{"id":5649,"date":"2017-01-06T20:49:00","date_gmt":"2017-01-06T19:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/abschiebungen-willkommenskultur-zivilcourage\/"},"modified":"2017-01-06T20:49:00","modified_gmt":"2017-01-06T19:49:00","slug":"abschiebungen-willkommenskultur-zivilcourage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/abschiebungen-willkommenskultur-zivilcourage\/","title":{"rendered":"Abschiebungen \u2013 Willkommenskultur \u2013 Zivilcourage"},"content":{"rendered":"<p>Um Abschiebungen, Willkommenskultur und Zivilcourage geht es bei den ersten drei Fortbildungsabenden f\u00fcr Ehrenamtliche in der Arbeit mit Gefl\u00fcchteten. Die Reihe, verantwortet vom Diakonischen Werk, Kirchenkreis und Evangelischen Bildungswerk Ammerland und unterst\u00fctzt vom Landkreis Ammerland, startet in diesem Jahr am 17. Januar um 19 Uhr in Rastede. <\/p>\n<p>Barbara Neander, Juristin aus Oldenburg, wird \u201eFreiwillige Ausreisen und Abschiebungen\u201c behandeln, ein zurzeit hochaktuelles und politisch umstrittenes Thema. Immer mehr Bundesl\u00e4nder bem\u00fchen sich darum, Gefl\u00fcchtete in Drittstaaten oder in ihre vermeintlich sicheren Heimatl\u00e4nder zur\u00fcckzuf\u00fchren. Das f\u00fchrt vor allem bei den Betroffenen zu gro\u00dfen \u00c4ngsten und ausweglosen Situationen, stellt aber auch die Ehrenamtlichen vor gro\u00dfe Fragen.<\/p>\n<p>Eine Bestandsaufnahme der \u201eWillkommenskultur im Ammerland\u201c werden vier ammerl\u00e4nder Politikerinnen unter der Moderation von Kreispfarrer Lars Dede am 21. Februar in Edewecht vornehmen. Barbara Woltmann, Mitglied des Deutschen Bundestages, Sigrid Rakow, Mitglied im nieders\u00e4chsischen Landtag, Freia Taeger, Vorsitzende des Kreistages und B\u00fcrgermeisterin Petra Lausch werden das Gespr\u00e4ch mit den Ehrenamtlichen suchen. <\/p>\n<p>Um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geht es am 20. M\u00e4rz in Bad Zwischenahn. Dr. Eva Gro\u00df, Mitarbeiterin des Landeskriminalamtes, kommt aus Hannover ins Ammerland. \u201eZivilcourage und demokratisches Engagement!\u201c lautet nicht nur der Titel der Veranstaltung, sondern ist auch die wichtigste Antwort auf die Frage, wie mit fremdenfeindlichen Parolen und Stammtischgerede umgegangen werden sollte.<\/p>\n<p>Alle \u00f6ffentlichen Veranstaltungen richten sich vornehmlich an b\u00fcrgerschaftlich Engagierte in der Arbeit mit Gefl\u00fcchteten. Eingeladen sind aber alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die die Themen interessieren. Der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p><i><b>Veranstaltungsdetails:<\/b><\/i><\/p>\n<p><b>Freiwillige Ausreise und Abschiebung<\/b><br \/><i>Dienstag, 17. Januar, um 19 Uhr im Gemeindehaus, Denkmalsplatz 2 in Rastede<br \/><\/i>Politisch kocht das Thema \u201eAbschiebungen\u201c gerade hoch. In der Praxis sind Ehrenamtliche l\u00e4ngst damit befasst. Gruppen von Gefl\u00fcchteten droht die R\u00fcckf\u00fchrung in L\u00e4nder, aus denen sie vor Krieg und Verfolgung geflohen sind. Der gewaltsamen Abschiebung steht immer auch die vorherige freiwillige Ausreise gegen\u00fcber. Wie sollen sich Gefl\u00fcchtete verhalten, wenn ihnen das Ende des Aufenthaltes in Deutschland angek\u00fcndigt wird? