{"id":5393,"date":"2016-11-18T08:30:00","date_gmt":"2016-11-18T07:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/sozialministerin-fordert-bezahlbare-wohnungen-fuer-alle\/"},"modified":"2016-11-18T08:30:00","modified_gmt":"2016-11-18T07:30:00","slug":"sozialministerin-fordert-bezahlbare-wohnungen-fuer-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/sozialministerin-fordert-bezahlbare-wohnungen-fuer-alle\/","title":{"rendered":"Sozialministerin fordert bezahlbare Wohnungen f\u00fcr alle"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) hat anl\u00e4sslich des 25-j\u00e4hrigen Bestehens der Sozialen Wohnraumhilfe Hannover das Recht auf eine eigene Wohnung unterstrichen. \u00abUns geht es darum, dass alle Menschen in einer anst\u00e4ndigen und auch bezahlbaren Wohnung leben k\u00f6nnen\u00bb, sagte die Politikerin am Freitag bei einer Feierstunde der gemeinn\u00fctzigen Gesellschaft. Der Mangel an Wohnungen sei eine der dramatischsten Formen von Armut und sozialer Ausgrenzung. Nach Hochrechnungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe habe sich die Zahl wohnungsloser Menschen in den vergangenen zehn Jahren quasi verdoppelt: von 227.000 Betroffenen im Jahr 2008 auf etwa 536.000 bis zum Jahr 2018.<\/p>\n<p>Der soziale Wohnungsbau habe jahrelang nicht den Bedarf der Menschen gedeckt. \u00abJetzt erf\u00e4hrt er die notwendige Wiederbelebung &#8211; ma\u00dfgeblich mit Unterst\u00fctzung des Landes\u00bb, sagte die Ministerin laut Redemanuskript. Bis 2019 st\u00fcnden f\u00fcr die soziale Wohnraumf\u00f6rderung mehr als 800 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. Bereits im Sommer 2015 habe das Land sein Wohnraumf\u00f6rderprogramm um 400 Millionen Euro f\u00fcr den Bau von Mietwohnungen aufgestockt. Das sei eine Verzehnfachung der Mittel gewesen.<\/p>\n<p>Rundt stellte in Aussicht, die bisherige Wohnraumf\u00f6rderung mit zinslosen Darlehen durch eine F\u00f6rderung mit Tilgungszusch\u00fcssen zu erg\u00e4nzen. Dar\u00fcber werde zurzeit beraten. Gleichzeitig m\u00fcssten die Kommunen bezahlbare Grundst\u00fccke bereitstellen und f\u00fcr z\u00fcgige Planverfahren sorgen. Das Engagement der Wohnungswirtschaft sei dabei genauso gefragt wie die soziale Verantwortung von Vermietern. \u00abWohnen ist ein Menschenrecht und nicht allein ein Wirtschaftsgut, das dazu dient, m\u00f6glichst viel Profit daraus zu schlagen.\u00bb<\/p>\n<p>Der hannoversche Diakoniepastor Rainer M\u00fcller-Brandes forderte \u00abintelligente staatliche Eingriffe\u00bb, um die Wohnungsnot zu beheben. Noch w\u00fcrden zu viele teure Wohnungen gebaut. F\u00f6rderprogramme seien ein Anfang, sagte der evangelische Theologe. Dazu geh\u00f6re auch, dass \u00abdie Kommunen und auch die Kirche ihre Grundst\u00fccke nicht unbedingt meistbietend an Investoren verkaufen\u00bb. Zurzeit seien bis zu 4.000 Menschen in Hannover ohne Wohnung.<\/p>\n<p>M\u00fcller-Brandes lobte die Anstrengungen der Sozialen Wohnraumhilfe in Hannover, die seit 25 Jahren nach dem Motto erfolgreich sei, dass jeder das mache, was er besonders gut k\u00f6nne. \u00abBauunternehmen wie Gundlach bauen, das Diakonische Werk kennt die Wohnungslosen und vermittelt sie. Und gemeinsam begleiten wir die Menschen.\u00bb Insgesamt seien mehr als 800 obdachlose Frauen und M\u00e4nner bei ihrer Wohnungssuche begleitet worden. 200 ehemalige Wohnungslose h\u00e4tten ein Zuhause in den Wohnungen der Wohnraumhilfe gefunden.<\/p>\n<p>Die Soziale Wohnraumhilfe ist nach eigenen Angaben ein einmaliges Kooperationsprojekt zwischen dem Diakonischen Werk Hannover, der Stadt und Region Hannover sowie verschiedenen Wohnungsbauunternehmen.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) hat anl\u00e4sslich des 25-j\u00e4hrigen Bestehens der Sozialen Wohnraumhilfe Hannover das Recht auf eine eigene Wohnung unterstrichen. \u00abUns geht es darum, dass alle Menschen in einer anst\u00e4ndigen und auch bezahlbaren Wohnung leben k\u00f6nnen\u00bb, sagte die Politikerin am Freitag bei einer Feierstunde der gemeinn\u00fctzigen Gesellschaft. 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