{"id":5240,"date":"2016-10-18T15:23:00","date_gmt":"2016-10-18T13:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/deutschland-bleibt-gluecklich-hohe-zufriedenheit-auch-in-niedersachsen\/"},"modified":"2016-10-18T15:23:00","modified_gmt":"2016-10-18T13:23:00","slug":"deutschland-bleibt-gluecklich-hohe-zufriedenheit-auch-in-niedersachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/deutschland-bleibt-gluecklich-hohe-zufriedenheit-auch-in-niedersachsen\/","title":{"rendered":"Deutschland bleibt gl\u00fccklich &#8211; Hohe Zufriedenheit auch in Niedersachsen"},"content":{"rendered":"<p>Die Deutschen werden immer gl\u00fccklicher. Viele verdienen anst\u00e4ndig und haben ein gutes Leben. Der neue Gl\u00fccksatlas zeigt aber auch: es kommt auch auf die Mentalit\u00e4t an, um gl\u00fccklich zu sein.<\/p>\n<p>Hannover\/Berlin (epd). Die Deutschen sind so gl\u00fccklich wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig ist das Gl\u00fccklichsein regional sehr unterschiedlich verteilt, wie der am Dienstag in Berlin vorgestellte \u00abGl\u00fccksatlas 2016\u00bb der Deutschen Post zeigt. Die gl\u00fccklichsten Deutschen leben demnach in Schleswig-Holstein und Franken. Auch in Niedersachsen und Baden ist das Gl\u00fcck zu Hause.<\/p>\n<p>Dagegen f\u00fchlen sich die Ostdeutschen wieder ungl\u00fccklicher als noch vor einem Jahr. In der regionalen Lebenszufriedenheit belegen alle neuen Bundesl\u00e4nder die letzten f\u00fcnf Pl\u00e4tze. Die unzufriedensten Menschen leben in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, die zufriedensten Ostdeutschen in Th\u00fcringen.<\/p>\n<p>Gemessen auf einer Skala von 0 bis 10 stieg das Gl\u00fccksniveau der Deutschen gegen\u00fcber dem Vorjahr um 0,11 Punkte auf 7,11 Punkte. Seit 2010 verharrte es um die 7,0 Punkte. Verantwortlich f\u00fcr die leichte Steigerung d\u00fcrften die gute Besch\u00e4ftigungslage und der nachhaltige Anstieg der Reall\u00f6hne sein, sagte \u00abGl\u00fccksatlas\u00bb-Mitautor Bernd Raffelh\u00fcschen. \u00abDie objektiven Lebensumst\u00e4nde haben sich deutlich verbessert\u00bb, so der Direktor des Forschungszentrums Generationenvertr\u00e4ge an der Universit\u00e4t Freiburg.<\/p>\n<p>Bei den Haushaltseinkommen und pers\u00f6nlichen Einkommen sei \u00abMusike drin\u00bb wie zuletzt in den 1960er Jahren. Das seit acht Jahren anhaltende \u00abBesch\u00e4ftigungswunder\u00bb und h\u00f6here Renten t\u00e4ten ihr \u00fcbriges. \u00abDeutschland ist kein Jammertal\u00bb, bilanzierte Raffelh\u00fcschen.<\/p>\n<p>Zu den objektiven Umst\u00e4nden messen die Wissenschaftler noch die sogenannten 4 G des individuellen Lebensgl\u00fccks: Gesundheit, Gemeinschaft, Geld und genetische Disposition. Dabei habe die Gesundheit den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf die Zufriedenheit gefolgt von der Gemeinschaft. Menschen, die ihre eigene Gesundheit mit \u00absehr gut\u00bb bewerteten, erreichten im Durchschnitt ein um 0,7 Punkte h\u00f6heres Zufriedenheitsniveau als jene, die ihre Gesundheit nur mit \u00abzufrieden\u00bb beurteilen, sagte Raffelh\u00fcschen.<\/p>\n<p>Auch bei der Gemeinschaft zeigen sich Unterschiede. In Partnerschaft lebende Menschen seien zufriedener als Alleinstehende, wobei die h\u00f6chste Lebenszufriedenheit verwitwete Personen mit neuem Partner erreichten, sagte Raffelh\u00fcschen. Neben dem Geld als dritten Faktor, das eben doch gl\u00fccklich mache, spiele auch die genetische Disposition eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<p>So ist die Mentalit\u00e4t zum Gl\u00fccklichsein offenbar in Schleswig-Holstein kulturell st\u00e4rker verankert als in anderen Regionen, sonst lie\u00dfe sich nicht erkl\u00e4ren, dass das Bundesland den deutschen Gl\u00fccksatlas seit vier Jahren anf\u00fchrt. Einen Beleg f\u00fcr die Existenz dieses \u00abgenetischen Fingerabdrucks\u00bb sieht Raffelh\u00fcschen auch in dem europ\u00e4ischen Gl\u00fccksranking. Hier f\u00fchrt D\u00e4nemark mit 9,0 Punkten seit Jahren die Liste an. Das Land grenze nicht nur an Schleswig-Holstein, in beiden L\u00e4ndern lebten jeweils eine d\u00e4nische und deutsche Minderheit.<\/p>\n<p>In einem weiteren Kapitel des \u00abGl\u00fccksatlas\u00bb wurde das Thema \u00abkulturelle Vielfalt\u00bb beleuchtet. Dabei habe sich gezeigt, dass Menschen umso zufriedener sind, je mehr sie mit kultureller Offenheit und Toleranz durchs Leben gehen, sagte der Post-Konzernvorstand J\u00fcrgen Gerdes. \u00abJe toleranter ein Mensch ist, desto zufriedener ist er mit seinem Leben.\u00bb Bei der Gruppe der \u00abwenig toleranten\u00bb erzielten dagegen nur 16 Prozent hohe Zufriedenheitswerte. Und auch hier bleibt das Land geteilt. W\u00e4hrend 70 Prozent der Westdeutschen es gut finden, dass Deutschland durch Einwanderung vielf\u00e4ltiger wird, sind es im Osten nur 56 Prozent.<\/p>\n<p>Befragt wurden f\u00fcr die Daten des \u00abGl\u00fccksatlas 2016\u00bb bundesweit 5.888 Menschen ab 16 Jahren sowie 1.001 Deutsche ab 18 Jahren zum Thema Offenheit und Vielfalt.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutschen werden immer gl\u00fccklicher. Viele verdienen anst\u00e4ndig und haben ein gutes Leben. 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