{"id":5942,"date":"2017-02-16T08:49:00","date_gmt":"2017-02-16T07:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/ausstellung-luthermania-online-abrufbar\/"},"modified":"2017-02-16T08:49:00","modified_gmt":"2017-02-16T07:49:00","slug":"ausstellung-luthermania-online-abrufbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ausstellung-luthermania-online-abrufbar\/","title":{"rendered":"Ausstellung &quot;Luthermania&quot; online abrufbar"},"content":{"rendered":"<p>Wolfenb\u00fcttel (epd). Die Ausstellung &quot;Luthermania&nbsp;\u2013 Ansichten einer Kultfigur&quot; der Herzog August Bibliothek in Wolfenb\u00fcttel ist nun auch im Internet zu sehen. Unter der Domain www.luthermania.de wurden viele Druckwerke und Flugschriften vollst\u00e4ndig digitalisiert und alle Exponate um zus\u00e4tzliche Informationen erg\u00e4nzt, sagte eine Sprecherin. Die Ausstellung befasst sich anl\u00e4sslich des 500. Reformationsjubil\u00e4ums mit verschiedenen Facetten des Reformators Martin Luther (1483-1546). Unter den rund 70 Exponaten befinden sich \u00f6ffentlich nie zuvor gezeigte B\u00fccher, Flugbl\u00e4tter und Objekte. <\/p>\n<p>Im Internet seien beispielsweise die handschriftlichen Notizen zu sehen, die Luther in seinem lateinischen Psalter hinterlie\u00df, der ihm von 1513 bis 1515 f\u00fcr seine Vorlesungen in Wittenberg diente. Die Anmerkungen g\u00e4ben Einblick in seine Ideen und Gedanken. Internetnutzer k\u00f6nnten in dem vollst\u00e4ndig digitalisierten Druckwerk bl\u00e4ttern, die hochaufl\u00f6senden Bilder vergr\u00f6\u00dfern und so die handschriftlichen Notizen Luthers detailliert betrachten. <\/p>\n<p>Im Netz k\u00f6nnten sich Besucher alle rund 70 Exponate, darunter auch Bilder vom legend\u00e4ren Tintenfass ansehen, mit dem der Reformator nach dem Teufel geworfen haben soll. Auch ein angebliches Textil-St\u00fcck vom Rock Martin Luthers ist dort zu sehen. In einer weiteren Rubrik k\u00f6nnen die Nutzer in einer interaktiven Zeitleiste die Objekte in chronologischer Reihenfolge betrachten. <\/p>\n<p>Die Ausstellung und das Online-Portal schildern die Wirkungsgeschichte des Reformators in f\u00fcnf Jahrhunderten. Luther wurde mal als Ketzer, mal als Kirchenspalter, dann wieder als Nationalheld oder Kirchenvater gesehen. Die Schau zeichne nach, wie die Lutherbilder von der jeweiligen sozialen und politischen Lage sowie von kulturellen Entwicklungen und Krisen beeinflusst seien, hie\u00df es. <\/p>\n<p>Die Herzog August Bibliothek beherbergt nach eigenen Angaben die gr\u00f6\u00dfte Sammlung von Luther-Drucken weltweit. Sie gilt wegen ihrer Best\u00e4nde aus dem Mittelalter und der Fr\u00fchen Neuzeit als wichtige Forschungsst\u00e4tte f\u00fcr die Kultur dieser Epochen. In der Einrichtung lagern wertvolle Handschriften wie das Evangeliar Heinrichs des L\u00f6wen, das einstmals teuerste Buch der Welt. Das Handschriften-Buch mit dem Text der vier Evangelien des Neuen Testaments wurde erst k\u00fcrzlich in die Liste des national wertvollen Kulturguts aufgenommen.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Info<\/span><br \/>Die Ausstellung &quot;Luthermania&nbsp;\u2013 Ansichten einer Kultfigur&quot; l\u00e4uft bis zum 17. April 2017. Sie ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Virtuelle Ausstellung: www.luthermania.de, Begleitprogramm unter www.hab.de<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wolfenb\u00fcttel (epd). Die Ausstellung &quot;Luthermania&nbsp;\u2013 Ansichten einer Kultfigur&quot; der Herzog August Bibliothek in Wolfenb\u00fcttel ist nun auch im Internet zu sehen. Unter der Domain www.luthermania.de wurden viele Druckwerke und Flugschriften vollst\u00e4ndig digitalisiert und alle Exponate um zus\u00e4tzliche Informationen erg\u00e4nzt, sagte eine Sprecherin. 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