{"id":5627,"date":"2016-12-28T07:00:00","date_gmt":"2016-12-28T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/grosser-beitrag-zum-erhalt-der-kirchenkultur\/"},"modified":"2016-12-28T07:00:00","modified_gmt":"2016-12-28T06:00:00","slug":"grosser-beitrag-zum-erhalt-der-kirchenkultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/grosser-beitrag-zum-erhalt-der-kirchenkultur\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfer Beitrag zum Erhalt der Kirchenkultur"},"content":{"rendered":"<p>Zum zweiten Mal hintereinander konnte die Kirchbaustiftung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg einen sechsstelligen Betrag f\u00fcr die F\u00f6rderung von Projekten in verschiedenen Kirchengemeinden zur Verf\u00fcgung stellen. Mit insgesamt 106.000 Euro unterst\u00fctzt die Kirchbaustiftung in diesem Jahr neun Ma\u00dfnahmen an und in Kirchengeb\u00e4uden im Bereich der oldenburgischen Kirche. Das gr\u00f6\u00dfte Projekt in diesem Jahr ist die Innenrenovierung der St. Marien-Kirche in Wardenburg zu der auch die Restaurierung von Empore und Orgelgeh\u00e4use geh\u00f6ren. Das Projekt soll bis Ende M\u00e4rz 2017 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten f\u00fcr das Projekt betragen 387.000 Euro. Die Kirchbaustiftung hat die Restaurierung des Orgelgeh\u00e4uses finanziell unterst\u00fctzt. Au\u00dferdem werden die Restaurierung und der Wiedereinbau von geschnitzten historischen Br\u00fcstungselementen auf der Orgelempore gef\u00f6rdert. Der Zuschuss der Kirchbaustiftung zu diesem Projekt betr\u00e4gt insgesamt 36.000 Euro.<\/p>\n<p>Nicht nur bei dem Vorhaben in Wardenburg bringt die Kirchengemeinde einen Gro\u00dfteil der Gesamtsumme selbst auf oder wirbt Spenden f\u00fcr ihre Vorhaben ein. Denn erst wenn der Finanzierungsplan steht und sich abzeichnet, dass noch Gelder fehlen, stellen die Gemeinden einen Antrag an die Kirchbaustiftung. Der Vorstand der Kirchbaustiftung entscheidet dann in Abstimmung mit der kirchlichen Denkmalpflege \u00fcber die Annahme eines Antrags und die tats\u00e4chlich zur Verf\u00fcgung gestellte F\u00f6rdersumme. \u201eUnsere kulturhistorische Vergangenheit ist eng verbunden mit den Kirchen im Oldenburger Land\u201c, betont der Vorstandsvorsitzende Horst-G\u00fcnter Lucke den Stellenwert der Kirchbaustiftung. Dabei werde nicht nur angestrebt, Altes zu bewahren und m\u00f6glichst originalgetreu zu restaurieren, sondern auch moderne Kunst gef\u00f6rdert. <\/p>\n<p>Eine solche F\u00f6rderung gab es in diesem Jahr f\u00fcr die Kirchengemeinde Friedrichsfehn-Petersfehn. Im Gemeindezentrum in Friedrichsfehn aus den 1980er Jahren wurde der gro\u00dfe Saal sakraler ausgestaltet. Aus einem Mehrzweckraum, in dem auch Gottesdienst gefeiert werden konnte, wurde ein Gottesdienstraum, der auch anders nutzbar ist. Wesentlicher Beitrag dazu war der Einbau einer gro\u00dfen Fenster\u00f6ffnung \u00fcber dem Altar mit der jetzt eingef\u00fcgten k\u00fcnstlerisch gestalteten Verglasung.<\/p>\n<p>Oft seien es eher kleine F\u00f6rdersummen, die von den Gemeinden beantragt werden, erl\u00e4utert Lucke. \u201eDadurch k\u00f6nnen wir viele Projekte unterst\u00fctzen.