{"id":5367,"date":"2016-11-14T21:39:00","date_gmt":"2016-11-14T20:39:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/fuer-euch-gegeben-und-was-haben-wir-davon\/"},"modified":"2016-11-14T21:39:00","modified_gmt":"2016-11-14T20:39:00","slug":"fuer-euch-gegeben-und-was-haben-wir-davon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/fuer-euch-gegeben-und-was-haben-wir-davon\/","title":{"rendered":"\u201eF\u00fcr euch gegeben\u201c \u2013 und was haben wir davon?\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Das Heilige Abendmahl war Schwerpunktthema der 2. Gottesdienstkonsultation vom 9. bis 11. November in Wien, zu der die Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) eingeladen hatte. Zur GEKE mit Sitz in Wien geh\u00f6ren mehr als 100 protestantische Kirchen verschiedenen Bekenntnisses. Beim Thema Abendmahl geht es in Europa theologisch sehr bunt zu. Denn wie immer bei den evangelischen Christinnen und Christen gilt auch hier, dass theologische Verst\u00e4ndnisse, Traditionen, Herkunft, Lande und Leute, Volks- oder Diasporakirchen das Feiern pr\u00e4gen; und das kann zu sehr unterschiedlichen Praxen f\u00fchren. <\/p>\n<p>So geh\u00f6rt f\u00fcr viele Kirchen etwa von Sachsen bis Bukarest oder Estland definitiv die Beichte zum Abendmahl dazu. In reformierten Traditionen (Zwingli oder Calvin) sucht man wie etwa in der Schweiz \u00fcberhaupt wieder nach klaren Formen im Gottesdienst und beklagt einen gewissen \u201eWildwuchs\u201c und eine Profillosigkeit in den eigenen Reihen. <\/p>\n<p>Evangelische Landeskirchen in Deutschland stellen sich Fragen zum Abendmahl mit Kindern und nach der Rolle der Konfirmation. Europ\u00e4ische Kirchen fragen danach, wie offen oder exklusiv die Einladung zum Abendmahl eigentlich sein soll und darf. Zu all den Themen gibt es zum Beispiel zwischen der Church of Scotland und den Waldensern in Italien gro\u00dfe Unterschiede, obwohl sie beide reformiert sind. Aber es ist keineswegs anders zwischen den lutherischen Kirchen von Oldenburg, D\u00e4nemark, \u00d6sterreich oder Ungarn. <\/p>\n<p>Die GEKE begegnet dieser Vielfalt allerdings sehr positiv, denn in all dem wirkt das Christuszeugnis im Heiligen Geist, mag manches einem auch erst einmal selber fremd sein. Das hei\u00dft gleichwohl nicht, dass alles theologisch einleuchtend gefunden werden muss, aber Differenzen sollten ausgehalten und Kontraste wahrgenommen werden. Denn wer suchet, der findet ja bekanntlich; und L\u00f6sungen f\u00fcr \u00dcberbr\u00fcckungen werden nur gemeinsam gefunden, so die \u00dcberzeugung der GEKE. <\/p>\n<p>Deswegen gibt es auch solche Begegnungen wie jetzt in Wien. Die GEKE will dadurch Delegierten aus den Kirchen erfahrbar machen, was in den verschiedenen Traditionen an Verhei\u00dfung gelebt wird. Hierf\u00fcr ist es unerl\u00e4sslich, sich kennen- und sch\u00e4tzen zu lernen. Das geht erst dann wirklich gut, wenn konkret miteinander gebetet und gesungen wird, gemeinsam gefeiert und das Heilige Mahl ausgeteilt wird. \u201eDie Gemeinschaft des dreieinigen Gottes soll bei uns sein.\u201c Um es mit dem Motto der Konsultation zu sagen: \u201eF\u00fcr uns gegeben \u2013 das haben wir gerne vom Herrn!\u201c<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Ein Beitrag von Pfarrer Dr. Oliver D\u00fcrr, Oldenburger Delegierter der GEKE.<br \/><\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Heilige Abendmahl war Schwerpunktthema der 2. Gottesdienstkonsultation vom 9. bis 11. November in Wien, zu der die Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) eingeladen hatte. Zur GEKE mit Sitz in Wien geh\u00f6ren mehr als 100 protestantische Kirchen verschiedenen Bekenntnisses. Beim Thema Abendmahl geht es in Europa theologisch sehr bunt zu. 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