{"id":5293,"date":"2016-11-01T08:35:00","date_gmt":"2016-11-01T07:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/kirchlicher-umweltbeauftragter-verteidigt-hubertusfeiern-vor-kritik\/"},"modified":"2016-11-01T08:35:00","modified_gmt":"2016-11-01T07:35:00","slug":"kirchlicher-umweltbeauftragter-verteidigt-hubertusfeiern-vor-kritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kirchlicher-umweltbeauftragter-verteidigt-hubertusfeiern-vor-kritik\/","title":{"rendered":"Kirchlicher Umweltbeauftragter verteidigt Hubertusfeiern vor Kritik"},"content":{"rendered":"<p>Rullstorf\/Kr. L\u00fcneburg (epd). Rund um den Hubertustag am 3. November machen Tiersch\u00fctzer allj\u00e4hrlich ihrem \u00c4rger Luft. Wie etwa die Organisation Peta werfen sie den Kirchen vor, mit Hubertusmessen \u00abeinen Gottesdienst zu veranstalten, der J\u00e4gern symbolisch den Segen f\u00fcr das systematische T\u00f6ten wehrloser Mitgesch\u00f6pfe gibt\u00bb. Der kirchliche Umweltbeauftragte Rolf Adler ist selbst J\u00e4ger. Im Gespr\u00e4ch mit dem Evangelischen Pressedienst verteidigt er die Feiern vor der Kritik.<\/p>\n<p>Die oft gemeinsam mit J\u00e4gern und Jagdhornbl\u00e4sern gestalteten Gottesdienste regten zum Nachdenken an, sagte der Umweltbeauftragte der hannoverschen und braunschweigischen Landeskirche. Es gehe darum, das eigene Handeln zu reflektieren. \u00abWir betreiben keine Beweihr\u00e4ucherung der Jagd\u00bb, unterstrich der evangelische Pastor. Die Gottesdienste rund um den Namenstag des Schutzpatrones der Jagd, Hubertus, w\u00fcrden wegen ihrer besonderen Gestaltung auch in der evangelischen Kirche immer beliebter &#8211; keineswegs nur bei J\u00e4gern.<\/p>\n<p>Er selbst bringe in den Feiern auch Argumente der Tiersch\u00fctzer zur Sprache, sagte Adler. \u00abWir d\u00fcrfen den Respekt voreinander nicht verlieren.\u00bb Beide Seiten st\u00fcnden sich jedoch oft unvers\u00f6hnlich gegen\u00fcber. \u00abEs ist ein Streit um Werte.\u00bb<\/p>\n<p>Die J\u00e4gerschaften s\u00e4hen ihre Aufgabe darin, einen gesunden und artenreichen Wildbestand zu sichern, sagte er. Der waidm\u00e4nnische Ehrenkodex beinhalte auch, so zu jagen, dass die Tiere m\u00f6glichst wenig litten. Zudem sorgten J\u00e4ger f\u00fcr einen Ausgleich mit den Interessen der Land- und Forstwirtschaft. Sie griffen etwa ein, wenn es zu viele Wildschweine gebe. \u00abSie tragen dazu bei, dass der Landwirt nicht vor den Tr\u00fcmmern seiner Arbeit steht, weil die Rotten das Feld verw\u00fcsten.\u00bb<\/p>\n<p>Die Tierschutzverb\u00e4nde bestreiten allerdings, dass die Jagd dazu tauge, Wildbest\u00e4nde dauerhaft zu regulieren. Sie unterstellten den J\u00e4gern, die Jagd als reine Lustveranstaltung zu betreiben, sagte Adler. Die J\u00e4ger h\u00e4tten daf\u00fcr \u00fcberhaupt kein Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p>Es komme vor, dass Tiersch\u00fctzer Hochst\u00e4nde ans\u00e4gten und damit Menschen in Gefahr br\u00e4chten, berichtete der Pastor. Auch aufseiten der J\u00e4gerschaft gebe es Dinge, die nicht zu vertreten seien. Dazu z\u00e4hle, Wild anzuf\u00fcttern und es Menschen, die daf\u00fcr zahlten, zum Abschuss zu pr\u00e4sentieren. \u00abDas ist eine Perversion.\u00bb Ursache seien oft horrend hohe Pachten f\u00fcr manche Hochwildreviere.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rullstorf\/Kr. L\u00fcneburg (epd). Rund um den Hubertustag am 3. November machen Tiersch\u00fctzer allj\u00e4hrlich ihrem \u00c4rger Luft. Wie etwa die Organisation Peta werfen sie den Kirchen vor, mit Hubertusmessen \u00abeinen Gottesdienst zu veranstalten, der J\u00e4gern symbolisch den Segen f\u00fcr das systematische T\u00f6ten wehrloser Mitgesch\u00f6pfe gibt\u00bb. Der kirchliche Umweltbeauftragte Rolf Adler ist selbst J\u00e4ger. Im Gespr\u00e4ch mit dem Evangelischen Pressedienst verteidigt er die Feiern vor der Kritik. 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