{"id":6246,"date":"2017-03-18T16:47:00","date_gmt":"2017-03-18T15:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/den-glauben-zur-sprache-bringen-studierendentagung-in-rastede\/"},"modified":"2017-03-18T16:47:00","modified_gmt":"2017-03-18T15:47:00","slug":"den-glauben-zur-sprache-bringen-studierendentagung-in-rastede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/den-glauben-zur-sprache-bringen-studierendentagung-in-rastede\/","title":{"rendered":"Den Glauben zur Sprache bringen \u2013 Studierendentagung in Rastede"},"content":{"rendered":"<p>Kennenlernen und Kontakte vertiefen, Ideen und Gedanken austauschen \u2013 das stand wieder im Mittelpunkt der Studierendentagung vom 15. bis 17. M\u00e4rz im Evangelischen Bildungshaus Rastede. Zweimal j\u00e4hrlich seien diese Tagungen in Rastede und im Jugendhaus Ahlhorn fester Programmpunkt, so Pfarrer Torsten Nowak, zust\u00e4ndig f\u00fcr Ausbildung und Personalentwicklung der oldenburgischen Kirche. \u201eWichtig ist dabei der Einblick in die kirchlichen Strukturen au\u00dferhalb des Studiums und eine Vorstellung zu bekommen, wie Kirche agiert und welche Ideen Pfarrerinnen und Pfarrer in den Kirchen entwickeln\u201c, so Nowak. <\/p>\n<p>\u201eDen Glauben zur Sprache bringen\u201c, war das Thema dieser Tagung Mitte M\u00e4rz. \u201eEs ist gewinnbringend, die Themen aufzuf\u00e4chern\u201c, sagte Pfarrer Nowak. Mithilfe der Referenten sei es gelungen, eine Vielfalt aufzuzeigen. \u201eDie Gemeinschaft ist gut und das Vertrauen gewachsen\u201c, so Nowak. Einen interessanten Ausblick auf Sitten und Gebr\u00e4uche im Oldenburger Land bot die die Teilnahme an einer Kohltour mit deftigem Gr\u00fcnkohlessen. \u201eDie Themenumsetzung hat uns gut gefallen\u201c, lobten die Theologiestudierenden die Tagung. Die 23 teilnehmenden Frauen und M\u00e4nner studieren an Unis in G\u00f6ttingen, Marburg, Rostock, M\u00fcnster, Kiel und Hamburg. &nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Austausch mit Bischof Jan Janssen <br \/><\/span>Im Rahmen der Tagung fand auch ein intensiver Austausch mit Bischof Jan Janssen statt. Sein Vortrag \u201e13 Silben auf zwei Zeilen\u201c behandelte den Glauben im Lied. F\u00fcr Bischof Janssen ist Musik eine gute M\u00f6glichkeit, das biblische Wort zu Geh\u00f6r zu bringen. Er pl\u00e4dierte daf\u00fcr, den Glauben immer wieder im Lied zur Sprache zu bringen. <\/p>\n<p>In einem Rundgespr\u00e4ch zu den Erwartungen der Studierenden betonte Janssen, dass es f\u00fcr ihn wichtig sei, wie sich der Blick der zuk\u00fcnftigen Pfarrerinnen und Pfarrer auf Themen ver\u00e4ndere. Er empfahl den Teilnehmenden, wenn irgend m\u00f6glich, Auslandssemester mit einzuplanen. Die Begegnungen mit anderen Menschen und Religionen sowie anderen Sprachen sei unglaublich bereichernd, so Janssen. <\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Studierende erz\u00e4hlen<br \/><\/span>Die 24-j\u00e4hrige Femke Isermann best\u00e4tigte diese Empfehlung aus eigenem Erleben. Sie verbrachte acht Monate in Jerusalem und weitere vier in Rom. \u201eEine unglaubliche Erfahrung, die ich nicht missen m\u00f6chte\u201c. Femke Isermann begann in ihrer Gemeinde mit Jugendarbeit. Wichtig war ihr schon immer, einen Beruf auszu\u00fcben, in dem sie mit Menschen in Kontakt sei und intellektuell gefordert werde. \u201eDiese Vielfalt sehe ich im Pfarrberuf\u201c, ist sie \u00fcberzeugt und erz\u00e4hlte von ihrem Praktikum nach dem 4. Semester in einer oldenburgischen Kirche: \u201eJeden Morgen mit einem L\u00e4cheln dorthin und abends zur\u00fcck, immer noch mit L\u00e4cheln. Danach war klar, das ist das Richtige f\u00fcr mich.\u201c Jetzt ist sie im 11. Semester und bereitet sie sich in Hamburg auf ihr Examen vor. \u201eIch freue mich auf den Beruf nicht nur theoretisch sondern im Dialog zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Johannes Rohlfing entschied sich erst sp\u00e4ter, Theologie zu studieren. Seine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankpflege brachte ihn mit dem Thema Seelsorge in Verbindung. \u201eDas hat mich fasziniert. Durch diese Erfahrungen in der Krankenpflege hat sich mein Ziel ge\u00e4ndert\u201c, sagte der 24-J\u00e4hrige, der heute im 7. Semester in Kiel studiert. \u201eSpannend finde ich die Vielfalt des Pfarrberufs. Die Freiheit, Schwerpunkte zu setzen\u201c, zus\u00e4tzlich sei er stark an religi\u00f6sen Dialogen interessiert. <\/p>\n<p>Nadja Heuermann ist in einer christlichen Familie aufgewachsen. Durch ihren Gemeindepfarrer erhielt sie einen Flyer von einem Infotag. \u201eIch finde die Bereiche Seelsorge interessant.\u201c In ihrer Gemeinde leitete sie mehrere Jahre den Kindergottesdienst und sieht sich auf dem \u201erichtigen Weg zur Pfarrerin.\u201c Die 20-J\u00e4hrige studiert in M\u00fcnster im 4. Semester<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Tagungen sind ein gro\u00dfer Schatz<br \/><\/span>In der Abschlussrunde lobten die Studierenden die gute M\u00f6glichkeit der Vernetzung und den Raum f\u00fcr intensive Gespr\u00e4che w\u00e4hrend der Studierendentagung. \u201eEin gro\u00dfer Schatz f\u00fcr uns sind die Tagungen. Das macht Lust auf die oldenburgische Kirche mit ihren 116 Gemeinden. Da passiert so viel, das soll so bleiben.\u201c Es sei gut, hier Menschen zu treffen und das Studium nicht als Einzelk\u00e4mpfer zu absolvieren, sondern im Beziehungsgeflecht unterwegs zu sein, so die einhellige Meinung. <\/p>\n<p>Positiv erw\u00e4hnt wurde auch die \u201eOffenheit in Oldenburg weit \u00fcber die Grenzen hinaus.\u201c Ein wichtiger Punkt f\u00fcr Pfarrer Torsten Nowak: \u201eIn Oldenburg sind wir offen f\u00fcr andere, es gibt keine Grenze. Daf\u00fcr stehen wir \u2013 f\u00fcr Offenheit.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Ein Beitrag von B\u00e4rbel Romey.<br \/><\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kennenlernen und Kontakte vertiefen, Ideen und Gedanken austauschen \u2013 das stand wieder im Mittelpunkt der Studierendentagung vom 15. bis 17. M\u00e4rz im Evangelischen Bildungshaus Rastede. 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