{"id":6293,"date":"2017-03-27T23:41:00","date_gmt":"2017-03-27T21:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/reformations-truck-macht-station-in-wilhelmshaven\/"},"modified":"2017-03-27T23:41:00","modified_gmt":"2017-03-27T21:41:00","slug":"reformations-truck-macht-station-in-wilhelmshaven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/reformations-truck-macht-station-in-wilhelmshaven\/","title":{"rendered":"Reformations-Truck macht Station in Wilhelmshaven"},"content":{"rendered":"<p>Das Geschichtenmobil der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat auf seiner Fahrt quer durch Europa am Montagabend, 28. M\u00e4rz, in Wilhelmshaven Station gemacht. Bischof Jan Janssen begr\u00fc\u00dfte das Team des himmelblauen Lkws direkt vor dem neuen Theater TheOs am Bontekai. Der Truck sei unterwegs durch ganz Europa und viele Orte Deutschlands, \u201edie uns historisch ebenso wie heute noch herausfordern und welche in wunderbares Zeichen des grenz\u00fcbergreifenden Miteinanders sind, das auch das Europa von heute so n\u00f6tig hat!\u201c, betonte Bischof Janssen. <\/p>\n<p>Das 16,5 Meter lange und 33 Tonnen schwere Fahrzeug war am 3. November in Genf gestartet und ist unterwegs durch 67 St\u00e4dte in 19 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern und sammelt Glaubens- und Reformationsgeschichten aus f\u00fcnf Jahrhunderten ein, um sie nach Wittenberg zu bringen. Der Truck machte am vergangenen Wochenende Station in Bremen Station und f\u00e4hrt am Mittwoch weiter nach Emden.<\/p>\n<p>Nun sei der Stationenweg zum Reformationsjubil\u00e4um am Wilhelmshavener Bontekai angekommen, wo sich nicht nur Land und Meer, sondern auch Kirche und Welt begegneten, so Janssen. <\/p>\n<p>Die drei evangelischen Kirchen im Nordwesten \u2013 die oldenburgische, die bremische und die reformierte Kirche \u2013 verbinde das Thema \u201e500 Jahre Reformation \u2013 500 Jahre Migration\u201c, betonte Bischof Jan Janssen. Die erst im 19. Jahrhundert gegr\u00fcndete Stadt Wilhelmshaven stehe stellvertretend f\u00fcr die Migationsbewegungen. Sie habe Generationen von Menschen angezogen, \u201eaus ganz Deutschland, aus S\u00fcdosteuropa, aus dem Mittleren Osten und der Welt\u201c. Der Marine- und Containerhafen f\u00fchre die Globalisierung und die weltweite Vernetzung vor Augen, mache aber auch die Sorgen um die Menschen und um die Sch\u00f6pfung greifbar.<\/p>\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Andreas Wagner aus Wilhelmshaven betonte in einem Gru\u00dfwort, dass die Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener von Gl\u00fcck sprechen k\u00f6nnten, \u201edass wir eine so lebendige, so engagierte und so bunte Kirchenlandschaft haben.\u201c Die Kirchengemeinden leisteten wertvolle Arbeit f\u00fcr das Allgemeinwohl der Stadt und der Region. Ob als Tr\u00e4gerinnen konfessioneller Kinderg\u00e4rten oder Seniorenwohnheimen oder als Anbieterinnen vielf\u00e4ltigster Angebote im sozialen und kulturellen Bereich, die Kirchengemeinden br\u00e4chten sich aktiv ins Stadtleben ein und seien ein wichtiges und tragendes Bindeglied der Gesellschaft. Gerade in einer Zeit, in der man das Gef\u00fchl habe, dass immer mehr Menschen zu Einzelspielern und Alleing\u00e4ngern w\u00fcrden, sei es von gro\u00dfer Bedeutung, dass die Kirchen Begegnung und Gemeinschaft erm\u00f6glichten. <\/p>\n<p>Das gemeinsame Thema der drei Stationen im Nordwesten ist \u201e500 Jahre Reformation \u2013 500 Jahre Migration\u201c. W\u00e4hrend Bremen und Emden einen Schwerpunkt auf die kirchengeschichtlichen Ereignisse werfen, nimmt sich Wilhelmshaven des Themas in der unmittelbaren Vergangenheit und Gegenwart an. Die \u00dcberschrift in Wilhelmshaven wird daher sein \u201e&#8230;mit Gott im Koffer. 500 Jahre Reformation \u2013 500 Jahre Migration\u201c. <\/p>\n<p>Die Erfahrungen in der Geschichte zeigen, dass eine Flucht genauso wie eine freiwillige Wanderung in ein neues Land den Glauben ver\u00e4ndert oder zumindest pr\u00e4gt. Das ging den Glaubensfl\u00fcchtlingen im 16. Jahrhundert genauso wie den Fl\u00fcchtlingen aus Ostpreu\u00dfen oder Schlesien nach dem Zweiten Weltkrieg oder den Fl\u00fcchtlingen heute. Zehn Glaubensgeschichten aus Wilhelmshaven, Friesland und der ganzen Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg werden als Film gesammelt und dem Geschichtenmobil in digitaler Form \u00fcbergeben.