{"id":5917,"date":"2017-02-12T07:49:00","date_gmt":"2017-02-12T06:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/bundeslaender-lehnen-probebohrungen-zu-unkonventionellem-fracking-ab\/"},"modified":"2017-02-12T07:49:00","modified_gmt":"2017-02-12T06:49:00","slug":"bundeslaender-lehnen-probebohrungen-zu-unkonventionellem-fracking-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/bundeslaender-lehnen-probebohrungen-zu-unkonventionellem-fracking-ab\/","title":{"rendered":"Bundesl\u00e4nder lehnen Probebohrungen zu unkonventionellem Fracking ab"},"content":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). Die Bundesl\u00e4nder schlie\u00dfen Probebohrungen in Deutschland zur Erforschung der Gefahren durch unkonventionelles Fracking aus. Sie begr\u00fcndeten ihre Entscheidung einer Umfrage der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Sonnabend) zufolge mit fehlenden Vorkommen oder lehnten die umstrittene Technologie generell ab. In Deutschland sind am Sonnabend neue Regelungen zum Fracking in Kraft getreten.<\/p>\n<p>Den neuen Richtlinien zufolge bleibt die konventionelle Variante unter strengeren Auflagen als bisher erlaubt. Das sogenannte unkonventionelle Fracking, etwa zur F\u00f6rderung von Erdgas in Schiefer-, Ton- oder Mergel-, oder Kohlefl\u00f6zgestein oberhalb von 3.000 Metern Tiefe, wird verboten. Die Regelung sieht allerdings vier Probebohrungen zu Forschungszwecken vor, denen das jeweilige Bundesland zustimmen muss. Laut Zeitungsbericht schlie\u00dfen die L\u00e4nder diese aber aus.<\/p>\n<p>Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Niedersachsen sagte, die Landesregierung lehne Fracking in unkonventionellen Lagerst\u00e4tten auch zu Forschungszwecken ab. Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) habe die zust\u00e4ndige Bergbaubeh\u00f6rde angewiesen, keine entsprechenden Genehmigungen zu erteilen. Auch Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Th\u00fcringen, Hessen, Baden-W\u00fcrttemberg und Bayern wollen grunds\u00e4tzlich keine Probebohrungen genehmigen. Der Rest verwies auf fehlende Vorkommen zur Schiefergasf\u00f6rderung.<\/p>\n<p>Allein Mecklenburg-Vorpommern habe sich zur\u00fcckhaltender ge\u00e4u\u00dfert, hie\u00df es. Die Regierung sehe die Technologie zwar grunds\u00e4tzlich skeptisch, noch gebe es allerdings keine Position zu Probebohrungen, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums. Untersuchungen h\u00e4tten aber ergeben, dass die F\u00f6rderung von Schiefergas in Mecklenburg-Vorpommern nicht wirtschaftlich sei.<\/p>\n<p>Beim Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck in den Boden gepresst. Auf diese Weise kann Gestein aufgespalten und darin enthaltenes Erdgas gef\u00f6rdert werden. Beim konventionellem Fracking in tieferen Gesteinsschichten wird weniger Fl\u00fcssigkeit ben\u00f6tigt, da das sogenannte Tight-Gas meist von selbst entweichen kann.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). Die Bundesl\u00e4nder schlie\u00dfen Probebohrungen in Deutschland zur Erforschung der Gefahren durch unkonventionelles Fracking aus. Sie begr\u00fcndeten ihre Entscheidung einer Umfrage der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Sonnabend) zufolge mit fehlenden Vorkommen oder lehnten die umstrittene Technologie generell ab. In Deutschland sind am Sonnabend neue Regelungen zum Fracking in Kraft getreten. Den neuen Richtlinien zufolge bleibt die konventionelle Variante unter strengeren Auflagen als bisher erlaubt. Das sogenannte unkonventionelle Fracking, etwa zur F\u00f6rderung von Erdgas in Schiefer-, Ton- oder Mergel-, oder Kohlefl\u00f6zgestein oberhalb von 3.000 Metern Tiefe, wird verboten. 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