{"id":6121,"date":"2017-03-06T23:12:00","date_gmt":"2017-03-06T22:12:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/150-teamerinnen-und-teamer-stimmen-sich-auf-wittenberg-ein\/"},"modified":"2017-03-06T23:12:00","modified_gmt":"2017-03-06T22:12:00","slug":"150-teamerinnen-und-teamer-stimmen-sich-auf-wittenberg-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/150-teamerinnen-und-teamer-stimmen-sich-auf-wittenberg-ein\/","title":{"rendered":"150 Teamerinnen und Teamer stimmen sich auf Wittenberg ein"},"content":{"rendered":"<p>Einige setzen sich sofort hinein, andere nutzen erst einmal die Guckl\u00f6cher, um einen Blick ins Innere zu werfen. \u201eEs ist interessant zu sehen, wie die Teamerinnen und Teamer mit den Schr\u00e4nken in Kontakt treten\u201c, sagt Sandra Bohlken. Zwei der zu Nach-Denk-R\u00e4umen umgestalteten M\u00f6belst\u00fccke hat sie an diesem Wochenende mitgebracht. Weitere Ideen sollen die Teilnehmenden ihres Workshops selbst entwickeln. <\/p>\n<p>\u201eHinter jedem Schrank steckt eine Frage\u201c, erkl\u00e4rt die Kreisjugenddiakonin aus der Wesermarsch das Konzept von \u201eschrank und frei\u201c. Ver\u00e4ndern wir die Welt oder ver\u00e4ndert die Welt uns? Wie bekomme ich mehr Himmelblau ins Alltagsgrau? Mit ihrem Projekt will Sandra Bohlken bewusst stutzig machen, \u00fcberraschen, zum Nachdenken anregen. F\u00fcr sie ist das Schulungswochenende im Blockhaus Ahlhorn auch ein Testlauf, bevor sie mit gut sieben Schr\u00e4nken die Reise nach Wittenberg antreten wird.<\/p>\n<p>Es ist ein Mammutprojekt, vor dem die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg im Reformationsjahr steht. \u00dcber 800 Konfirmanden und Teamer aus allen sechs Kirchenkreisen wollen sich im Sommer auf den Weg in die Lutherstadt machen \u2013 aufgeteilt auf drei Termine. Die Vorbereitungen f\u00fcr die KonfiCamps in Wittenberg laufen bereits seit gut zwei Jahren. <\/p>\n<p>\u201eDas gab es so noch nie\u201c, unterstreicht Pfarrer Matthias Hempel. Der Beauftragte f\u00fcr Konfirmandenzeit der oldenburgischen Kirche hat das dreit\u00e4gige Schulungswochenende f\u00fcr Teamerinnen und Teamer im Blockhaus mitorganisiert. Die Schulung soll den rund 150 Teilnehmenden helfen, ihren Platz in der Gruppe zu finden, macht er deutlich. Soll sie auf ihre bevorstehenden Aufgaben in den Camps einstimmen. <\/p>\n<p>Mit gerade einmal 14 Jahren geh\u00f6rt Stella Wolke hier zu den J\u00fcngeren. \u201eNach meiner eigenen Konfirmandenzeit wollte ich der Gemeinde etwas zur\u00fcckgeben\u201c, erkl\u00e4rt die Wildeshausenerin, warum sie sich als Teamerin engagiert. Auf der Fahrt nach Wittenberg m\u00f6chte sie ihre eigenen organisatorischen F\u00e4higkeiten verbessern, noch verantwortungsbewusster werden. Zugleich hofft sie, die von ihr betreuten Jugendlichen dabei unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen, in neuer Umgebung sich selber zu finden \u2013 auch in Bezug zu Gott. <br \/>&nbsp;<br \/>Wie Stella Wolke ist Christoper Hoyer an diesem Wochenende aus Wildeshausen nach Gro\u00dfenkneten gekommen. \u201eDie Pastoren in meiner Gemeinde