{"id":5562,"date":"2016-12-14T08:31:00","date_gmt":"2016-12-14T07:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/evangelische-altenhilfe-fordert-mehr-personal-in-der-pflege\/"},"modified":"2016-12-14T08:31:00","modified_gmt":"2016-12-14T07:31:00","slug":"evangelische-altenhilfe-fordert-mehr-personal-in-der-pflege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/evangelische-altenhilfe-fordert-mehr-personal-in-der-pflege\/","title":{"rendered":"Evangelische Altenhilfe fordert mehr Personal in der Pflege"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Die evangelische Altenhilfe in Niedersachsen hat gefordert, mehr zus\u00e4tzliches Personal in der Pflege einzustellen. Durch das neue Pflegest\u00e4rkungsgesetz II flie\u00dfe von der Pflegeversicherung mehr Geld in die station\u00e4ren Einrichtungen, erl\u00e4uterte der Gesch\u00e4ftf\u00fchrer des Nieders\u00e4chsischen Evangelischen Verbands f\u00fcr Altenhilfe und Pflege (NEVAP), Frank Pipenbrink, am Mittwoch in Hannover. Mit zus\u00e4tzlichem Personal k\u00f6nnten die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert und damit der Pflegeberuf attraktiver werden. Nur so k\u00f6nne in Zukunft dem Fachkr\u00e4ftemangel begegnet werden.<\/p>\n<p>Mit dem zweiten Pflegest\u00e4rkungsgesetz werden zum Jahreswechsel f\u00fcnf Pflegegrade statt der bisherigen drei Pflegestufen eingef\u00fchrt. Demenz und andere geistige und psychische Einschr\u00e4nkungen werden dabei ebenso ber\u00fccksichtigt wie k\u00f6rperliche Defizite. Finanziert wird das Gesetz \u00fcber eine Anhebung der Pflegeversicherungsbeitr\u00e4ge. So sollen bundesweit j\u00e4hrlich rund f\u00fcnf Milliarden Euro mehr in die Pflegekasse gesp\u00fclt werden, die an die Pflegeeinrichtungen weitergeleitet werden sollen.<\/p>\n<p>Pipenbrink zufolge erh\u00e4lt eine durchschnittliche Einrichtung mit knapp 100 Bewohnern durch das neue Gesetz pro Jahr mehr als 250.000 Euro zus\u00e4tzlich von der Pflegversicherung. Damit k\u00f6nnten f\u00fcnf bis sechs neue Stellen finanziert werden. Dies bedeute t\u00e4glich 15 Minuten mehr Pflege und Zuwendung f\u00fcr die Patienten. Keinesfalls d\u00fcrften mit dem Geld die ohnehin niedrigen Pflegekosten in Niedersachsen gesenkt werden, um die Angeh\u00f6rigen und Sozialhilfetr\u00e4ger zu entlasten.<\/p>\n<p>Der Verbandsvorsitzende Christian Sundermann warnte davor, die Pflegereform \u00abzum Erbenschutz und Sparprogramm der Sozialhilfetr\u00e4ger\u00bb verkommen zu lassen. Ein solches Vorgehen gehe nur zulasten der Besch\u00e4ftigten. In fast allen Bundesl\u00e4ndern gebe es in der Branche bereits einen Fachkr\u00e4ftemangel, zumindest aber Engp\u00e4sse. Derzeit k\u00e4men auf 100 freie Stellen rein rechnerisch lediglich 46 Arbeitssuchende. Die stellvertretende Vorsitzende Sabine Weber erg\u00e4nzte: \u00abEs muss jetzt die Chance ergriffen werden, um die pflegerische Infrastruktur in Niedersachsen nachhaltig zu sichern, zumal es nicht mehr kostet.\u00bb<\/p>\n<p>Zu dem Fachverband geh\u00f6ren 170 Tr\u00e4ger mit 293 ambulanten, teilstation\u00e4ren und station\u00e4ren Einrichtungen. Nach seinen Berechnungen wird die Zahl der Pflegebed\u00fcrftigen in Niedersachsen bis<br \/>2030 von derzeit 2,6 Millionen auf 3,4 Millionen Menschen steigen. Gleichzeitig sinke ab 2020 sp\u00fcrbar die Zahl derjenigen, die als Arbeitnehmer in die Pflegekassen einzahlen, weil dann die geburtenstarken Jahrg\u00e4nge in die Rente gehen.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Die evangelische Altenhilfe in Niedersachsen hat gefordert, mehr zus\u00e4tzliches Personal in der Pflege einzustellen. Durch das neue Pflegest\u00e4rkungsgesetz II flie\u00dfe von der Pflegeversicherung mehr Geld in die station\u00e4ren Einrichtungen, erl\u00e4uterte der Gesch\u00e4ftf\u00fchrer des Nieders\u00e4chsischen Evangelischen Verbands f\u00fcr Altenhilfe und Pflege (NEVAP), Frank Pipenbrink, am Mittwoch in Hannover. Mit zus\u00e4tzlichem Personal k\u00f6nnten die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert und damit der Pflegeberuf attraktiver werden. Nur so k\u00f6nne in Zukunft dem Fachkr\u00e4ftemangel begegnet werden. 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