\u201c Und das trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase. Dass dennoch in diesem Jahr wieder eine sechsstellige F\u00f6rdersumme zur Verf\u00fcgung gestellt werden konnte, sei der Synode der oldenburgischen Kirche zu verdanken, die das Stiftungsverm\u00f6gen im Jahr 2012 um drei Millionen Euro aufgestockt habe, betont Lucke. Dadurch und aufgrund mehrerer Zustiftungen ist das Stiftungsverm\u00f6gen inzwischen auf 4,8 Millionen Euro angewachsen. Das Stiftungsverm\u00f6gen selbst darf nicht verwendet, sondern nur \u00fcber die Zinsertr\u00e4ge verf\u00fcgt werden.<\/p>\n<p>\u201eWir sind stolz, dass wir auch weiterhin einen Beitrag zum Erhalt der Kirchenkultur im Oldenburger Land leisten k\u00f6nnen\u201c, so Lucke. Nicht nur die Kirche, sondern die ganze Region profitiere vor allem von den historischen Kunstwerken, denn diese seien auch Magneten f\u00fcr den regionalen Tourismus.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Die gef\u00f6rderten Projekte im Einzelnen:<\/span><br \/>In der <span style=\"font-weight: bold\">Kirchengemeinde Wilhelmshaven-Heppens <\/span>wurde eine Glocke von 1782 nach zeitweisem Gebrauch f\u00fcr eine jetzt nicht mehr genutzte Kapelle des CVJM an den angestammten Platz im Turm der historischen Kirche zur\u00fcckgef\u00fchrt. Der dazu notwendige Neubau des erweiterten Glockenstuhles in Eichenholz sowie die damit verbundenen sonstigen Bauarbeiten verursachten Gesamtkosten in H\u00f6he von 33.000 Euro. F\u00f6rderung durch die Kirchbaustiftung: 13.000 Euro.<\/p>\n<p>In der <span style=\"font-weight: bold\">Kirchengemeinde Oldenburg <\/span>wurden auf dem Gertrudenkirchhof historische Grabsteine, die ohne erkennbare Ordnung am Rand des historischen Gr\u00e4berfeldes abgestellt waren, zu einem Lapidarium zusammengestellt. Dieses veranschaulicht jetzt die Entwicklung der steinernen Grabmonumente vom Anfang des 17. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Das Lapidarium f\u00fcgt sich als bereichernde Erg\u00e4nzung in die Gesamtkonzeption der Restaurierung und Wiederherstellung des historischen Gr\u00e4berfeldes in der sogenannten Herzoglichen Abteilung des Gertrudenkirchhofes beim Mausoleum ein. Gesamtkosten 13.000 Euro, F\u00f6rderung durch die Kirchbaustiftung: 10.000 Euro.<\/p>\n<p>In der <span style=\"font-weight: bold\">Kirchengemeinde Friedrichsfehn-Petersfehn <\/span>f\u00f6rderte die Kirchbaustiftung moderne Kunst. Hier wurde der typische Mehrzweckraum eines Gemeindezentrums der 1980er Jahre, der neben anderen Veranstaltungen auch f\u00fcr Gottesdienste verwendet werden konnte, neu \u201edefiniert\u201c: Er wandelte sich zu einem Gottesdienstraum, der auch anders nutzbar ist. Fr\u00fcher hatten der Altar und die sonstigen Prinzipalst\u00fccke keinen festen Platz. Nun wurde der Raum durch ein neues, k\u00fcnstlerisch verglastes Fenster bereichert. Das Fenster verbindet sich mit den Prinzipalst\u00fccken zu einem raumbestimmenden Ensemble. Altar, Taufe und Ambo sind jetzt im Raum so \u201everortet\u201c, wie es ihrer Bedeutung entspricht. Gesamtkosten: 18.200 Euro, F\u00f6rderung durch die Kirchbaustiftung: 1.000 Euro (Bereits im Jahr 2015 wurde dieses Projekt durch die Kirchbaustiftung mit 5.500 Euro gef\u00f6rdert.) <\/p>\n<p>In der <span style=\"font-weight: bold\">Kirchengemeinde Wardenburg <\/span>unterst\u00fctzte die Kirchbaustiftung die Innenrenovierung der Marienkirche. Dazu geh\u00f6rt die Restaurierung von Empore und Orgelgeh\u00e4use. Das Projekt soll bis Ende M\u00e4rz 2017 abgeschlossen sein. Durch die neue Farbgebung nach historischen Befunden kommen sowohl die bislang vorhandenen als auch