waren einer der Hauptgr\u00fcnde, warum ich als Teamer arbeiten wollte\u201c, erinnert sich der 16-J\u00e4hrige. Er habe sich von ihnen gleich aufgenommen gef\u00fchlt, sei direkt \u201evoll dabei\u201c gewesen. F\u00fcr ihn steht inzwischen fest: Er will sp\u00e4ter selbst einmal Pastor werden. Von seinem Besuch in Wittenberg erhofft sich der Wildeshausener neue Begegnungen, aber auch eine Begegnung mit der Reformation und mit Luther selbst. Wo stehen Protestanten heute in der Kirche, im Glauben? Diese Fragen nimmt er mit in das KonfiCamp. <\/p>\n<p>Erste Camp-Erfahrungen als Teamerin hat Sina Bramlage bereits hinter sich. Im vergangenen Jahr begleitete die Visbekerin das KonfiCamp Dammer Berge. \u201eIch bin h\u00e4ufig gemeinde\u00fcbergreifend unterwegs\u201c, berichtet sie von ihrem Engagement im Kirchenkreis Oldenburger M\u00fcnsterland. F\u00fcr Wittenberg hat sie sich einer Gruppe aus L\u00f6ningen angeschlossen. Offen aufeinander zugehen, sich kennenlernen, das ist der 17-J\u00e4hrigen wichtig \u2013 auch w\u00e4hrend der drei Tage im Blockhaus. <\/p>\n<p>\u201eIch finde es spannend, dass hier so viele verschiedene Menschen aufeinandertreffen\u201c, sagt die Visbekerin. Viel Lob gibt es von ihr f\u00fcr die Organisatoren des Wochenendes: \u201eDas ist schon klasse, was sie hier auf die Beine gestellt haben.\u201c<\/p>\n<p>Sie selbst nimmt an diesem Samstagnachmittag an dem Workshop von Sandra Bohlken teil. Andere entwerfen eigene W\u00fcrfelspiele, \u00fcben T\u00e4nze oder arbeiten an der mobilen Werkstatt der Evangelischen Jugend Wesermarsch, kurz \u201eM\u00f6we\u201c, mit Speckstein. Gef\u00f6rdert durch das Projekt \u201eGeneration hoch drei\u201c des Landesjugendringes, kann die M\u00f6we laut Kreisjugenddiakon Hauke Bruns von allen Gemeinden der oldenburgischen Kirche angefragt werden. In Wittenberg soll das ehemalige Feuerwehrfahrzeug Anlaufstelle sein und handwerkliche Workshops erm\u00f6glichen. <\/p>\n<p>\u201eUns ist es einfach wichtig, dass die Konfirmanden in Wittenberg viele gute Erfahrungen machen\u201c, sagt Pfarrer Matthias Hempel. Vielleicht, so sein gro\u00dfer Wunsch, bek\u00e4men sie dann ja auch selbst Lust, eines Tages als Teamerinnen und Teamer junge Leute zu betreuen. <\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Ein Beitrag von Melanie Thiel de Gafenco.<br \/><\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einige setzen sich sofort hinein, andere nutzen erst einmal die Guckl\u00f6cher, um einen Blick ins Innere zu werfen. \u201eEs ist interessant zu sehen, wie die Teamerinnen und Teamer mit den Schr\u00e4nken in Kontakt treten\u201c, sagt Sandra Bohlken. Zwei der zu Nach-Denk-R\u00e4umen umgestalteten M\u00f6belst\u00fccke hat sie an diesem Wochenende mitgebracht. Weitere Ideen sollen die Teilnehmenden ihres Workshops selbst entwickeln. \u201eHinter jedem Schrank steckt eine Frage\u201c, erkl\u00e4rt die Kreisjugenddiakonin aus der Wesermarsch das Konzept von \u201eschrank und frei\u201c. Ver\u00e4ndern wir die Welt oder ver\u00e4ndert die Welt uns? 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