{"id":6458,"date":"2017-04-15T09:17:00","date_gmt":"2017-04-15T07:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/mehr-als-1-000-ostermarschierer-in-niedersachsen-und-bremen\/"},"modified":"2017-04-15T09:17:00","modified_gmt":"2017-04-15T07:17:00","slug":"mehr-als-1-000-ostermarschierer-in-niedersachsen-und-bremen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/mehr-als-1-000-ostermarschierer-in-niedersachsen-und-bremen\/","title":{"rendered":"Mehr als 1.000 Ostermarschierer in Niedersachsen und Bremen"},"content":{"rendered":"<p>Bremen\/Hannover (epd). Mehr als 1.000 Menschen haben sich am Karsamstag in Niedersachsen und Bremen nach Polizeiangaben friedlich mit Demonstrationen, Fahrradtouren und Mahnwachen an den Osterm\u00e4rschen der Friedensbewegung beteiligt. Themen der Demonstrationen waren vor allem der Giftgasangriff in Syrien und die Reaktion der USA darauf. Nach Angaben des in Bonn ans\u00e4ssigen Netzwerks Friedenskooperative sind bundesweit in knapp 100 Orten \u00fcber die Feiertage Aktionen geplant.<\/p>\n<p>In Bremen kamen rund 500 Menschen unter dem Motto \u00abFrieden ist das Gebot der Stunde &#8211; Wir brauchen eine neue Politik\u00bb zusammen. Viele f\u00fcrchteten vor allem eine Zunahme der weltweiten Spannungen durch die Rolle der USA wie jetzt in Syrien und Afghanistan, sagte Ekkehard Lenz vom Bremer Friedensform. Es sei als \u00ababsolut zynisch\u00bb kritisiert worden, die von den USA \u00fcber Afghanistan abgeworfene Riesenbombe als \u00abMutter aller Bomben\u00bb zu bezeichnen. Die Spannungen in der Welt zeigten, wie wichtig das Engagement der Friedensbewegung sei.<\/p>\n<p>In Hannover begann der Ostermarsch in der Aegidienruine mit einem Gedenken an die Zerst\u00f6rungen durch den Zweiten Weltkrieg. Bei der anschlie\u00dfenden Kundgebung mit rund 200 Teilnehmern sei der Angriff auf den syrischen Luftwaffenst\u00fctzpunkt durch die USA scharf verurteilt worden, sagte Brunhild M\u00fcller-Reiss vom Friedensb\u00fcro Hannover. Au\u00dferdem seien die R\u00fcstungsexporte und Kriegseins\u00e4tze der Bundeswehr kritisiert worden. Weiterhin seien offene Grenzen f\u00fcr Gefl\u00fcchtete und gerechte Handelsbeziehungen gefordert worden.<\/p>\n<p>In Bremerhaven beteiligten sich knapp 100 Menschen an einer Kundgebung unter dem Motto \u00abNein zum S\u00e4belrasseln &#8211; Truppenbewegung stoppen\u00bb. Vor einigen Wochen waren in der Hafenstadt Panzer der US-Armee zum Weitertransport in osteurop\u00e4ische Staaten umgeladen worden. Weitere Proteste gab es in Delmenhorst, Gifhorn, Osnabr\u00fcck und Wolfsburg. In Emden und Wittmund in Ostfriesland sind f\u00fcr Montag Demonstrationen geplant.<\/p>\n<p>Die Ostermarsch-Bewegung entstand in Gro\u00dfbritannien. Am Karfreitag 1958 versammelten sich in London unter der Regie des britischen Philosophen Bertrand Russel erstmals 10.000 Menschen, um f\u00fcr atomare Abr\u00fcstung zu demonstrieren. In Deutschland fand der erste Ostermarsch 1960 statt. In Hochzeiten zwischen 1968 bis 1983 demonstrierten bei Osterm\u00e4rschen in Westdeutschland mehrere hunderttausend Menschen gegen den Vietnam-Krieg oder die Nato-Nachr\u00fcstung. Zuletzt beteiligten sich bundesweit nur noch wenige tausend Kriegsgegner.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bremen\/Hannover (epd). Mehr als 1.000 Menschen haben sich am Karsamstag in Niedersachsen und Bremen nach Polizeiangaben friedlich mit Demonstrationen, Fahrradtouren und Mahnwachen an den Osterm\u00e4rschen der Friedensbewegung beteiligt. Themen der Demonstrationen waren vor allem der Giftgasangriff in Syrien und die Reaktion der USA darauf. 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