die wieder in die Kirche zur\u00fcckgef\u00fchrten historischen Ausstattungsst\u00fccke eindrucksvoller zur Geltung als bisher. In den 40 Jahren nach der letzten gro\u00dfen Innenrenovierung von 1976 waren Alterung und Abnutzung zuvor un\u00fcbersehbar geworden. <br \/>Die Kirchbaustiftung unterst\u00fctze hier die Restaurierung des Orgelgeh\u00e4uses. Au\u00dferdem werden die Restaurierung und der Wiedereinbau historischer geschnitzter Br\u00fcstungselemente auf der Orgelempore gef\u00f6rdert. Gesamtkosten 387.000. F\u00f6rderung durch die Kirchbaustiftung: 36.000 Euro.<\/p>\n<p>In der <span style=\"font-weight: bold\">Kirchengemeinde Visbek-Langf\u00f6rden <\/span>unterst\u00fctzte die Kirchbaustiftung die Anschaffung einer gr\u00f6\u00dferen Orgel f\u00fcr die Emmaus-Kirche als Ersatz f\u00fcr ein kleines Orgelpositiv. Gesamtkosten 35.000 Euro, F\u00f6rderung durch die Kirchbaustiftung: 13.000 Euro.<\/p>\n<p>In der <span style=\"font-weight: bold\">Kirchengemeinde Wilhelmshaven-Neuenende <\/span>unterst\u00fctzt die Kirchbaustiftung die Neugestaltung des Vorplatzes vor der St.-Jacobi-Kirche. Dazu geh\u00f6rt auch die Restaurierung der reizvollen barocken Toranlage. Gesamtkosten 54.000 Euro. F\u00f6rderung durch die Kirchbaustiftung: 14.000 Euro.<\/p>\n<p>In der <span style=\"font-weight: bold\">Kirchengemeinde Goldenstedt <\/span>wird die Restaurierung des historistischen Altarretabels in der Martin-Luther-Kirche gef\u00f6rdert. Gesamtkosten 6.000 Euro, F\u00f6rderung durch die Kirchbaustiftung: 3.000 Euro.<\/p>\n<p>In der <span style=\"font-weight: bold\">Kirchengemeinde Ganderkesee <\/span>unterst\u00fctzte die Kirchbaustiftung die Erneuerung von zwei Glockenjochen in Eichenholz im Turm der St. Cyprian- und Cornelius-Kirche. Gesamtkosten 16.000, F\u00f6rderung durch die Kirchbaustiftung: 6.000 Euro.<\/p>\n<p>In der <span style=\"font-weight: bold\">Kirchengemeinde Apen <\/span>f\u00f6rdert die Kirchbaustiftung anl\u00e4sslich des 60-Jahr-Jubil\u00e4ums der Friedenskirche in Augustfehn den Ersatz der drei abg\u00e4ngigen Eisengussglocken durch hochwertigere und langlebigere Bronzeglocken einschlie\u00dflich der zugeh\u00f6rigen Erneuerung des eisernen Glockenstuhles in Eichenholz. Gesamtkosten 67.000 Euro, F\u00f6rderung durch die Kirchbaustiftung: 10.000 Euro.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Weitere Informationen zur Kirchbaustiftung finden Sie unter: www.kirchbaustiftung-oldenburg.de <\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum zweiten Mal hintereinander konnte die Kirchbaustiftung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg einen sechsstelligen Betrag f\u00fcr die F\u00f6rderung von Projekten in verschiedenen Kirchengemeinden zur Verf\u00fcgung stellen. Mit insgesamt 106.000 Euro unterst\u00fctzt die Kirchbaustiftung in diesem Jahr neun Ma\u00dfnahmen an und in Kirchengeb\u00e4uden im Bereich der oldenburgischen Kirche. Das gr\u00f6\u00dfte Projekt in diesem Jahr ist die Innenrenovierung der St. Marien-Kirche in Wardenburg zu der auch die Restaurierung von Empore und Orgelgeh\u00e4use geh\u00f6ren. Das Projekt soll bis Ende M\u00e4rz 2017 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten f\u00fcr das Projekt betragen 387.000 Euro. Die Kirchbaustiftung hat die Restaurierung des Orgelgeh\u00e4uses finanziell unterst\u00fctzt. 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