{"id":5285,"date":"2016-10-29T00:10:00","date_gmt":"2016-10-28T22:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/mein-liebstes-wort-2\/"},"modified":"2016-10-29T00:10:00","modified_gmt":"2016-10-28T22:10:00","slug":"mein-liebstes-wort-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/mein-liebstes-wort-2\/","title":{"rendered":"\u201eMein liebstes Wort\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Mit einer Vorleseaktion und 15 \u201eBibelpaten\u201c hat die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg die \u00fcberarbeitete Ausgabe der Lutherbibel in der Buchhandlung \u201eB\u00fcltmann und Gerriets\u201c pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Dabei stellten die \u201eBibelpaten\u201c ihre Lieblingsstellen aus der neuen Bibel vor, die dann von der Sprecherin Katharina Guleikoff und dem Schauspieler Jarno Stiddien vorgetragen wurden. Bei der Vorstellung vermittelten die \u201ePaten\u201c eine breite Palette von pers\u00f6nlichen Zug\u00e4ngen zur Bibel, die mit Bibelstellen aus der Genesis bis zur Offenbarung belegt wurden. <\/p>\n<p>F\u00fcr den Philosophieprofessor Dr. Reinhard Schulz ist ein Abschnitt aus dem 1. Korinther-Brief (14,12-20) nicht nur ein Lebensthema, sondern zeige, dass das Verstehen eine st\u00e4ndige Aufgabe sei und eine \u201eatemberaubende Aktualit\u00e4t\u201c habe. <\/p>\n<p>Der Seniorchef der Firma \u201ebruns Moden\u201c Kurt M\u00fcller-Meinhard berichtete aus seinen Erlebnissen aus den Kriegs- und Nachkriegstagen und wie wichtig ihm und seiner Familie es gewesen war, f\u00fcreinander ein Segen zu sein. Darum habe er sich einen Abschnitt aus dem Buch Genesis 11,27-12,9 ausgew\u00e4hlt. <\/p>\n<p>Die Frage \u201ewer bist du Gott?\u201c ist f\u00fcr den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), Pfarrer Martin Seydlitz, eine Frage, die immer wieder neue Antworten finden wolle und darum immer wieder neu gestellt und gepredigt werden m\u00fcsse. Deshalb sei ihm die Bibelstelle in Exodus 33, 12-23 wichtig.<\/p>\n<p>Die Journalistin Annie Heger hatte sich das Bibelwort aus dem 2. Samuelbuch 22,26-37 ausgew\u00e4hlt, dass man mit seinem Gott \u00fcber Mauern springen k\u00f6nne. Dieses Wort gebe Mut und Kraft und mit Gottes Hilfe k\u00f6nne man nicht nur Grenzen \u00fcberwinden, sondern auch Mauern einrei\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Geschichte vom Propheten Jona zeige, wie Gott es \u201ebeibringe\u201c, was f\u00fcr die Menschen und nicht f\u00fcr einen Einzel wie Jona wichtig sei, erkl\u00e4rte der Pr\u00e4sident der Oldenburgischen Landschaft, Thomas Kossendey, sein liebstes Bibelwort. Zudem zeige die Bibel einen menschlichen Propheten, der Fehler mache. Au\u00dferdem finde Jona auch im Neuen Testament und im Koran Erw\u00e4hnung. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Leiterin des Schlossmuseums Jever, Professorin Dr. Antje Sander, ist der 23. Psalm nicht nur Poesie, sondern Ausdruck der Zuversicht selbst dann, wenn man selbst keine Worte finde. Es sei immer noch beeindruckend, wie Menschen von \u00fcber tausenden von Jahren Trostworte gefunden h\u00e4tten, die noch heute tr\u00fcgen. Diese Worte seien in ihrer Familie Tauf- und Konfirmationsverse geworden.<\/p>\n<p>Inspiriert von den Kompositionen von Felix Mendelsohn-Bartholdy sind f\u00fcr die Inhaberin der B\u00e4ckerei Jan\u00dfen Anne Cordes die Engel Ausdruck von Zuversicht und Begleitung. Darum habe der 91. Psalm f\u00fcr sie eine besondere Bedeutung.<\/p>\n<p>Eine Heilungsgeschichte aus Lukas 13,10-17 ist f\u00fcr Synodenpr\u00e4sidentin Sabine Bl\u00fctchen wichtig. Jesus nehme nicht nur die am Rande der Gesellschaft lebende Frau wahr und richte sie aus, sondern entlarve die Schriftgelehrten zugleich als Heuchler, nur weil er die Heilung am Sabbat vollzogen habe.<\/p>\n<p>F\u00fcr Peter S\u00fcdbeck, Leiter des Nationalparks Wattenmeer, liegen die Bibelverse \u00fcber das Sorgen (Matth. 6,26-34) am Herzen. Die Botschaft verweise auf die wirklich wichtigen Dinge in der Welt und das Bild von den V\u00f6geln k\u00f6nne das gut verdeutlichen.