{"id":5333,"date":"2016-11-07T12:13:00","date_gmt":"2016-11-07T11:13:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/reformation-als-roadshow-quer-durch-europa\/"},"modified":"2016-11-07T12:13:00","modified_gmt":"2016-11-07T11:13:00","slug":"reformation-als-roadshow-quer-durch-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/reformation-als-roadshow-quer-durch-europa\/","title":{"rendered":"Reformation als Roadshow quer durch Europa"},"content":{"rendered":"<p>Schnell war der Truck der Star. Dutzende von Menschen dr\u00e4ngten sich in der Infobox des 33 Tonnen schweren und knapp 17 Meter langen Gef\u00e4hrts, das mit einem Multimediangebot die Geschichte der Reformation lebendig macht: Von Jan Hus (1370-1415) \u00fcber Martin Luther (1483-1546) bis hin zu Jean Calvin (1509-1564). Mitten auf dem riesigen Platz Plainpalais in der Genfer Innenstadt machte das hellblaue Geschichtenmobil erstmals Station. <\/p>\n<p>In der Schweizer Stadt feierten am Donnerstag europ\u00e4ische evangelische Kirchen zum 500. Reformationsjubil\u00e4um die Er\u00f6ffnung des Europ\u00e4ischen Stationenwegs &#8211; und \u00f6ffneten das Geschichtenmobil f\u00fcr das Publikum. &quot;Der Stationenweg soll die Wurzeln der Reformation in ganz Europa sichtbar machen&quot;, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm. Die Tour \u00fcberwinde Landesgrenzen und verbinde die 68 Stationen in 19 europ\u00e4ischen Staaten, sagte Bedford-Strohm. &quot;Der Europ\u00e4ische Stationenweg ist genau die Idee, die wir jetzt in Europa brauchen\u201c, hielt er mit Blick auf Spannungen und Differenzen auf dem Kontinent fest. Der Generalsekret\u00e4r des Weltkirchenrates, Olav Fykse Tveit, erinnerte an die Bedeutung von Genf f\u00fcr die Reformation. In Genf wirkte im 16. Jahrhundert Jean Calvin, auf den sich die reformierten Christen berufen.<\/p>\n<p>Nach seiner ersten Station in Genf steuert der Reformationstruck in den n\u00e4chsten Monaten unterschiedliche St\u00e4dte an und soll am 20. Mai 2017 in Wittenberg zur Er\u00f6ffnung der Weltausstellung \u201eTore der Freiheit&quot; ankommen. An jeder Station sammeln freiwillige Helfer neue Geschichten zur Reformation ein, die in die Weltausstellung einflie\u00dfen sollen. Der Stationenweg kn\u00fcpfe ein &quot;Band von Turku im Norden und Dublin im Westen, bis Rom im S\u00fcden und Sibiu im Osten&quot;, sagte Bedford-Strohm. Der Truck wird auch im Gebiet der oldenburgischen Kirche Halt machen: am 28. M\u00e4rz 2017 in Wilhelmshaven. <\/p>\n<p>Veranstalter sind die Gemeinschaft Evangelischer Kirche in Europa (GEKE), der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) und die EKD. Die evangelische Kirche feiert bis Oktober n\u00e4chsten Jahres 500 Jahre Reformation. Am 31. Oktober 1517 hatte Martin Luther (1483-1546) seine 95 Thesen gegen die Missst\u00e4nde der Kirche seiner Zeit ver\u00f6ffentlicht. Der legend\u00e4re Thesenanschlag gilt als Ausgangspunkt der weltweiten Reformation, die die Spaltung in evangelische und katholische Kirche zur Folge hatte. <\/p>\n<p>Der Truck wird nach Genf die St\u00e4dte Lausanne und Neuch\u00e2tel ansteuern. Die erste Station in Deutschland wird Osnabr\u00fcck sein. Auch online kann der Weg durch Europa mitverfolgt werden und die Geschichten, die der Truck und seine Mannschaft unterwegs einsammelt, sind online in dem Blog \u201eGeschichten auf Reisen\u201c verf\u00fcgbar. Dort finden sich Videos, Texte und Audios \u00fcber die einzelnen Stationen &#8211; zwei der Videos von Genf k\u00f6nnen auch auf dieser Seite angeschaut werden. Mehr Informationen \u00fcber den Truck selbst finden sich auf den Seiten \u00fcber die Preview und zum Start.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schnell war der Truck der Star. Dutzende von Menschen dr\u00e4ngten sich in der Infobox des 33 Tonnen schweren und knapp 17 Meter langen Gef\u00e4hrts, das mit einem Multimediangebot die Geschichte der Reformation lebendig macht: Von Jan Hus (1370-1415) \u00fcber Martin Luther (1483-1546) bis hin zu Jean Calvin (1509-1564). Mitten auf dem riesigen Platz Plainpalais in der Genfer Innenstadt machte das hellblaue Geschichtenmobil erstmals Station. In der Schweizer Stadt feierten am Donnerstag europ\u00e4ische evangelische Kirchen zum 500. 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