{"id":6456,"date":"2017-04-17T09:24:00","date_gmt":"2017-04-17T07:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/situation-bleibt-angespannt-hilfsorganisationen-retten-rund-5-000-fluechtlinge-ueber-ostern-aus-mittelmeer\/"},"modified":"2017-04-17T09:24:00","modified_gmt":"2017-04-17T07:24:00","slug":"situation-bleibt-angespannt-hilfsorganisationen-retten-rund-5-000-fluechtlinge-ueber-ostern-aus-mittelmeer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/situation-bleibt-angespannt-hilfsorganisationen-retten-rund-5-000-fluechtlinge-ueber-ostern-aus-mittelmeer\/","title":{"rendered":"Situation bleibt angespannt &#8211; Hilfsorganisationen retten rund 5.000 Fl\u00fcchtlinge \u00fcber Ostern aus Mittelmeer"},"content":{"rendered":"<p>Emden\/Berlin (epd). Der Crew und den Fl\u00fcchtlingen an Bord des privaten deutschen Rettungsschiffes \u00abIuventa\u00bb im Mittelmeer geht es nach Angaben der Hilfsorganisation \u00abJugend rettet\u00bb den Umst\u00e4nden entsprechend gut. \u00abWir arbeiten weiterhin auf Hochtouren an einer L\u00f6sung\u00bb, schrieb die Besatzung am Ostermontag auf Facebook. Das Schiff, das am Sonntag wegen zu vieler Fl\u00fcchtlinge an Bord in Seenot geraten war, liege jetzt im Windschatten eines gro\u00dfen Tankers, hie\u00df es. Die Situation sei weiter angespannt. Aufgrund des hohen Wellenganges sei eine Evakuierung der Menschen bisher nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>Die \u00abIuventa\u00bb aus Berlin und die \u00abSea-Eye\u00bb aus Regensburg hatten am Ostersonntag das Notsignal \u00abMayday\u00bb an die Seenotrettungsstelle in Rom gesendet. Beide Besatzungen h\u00e4tten insgesamt etwa 600 Fl\u00fcchtlinge an Bord genommen. Da sich das Wetter verschlechterte, konnte die Sicherheit der Menschen nicht gew\u00e4hrleistet werden, sagte \u00abJugend rettet\u00bb-Pressesprecherin Pauline Schmidt dem Evangelischen Pressedienst (epd). Weitere 400 Fl\u00fcchtlinge befanden sich in kleinen Booten und ohne Rettungswesten in der N\u00e4he der Schiffe, so dass die beiden Boote man\u00f6vrierunf\u00e4hig waren.<\/p>\n<p>In den vergangenen drei Tagen haben die italienische K\u00fcstenwache und Hilfsorganisationen nach Angaben von Medien rund 5.000 Fl\u00fcchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Der Gr\u00fcnder der maltesischen Rettungsorganisation \u00abMigrant Offshore Aid Station\u00bb (MOAS), Christopher Catrambone, sagte dem US-Sender CNN, \u00abniemand hat jemals etwas Vergleichbares gesehen, wie wir an diesem Wochenende\u00bb.<\/p>\n<p>Inzwischen k\u00fcndigten die Unterst\u00fctzer der \u00abSea-Eye\u00bb an, als Erinnerung an die namenlosen Toten des Osterwochenendes an diesem Montag in Regensburg zehn Kreuze an der Donau errichten zu wollen. Mitglieder der privaten Seenotrettung wollen eine Trauerfeier mit Mahnwache abhalten. \u00abLassen Sie es nicht zu, dass das Massensterben im Mittelmeer weitergeht. Unsere Zivilisation darf nicht vor der K\u00fcste Afrikas enden\u00bb, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Die gemeinn\u00fctzige Organisation Sea-Eye e.V. ist eine private Initiative mit zwei 26 Meter langen ehemaligen Fischkuttern. Die hochseetauglichen Schiffe wurden f\u00fcr den Zweck der Seenotrettung umger\u00fcstet. Die \u00abSea-Eye\u00bb ging im Februar 2016 auf Fahrt ins Mittelmeer.<\/p>\n<p>Die \u00abIuventa\u00bb war im Sommer 2016 von Emden aus zu ihrer Rettungsmission im Mittelmeer aufgebrochen. Der 33 Meter lange fr\u00fchere Fischtrawler wurde von dem Verein erworben und umger\u00fcstet. \u00abJugend Rettet\u00bb war 2015 von jungen Menschen in Berlin gegr\u00fcndet worden, nachdem mehr als 800 Fl\u00fcchtlinge bei einem Ungl\u00fcck im Mittelmeer gestorben waren.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Emden\/Berlin (epd). Der Crew und den Fl\u00fcchtlingen an Bord des privaten deutschen Rettungsschiffes \u00abIuventa\u00bb im Mittelmeer geht es nach Angaben der Hilfsorganisation \u00abJugend rettet\u00bb den Umst\u00e4nden entsprechend gut. \u00abWir arbeiten weiterhin auf Hochtouren an einer L\u00f6sung\u00bb, schrieb die Besatzung am Ostermontag auf Facebook. 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