<\/p>\n<p>Die Bibel ist f\u00fcr den j\u00fcngsten Kirchen\u00e4ltesten im Kirchenkreis Oldenburg-Stadt, Tim Harms, ein Bilderbuch, das zum Ausmalen und Weiterdenken anrege. Sein Lieblingswort aus der Bibel sei das Wort vom Sorgen aus dem Matth\u00e4us-Evangelium 6,26-34. Nach seiner Ansicht mache sich die Kirche viel zu viele Sorge um das Morgen und vergesse, sich mit der Aktualit\u00e4t des Heute zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Leiterin der Landesbibliothek, Corinna R\u00f6der, ist die Auferstehungsgeschichte aus dem Markus-Evangelium 15,42-16,8 die zentrale biblische Stelle. Sie sei nicht nur die erste Nachricht von der Auferstehung, sondern zeige zum einen, dass es Hoffnung gebe, aber auch, dass es Menschen \u00fcberfordern k\u00f6nne. Deshalb sei es gut, dass die Furcht und der Zweifel nicht verschwiegen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>In dem Dreiklang von \u201eGlaube, Liebe, Hoffnung\u201c aus dem 1. Korinther-Brief Kapitel 13 steckt f\u00fcr den Intendanten des Oldenburgischen Staatstheaters, Christian Firmbach, alles, was im Theater wichtig ist. Es sei nicht immer leicht, Menschen aus 20 Nationen und aus unterschiedlicher sozialer Herkunft die Liebe zur Kunst zu den Menschen und zum Metier zu vermitteln.<\/p>\n<p>Die Johannes-Offenbarung ist f\u00fcr die Kirchen\u00e4lteste Anita Lehmann aus der Kirchengemeinde Ofen eigentlich nur schwer verst\u00e4ndlich. Meist habe sie dieses biblische Buch auch immer viel zu schnell gelesen, bis sie erkannt habe, dass es bildlich zu verstehen sei. Aber am Ende entstehe das wundersch\u00f6ne Bild vom himmlischen Jerusalem (21,1-7, 22,16-21), das nun zu ihrem liebsten Wort geworden sei.<\/p>\n<p>Am Ende stellte auch Bischof Jan Janssen als Schirmherrn der Veranstaltung sein liebstes Bibelwort vor. Es beschreibe die gefahrvolle \u00dcberfahrt des Paulus \u00fcber das Mittelmeer aus der Apostelgeschichte (27,1-2.13-20-27-28,2), das nicht nur aktueller denn je, sondern Teil des ersten Buches \u00fcber die erste Geschichte der Christenheit sei. <\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Lutherbibel <br \/><\/span>Die Lutherbibel ist eine \u00dcbersetzung Martin Luthers, an der er mit engen Mitarbeitern bis an sein Lebensende gearbeitet hat. Seit dem 19. Jahrhundert gab es immer wieder Revisionen dieser Bibel, zuletzt die Lutherbibel 1984. An dieser Fassung war Kritik laut geworden: Das Alte Testament sei sprachlich moderner als das Neue Testament, manches sei unn\u00f6tig korrigiert worden, bei einigen Stellen habe es \u00dcbersetzungsfehler gegeben, berichtete der Reformationsbeauftragte der oldenburgischen Kirche, Pfarrer Nico Szameitat. <\/p>\n<p>Sieben Jahre lang haben im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nun \u00fcber 70 Fachleute in ganz Deutschland an der Revision der Lutherbibel gearbeitet, immer in Treue zu den Urtexten der Bibel und in Treue zur Sprache Martin Luthers. So sei die Lutherbibel 2017 theologisch genauer und besser \u00fcbersetzt als Luther 1984, zugleich orientiere sie sich st\u00e4rker an der kraftvollen Sprache Martin Luthers, so Szameitat. <\/p>\n<p>Die neue Lutherbibel wurde von der EKD an alle Landeskirchen \u00fcbergeben und wird in einem zentralen ZDF-Fernsehgottesdienst am 30. Oktober um 10 Uhr in Eisenach eingef\u00fchrt. Der Oberkirchenrat in Oldenburg hat die Lutherbibel 2017 allen Gemeinden der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg als die ma\u00dfgebliche Bibel zum Gebrauch empfohlen, und so wird sie auch am 30. Oktober in vielen oldenburgischen Gemeinden feierlich eingef\u00fchrt.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer Vorleseaktion und 15 \u201eBibelpaten\u201c hat die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg die \u00fcberarbeitete Ausgabe der Lutherbibel in der Buchhandlung \u201eB\u00fcltmann und Gerriets\u201c pr\u00e4sentiert. Dabei stellten die \u201eBibelpaten\u201c ihre Lieblingsstellen aus der neuen Bibel vor, die dann von der Sprecherin Katharina Guleikoff und dem Schauspieler Jarno Stiddien vorgetragen wurden. Bei der Vorstellung vermittelten die \u201ePaten\u201c eine breite Palette von pers\u00f6nlichen Zug\u00e4ngen zur Bibel, die mit Bibelstellen aus der Genesis bis zur Offenbarung belegt wurden. 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