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten? Wer kann Rat geben, wer praktisch helfen? Welche psychischen Belastungen treten in diesen Situationen auf?<br \/>Die Juristin Barbara Neander, Mitarbeiterin bei IBIS in Oldenburg, wird den rechtlichen Rahmen erl\u00e4utern und aus ihrer Beratungspraxis berichten. <\/p>\n<p>Anmeldung erbeten unter: 04488\/77151 oder online www.eeb-niedersachsen.de\/Veranstaltung\/823170004<\/p>\n<p><b>Willkommenskultur im Ammerland &#8211; Bestandsaufnahme 2017<\/b><br \/><i>Dienstag, 21. Februar, um 19 Uhr im Haus der Offenen T\u00fcr, Hauptstra\u00dfe 40 in Edewecht<br \/><\/i>Wie sieht es Anfang 2017 mit der Willkommenskultur im Ammerland aus? Wie wirken sich die Diskussionen auf Bundes- und Landesebene auf die Situation vor Ort aus? Helfen die augenblicklichen politischen Debatten oder erschweren sie die Arbeit der Ehrenamtlichen? In die Diskussion mit den Ehrenamtlichen des Ammerlandes werden einsteigen: Barbara Woltmann, die das Ammerland im Deutschen Bundestag vertritt und Sigrid Rakow, die im nieders\u00e4chsischen Landtag diese Aufgabe wahrnimmt. Freia Taeger, Vorsitzende des ammerl\u00e4nder Kreistages und B\u00fcrgermeisterin Petra Lausch k\u00f6nnen \u00fcber die \u00f6rtlichen Aktivit\u00e4ten berichten. Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend aber die Ehrenamtlichen und ihre W\u00fcnsche an die Politik der unterschiedlichen Ebenen. Kreispfarrer Lars Dede wird den Abend moderieren.<br \/>Anmeldung erforderlich unter 04488\/77151 oder online www.eeb-niedersachsen.de\/Veranstaltung\/823170005<\/p>\n<p><b>Vom Umgang mit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus<br \/>Zivilcourage und demokratisches Engagement!<\/b><br \/><i>Montag, 20. M\u00e4rz, um 19 Uhr im Haus Feldhus, Am Brink 6 in Bad Zwischenahn<br \/><\/i>In manchen Gegenden Deutschlands treffen Gefl\u00fcchtete auf massive Ablehnung. Die Wissenschaft spricht von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Was sind die Ursachen solcher Einstellungen? Wie kann solchen Einstellungen begegnet werden? Landesregierung und Polizei arbeiten an Konzepten, um diesem Ph\u00e4nomen begegnen zu k\u00f6nnen. Und auch im Landkreis Ammerland gilt: Wehret den Anf\u00e4ngen.<br \/>Dr. Eva Gro\u00df, Soziologin und Kriminologin, arbeitet in der kriminologischen Forschung beim Landeskriminalamt Niedersachsen.<\/p>\n<p>Anmeldung erbeten unter: 04488\/77151 oder online www.eeb-niedersachsen.de\/Veranstaltung\/823170006<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um Abschiebungen, Willkommenskultur und Zivilcourage geht es bei den ersten drei Fortbildungsabenden f\u00fcr Ehrenamtliche in der Arbeit mit Gefl\u00fcchteten. Die Reihe, verantwortet vom Diakonischen Werk, Kirchenkreis und Evangelischen Bildungswerk Ammerland und unterst\u00fctzt vom Landkreis Ammerland, startet in diesem Jahr am 17. Januar um 19 Uhr in Rastede. Barbara Neander, Juristin aus Oldenburg, wird \u201eFreiwillige Ausreisen und Abschiebungen\u201c behandeln, ein zurzeit hochaktuelles und politisch umstrittenes Thema. Immer mehr Bundesl\u00e4nder bem\u00fchen sich darum, Gefl\u00fcchtete in Drittstaaten oder in ihre vermeintlich sicheren Heimatl\u00e4nder zur\u00fcckzuf\u00fchren. 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