{"id":5237,"date":"2016-10-18T13:14:00","date_gmt":"2016-10-18T11:14:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/?p=5237"},"modified":"2016-10-18T13:14:00","modified_gmt":"2016-10-18T11:14:00","slug":"vivir-bien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/vivir-bien\/","title":{"rendered":"\u201eVivir bien\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem geselligen Informationsnachmittag hat die Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werkes Oldenburg unter der Leitung von Rita Beutin ihr 160-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um gefeiert. Im Mittelpunkt stand die Situation der christlichen und vor allem der lutherischen Frauen in Bolivien.<\/p>\n<p>\u201eVivir bien\u201c: So hei\u00dft ein in Lateinamerika bekanntes Motto, das die Vision der Anden-V\u00f6lker von einem guten Leben im Einklang mit der Natur und zugleich mit wirtschaftlicher Stabilit\u00e4t und Bildung f\u00fcr alle enth\u00e4lt. Als Losung wird dieses Motto auch f\u00fcr die Aktivit\u00e4ten genutzt, die eine Verbesserung der Situation der Frauen in Bolivien herbei f\u00fchren sollen. Denn viele Frauen leiden unter fehlender Bildung, Armut, Diskriminierung bis hin zu h\u00e4uslicher Gewalt. <\/p>\n<p>In informativer und umfassender Weise informierte die Referentin, Loyda Uri Mamani, die Festversammlung nicht nur \u00fcber diese Problematik, sondern auch \u00fcber das Land Bolivien, seine kirchliche Situation und insbesondere \u00fcber die kleine Kirche der evangelischen Lutheraner. Sie ist aus dem seinerzeitigen Missionswerk seit etwa 1938 entstanden und umfasst heute etwa 18.000 Mitglieder.<\/p>\n<p>In ihrer anschaulichen Schilderung unterrichtete Uri Mamani, eine ausgebildete Theologin, die derzeit in Berlin ein Zusatzstudium absolviert, dar\u00fcber, dass etwa 80 Prozent der Menschen in Bolivien Christen sind und von ihnen etwa 20 Prozent evangelisch. Die Lutheraner sind in 120 Gemeinden organisiert und werden von 60 Pastoren betreut, die allesamt ehrenamtlich t\u00e4tig sind, so dass es ein professionelles Pfarramt in dieser Kirche nicht gibt.<\/p>\n<p>Unter den nur zum Teil ordinierten Predigern befinden sich nur sieben Frauen. Der Zutritt zum Pfarramt und vor allem auch zu einem Theologie-Studium ist f\u00fcr Frauen au\u00dferordentlich schwierig: Auch die Referentin Uri Mamani musste f\u00fcr ihr Studium und Vikariat sogar in die vereinigte ev.-luth. Kirche Argentiniens und Uruguays wechseln.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der religi\u00f6sen Inhalte, so erkl\u00e4rte die Theologin, bilden Durchsetzungen mit indigenen Glaubensmerkmalen ein wesentliches Spezifikum auch der lutheranischen Lehre. Das m\u00fcsse bei der Verk\u00fcndigung und auch in der Seelsorge ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Untermalt wurde der Informationsnachmittag, an dem sich auch Frauen aus benachbarten Gustav-Adolf-Gruppen beteiligten, von Abel Pareja Cu\u00e9llar. Der peruanisch-bolivianische Musiker und Tanzlehrer, der heute in Wilhelmshaven lebt, bot Musik unterschiedlicher Stilrichtungen vom Latin Pop mit der Gitarre bis zu klassischen Panfl\u00f6tenmelodien.<\/p>\n<p>Gleichsam als W\u00fcrdigung der jahrzehntelangen Arbeit der Frauen im Gustav-Adolf-Werk hatte die Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg in Person ihrer Leiterin Andrea Schrimm-Heins zu dieser Veranstaltung eingeladen.<br \/><span style=\"font-style: italic\">Kurt Dr\u00f6ge<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem geselligen Informationsnachmittag hat die Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werkes Oldenburg unter der Leitung von Rita Beutin ihr 160-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um gefeiert. Im Mittelpunkt stand die Situation der christlichen und vor allem der lutherischen Frauen in Bolivien. \u201eVivir bien\u201c: So hei\u00dft ein in Lateinamerika bekanntes Motto, das die Vision der Anden-V\u00f6lker von einem guten Leben im Einklang mit der Natur und zugleich mit wirtschaftlicher Stabilit\u00e4t und Bildung f\u00fcr alle enth\u00e4lt. Als Losung wird dieses Motto auch f\u00fcr die Aktivit\u00e4ten genutzt, die eine Verbesserung der Situation der Frauen in Bolivien herbei f\u00fchren sollen. 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