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Geschichtenmobil gastiert bis Mittwoch neben dem TheOs am Bontekai<\/span><br \/>\nDie Hafenstadt Wilhelmshaven ist die 47. von insgesamt 67 Stationen auf der Route des EKD-Geschichtenmobils. In Wilhelmshaven gastiert das Geschichtenmobil neben dem neuen Theater TheOs am Bontekai (Bontekai 63). <\/p>\n<p>Im Geschichtenmobil k\u00f6nnen Besucherinnen und Besucher die Geschichten von Menschen aus der Region sehen. Hierzu geh\u00f6ren z.B. Sabine Wistuba, die ihren Glauben in der Arbeit mit Kindern lebt, Arash Hosinpur, der aus dem Iran kommend in Wilhelmshaven eine neue geistliche Heimat gefunden hat, oder Mae Gr\u00fcnebaum, die ehrenamtlich bei der Seemannsmission arbeitet. Dar\u00fcber hinaus haben die Besucherinnen und Besucher die M\u00f6glichkeit, sich ann\u00e4hernd 200 Geschichten von Menschen aus den vorhergehenden Stationen anzuschauen. Wie lebt es sich als Christ in Z\u00fcrich, in Goslar, in Venedig oder Riga? <\/p>\n<p>Am Dienstag ist nicht nur das Geschichtenmobil ge\u00f6ffnet: im TheOs zeigen Theatergruppen verschiedener Schulen ihre selbst erarbeiteten Szenen zum Thema \u201e\u2026mit Gott im Koffer. 500 Jahre Reformation \u2013 500 Jahre Migration\u201c. Die Ausstellungs- und Theaterzeit endet um 18 Uhr mit einem Abendgebet am Hafen, bevor um 20 Uhr die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zusammen mit dem Pumpwerk zu einem besonderen a capella-Konzert einl\u00e4dt, in der sich drei Newcomer-Bands pr\u00e4sentieren: Die H\u00f6rB\u00e4nd aus Hannover, die Yeo-Men aus Berlin und die Humanophones aus Toulouse.<\/p>\n<p>Am Mittwoch, 29. M\u00e4rz, wird das Geschichtenmobil um 10.00 Uhr mit einem Reisesegen am Bontekai verabschiedet, bevor es sich aufmacht nach Emden. Auf jeden Fall steuert jeder Standort einen Film bei. F\u00fcr Wilhelmshaven entstand im Vorfeld ein Streifen, in dem etliche Menschen aus der Region zu Wort kommen und ihre ganz pers\u00f6nlichen Erfahrungen schildern. An den Tagen am Bontekai sind alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aufgefordert, den Truck zu besuchen. Hier k\u00f6nnen sie die Beitr\u00e4ge anderer Besucherinnen und Besucher ansehen, aber auch selber welche hinzuf\u00fcgen. <\/p>\n<p>Hier finden Sie den f\u00fcr <span style=\"font-weight: bold\">Wilhelmshaven produzierten Videoclip<\/span>. <\/p>\n<p>Einen <span style=\"font-weight: bold\">Blog zum Europ\u00e4ischen Stationenweg finden Sie hier<\/span>. <\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Das Programm des Stationenwegs am Bontekai in Wilhelmshaven: <br \/>Montag, 27. M\u00e4rz<br \/><\/span>18 Uhr: Ankunft und Er\u00f6ffnung<br \/>18:30 Uhr \/ 19:30 Uhr \/ 20:30 Uhr: Theaterkirche \u201eLuther und die Schutzbefohlenen\u201c im TheOs <br \/>21:30 Uhr: Nachtgebet am Hafen<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Dienstag, 28. M\u00e4rz<br \/><\/span>10 bis 18 Uhr: \u00d6ffnung Geschichtenmobil<br \/>10:30 Uhr \/ 12:30 Uhr \/ 14:30 Uhr: Pr\u00e4sentation von Schultheaterprojekten (Klassen 4 bis 7) im TheOs. Interessenten k\u00f6nnen sich noch melden unter Telefon: 04421 \/ 940134 <br \/>18 Uhr: Nachtgebet am Hafen <br \/>20 Uhr: Konzert New A-capella mit \u201eHumanophobes\u201c, \u201eH\u00f6rB\u00e4nd\u201c und \u201eYeoMen\u201c im Pumpwerk. Karten unter: www.pumpwerk.de&nbsp; <\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Mittwoch, 29. M\u00e4rz:<br \/><\/span>10 Uhr: Morgengebet am Hafen und Reisesegen<\/p>\n<p>Hier finden Sie einen Einladungsflyer zum Europ\u00e4ischen Stationenweg in Wilhelmshaven (PDF).<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Geschichtenmobil der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat auf seiner Fahrt quer durch Europa am Montagabend, 28. M\u00e4rz, in Wilhelmshaven Station gemacht. Bischof Jan Janssen begr\u00fc\u00dfte das Team des himmelblauen Lkws direkt vor dem neuen Theater TheOs am Bontekai. 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