen Kirche in Deutschland hat im Jahr 2016 den thematischen Schwerpunkt \u201eDie Reformation und die Eine Welt\u201c. <\/p>\n<p>Reformation bedeutete fr\u00fcher wie heute Ver\u00e4nderung weltweit. Beim Frauenmahl holen die Veranstalterinnen \u201edie Welt\u201c an die Tische im Lambertus-Saal und laden zum regen Austausch ein, zu Zukunftsthemen in Gesellschaft und Kirche in der Welt Stellung zu beziehen.<\/p>\n<p>Das Frauenmahl wurde 2011 erstmals von Marburger Frauen gestaltet und findet inzwischen an vielen Orten in Deutschland und in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern statt. Frauen aus christlichen Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften, aus Bildung und Kunst, aus Politik und Medien treffen sich zu einem festlichen Essen, h\u00f6ren engagierte Tischreden und sprechen \u00fcber aktuelle Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft. So sind Frauenmahle eine aktuelle Variante der Tischreden der Tradition aus dem Hause Luther und ein Beitrag zur Lutherdekade. <\/p>\n<p>Alle Reden werden auf der Internetseite: www.frauenmahl.de ver\u00f6ffentlicht. Auf dieser Seite werden auch die Termine und Ergebnisse aller Veranstaltungen zusammengetragen. Damit wird ein Barometer geschaffen, das die Stimmung von Frauen zur Zukunft von Kirche und Religion aufzeichnet. Gleichzeitig entsteht ein Pool von Ideen, Anregungen und Voten f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Erwartet werden in Oldenburg folgende Rednerinnen:&nbsp; <br \/><\/span>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Edda Bosse, Pr\u00e4sidentin der Bremischen Evangelischen Kirche<br \/>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. Cornelia Johnsdorf, Beauftragte f\u00fcr den Kirchlichen Entwicklungsdienst der evangelisch-lutherischen Landeskirchen in Braunschweig und Hannovers<br \/>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Annette Christine Lenk, Oberkirchenr\u00e4tin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg<br \/>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prof. Dr. Ursula Rudnick, Beauftragte f\u00fcr Kirche und Judentum der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers<br \/>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sabine Schicke; Stv. Leiterin der NWZ-Stadtredaktion Oldenburg<br \/>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp; PD. Dr. Cordula Wei\u00dfk\u00f6ppel, Institut f\u00fcr Ethnologie und Kulturwissenschaft der Universit\u00e4t Bremen<br \/>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nigar Yardim, Muslimische Theologin und Erziehungswissenschaftlerin, Duisburg<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">3. Oldenburger Frauenmahl zum Reformationstag 2016<\/span><br \/>28. Oktober 2016, von 18.00 bis 21.30 Uhr<br \/>Im Lambertus-Saal der St. Lamberti-Kirche in Oldenburg<br \/>Kosten f\u00fcr den Abend 30,- Euro<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Anmeldung:<br \/><\/span>Ev. Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg<br \/>Gottorpstra\u00dfe. 14<br \/>26122 Oldenburg<br \/>Telefon: 0441\/7701444<br \/>E-Mail: frauenarbeit@kirche-oldenburg.de&nbsp; <\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Essen, Reden, Reformieren \u2013 Hat nicht schon Martin Luther seine reformatorischen Gedanken zwischen Vorsuppe und Hauptgericht entwickelt? 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