{"id":5384,"date":"2016-11-16T08:42:00","date_gmt":"2016-11-16T07:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/offenes-singen-mit-brandneuen-liedern\/"},"modified":"2016-11-16T08:42:00","modified_gmt":"2016-11-16T07:42:00","slug":"offenes-singen-mit-brandneuen-liedern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/offenes-singen-mit-brandneuen-liedern\/","title":{"rendered":"Offenes Singen mit brandneuen Liedern"},"content":{"rendered":"<p>\u201eEs geht um Musik, die bewegt\u201c. Die Lieder und Texte des Liederbuches \u201afreiT\u00f6ne\u2018 tun dies, lobte Landeskirchenmusikdirektorin Beate Besser das Kirchentags- und Reformationsliederbuch 2017. <\/p>\n<p>Mehr als 60 Sangesfreudige nahmen die Herausf\u00f6rderung an und sangen Brandneues und noch g\u00e4nzlich Unbekanntes. Am Samstagnachmittag, den 5. November erprobten sie beim \u201eOffenen Singen\u201c in der Garnisonskirche Oldenburg 17 neue Lieder unter der Leitung der Landeskirchenmusikdirektorin. Christian L\u00fchder, Pfarrer Evangelische Studierenden-Gemeinde (EGS) unterst\u00fctzte am E-Piano.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des Reformationsjubil\u00e4ums 2017 haben die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) das Liederbuch \u201afreiT\u00f6ne\u2018 gemeinsam herausgegeben. 202 Lieder umfasst das in einer Auflage von 265.000 Exemplaren gedruckte Liederbuch. <\/p>\n<p>\u201afreiT\u00f6ne\u2018&nbsp; spannt inhaltlich einen Bogen aus der Zeit der Reformation hinein in unsere Gegenwart. Es enth\u00e4lt Lieder aus der Feder Martin Luthers, aus dem Evangelischen Gesangbuch, viele Kirchentagsklassiker und mehrsprachige Lieder aus der internationalen \u00d6kumene. Neu sind mehr als 40 Lieder \u2013 darunter die zw\u00f6lf pr\u00e4mierten Lieder des von EKD und Kirchentag zum Reformationsjubil\u00e4um ausgeschriebenen Liedwettbewerbs und 30 aus der Kirchentags-Liederwerkstatt.<\/p>\n<p>Deutlich ist zu ist zu sp\u00fcren, Beate Besser brennt f\u00fcr das Projekt \u201afreiT\u00f6ne\u2018. Ein gutes Jahr lang hat sie in der Liederwerkstat mitgearbeitet und den zehnk\u00f6pfigen Programmausschuss zu dem Liederbuch geleitet.&nbsp; Der \u00f6kumenisch ausgerichtete Ausschuss hat die im Wettbewerb eingegangenen Bewerbungen ausgewertet und die Lieder ausgew\u00e4hlt, die ins Buch kommen sollten.<\/p>\n<p>\u201eDas Singen von Liedern ist den Protestanten seit der Reformationszeit eine Herzensangelegenheit. Der Wettbewerb f\u00fcr das Liederbuch war auf gro\u00dfe Resonanz gesto\u00dfen und die Auswahl der Lieder ist nicht leicht gefallen. Ich danke allen, die zur Entstehung der \u201afreiT\u00f6ne\u2018 beigetragen haben\u201c, hei\u00dft es im Vorwort von Stephan Goldschmidt, Oberkirchenrat und Referent f\u00fcr Gottesdienst und Kirchenmusik bei der EKD und Arnd Schomerus, dem Kirchentagspastor.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Wundersch\u00f6ne neue Lieder<\/span><br \/>Die Teilnehmenden in der Garnisonkirche sangen die neuen Lieder begeistert mit. \u201eViele Lieder sind vertraut, einige sind 100 Jahre und \u00e4lter. Doch ich bin \u00fcberzeugt, dass jede Zeit ihre eigenen gesungenen Antworten braucht. Denn auch Singen ist Zeitansage, Musik und Texte haben auch eine politische Botschaft.\u201c, so Beate Besser, die f\u00fcr den Nachmittag bewusst ausschlie\u00dflich neue Lieder ausgew\u00e4hlt hatte, die sie jeweils kurz erkl\u00e4rte. <\/p>\n<p>\u201afreiT\u00f6ne\u2018 &#8211; das sind schlichte sowie komplexe Melodien und Texte, Lieder aus verschiedenen Glaubenstraditionen und Sprachen. Eine bewusste Entscheidung des Ausschusses: Interreligi\u00f6ses und interkulturelles Liedgut, Altbekanntes im neuen Rhythmus, Gospel, Liturgisches und Taiz\u00e9-Ges\u00e4nge (auch in russischer Sprache in kyrillischer Schrift) zum Klingen zu bringen. <\/p>\n<p>\u201eEs ist gut und wichtig, auch einmal gewohnte Bahnen zu verlassen\u201c, betonte Beate Besser, bevor sie zum Abschluss ein neues Abendlied anstimmte. &nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Lobpreis und Protest<\/span><br \/>\u201eDas war eine gro\u00dfe Freude, ein Vergn\u00fcgen\u201c, bedankte sich Brigitte Gl\u00e4ser von der Ev. Akademie Oldenburg und lud gleichzeitig ein zum n\u00e4chsten musikalischen Highlight im Rahmen der Veranstaltungsreihe \u201eLobpreis und Protest. Reformierende Liedtraditionen im deutsch-niederl\u00e4ndischen Grenzgang\u201c- zu Auferstehungsliedern mitten im November. <\/p>\n<p>\u201eWir haben einen Bogen gespannt: Angefangen mit einem Kammerkonzert zu Psalmges\u00e4ngen in der a Lasco-Bibliothek in Emden \u00fcber dieses offenen Singen hier in Oldenburg und am Sonntag, den 13. November beschlie\u00dfen wir die Reihe in Neustadtg\u00f6dens mit den \u201eAuferstehungsliedern\u201c der \u201eSchola Kleine Kirche Osnabr\u00fcck\u201c in der Ev.-Luth. Kirche Neustadtg\u00f6dens.<br \/>\n<span style=\"font-style: italic\">B\u00e4rbel Romey<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEs geht um Musik, die bewegt\u201c. Die Lieder und Texte des Liederbuches \u201afreiT\u00f6ne\u2018 tun dies, lobte Landeskirchenmusikdirektorin Beate Besser das Kirchentags- und Reformationsliederbuch 2017. 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