{"id":6517,"date":"2017-04-27T10:33:00","date_gmt":"2017-04-27T08:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/sichtwechsel-veraendert\/"},"modified":"2017-04-27T10:33:00","modified_gmt":"2017-04-27T08:33:00","slug":"sichtwechsel-veraendert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/sichtwechsel-veraendert\/","title":{"rendered":"\u201eSichtwechsel\u201c ver\u00e4ndert"},"content":{"rendered":"<p>Das Wetter und der Tee. Gefragt, was er nach den vier Wochen in Deutschland am meisten vermissen wird, sind es diese zwei Dinge, die Pastor Samuel Nyonyoh zuerst einfallen. Nyonyoh war im Rahmen des Programms \u201eSichtwechsel\u201c der Norddeutschen Mission zu Besuch bei Pastor Thomas Perzul in Elisabethfehn. Beide kannten sich schon aus der Zeit, die Perzul in Ghana verbracht hatte.<\/p>\n<p>Denn die Idee bei diesem Programm ist es, dass sich Pastorinnen oder Pastoren aus Deutschland sowie Ghana und Togo gegenseitig \u00fcber einen Zeitraum von vier Wochen besuchen. In dieser Zeit beteiligen sich an der jeweiligen Arbeit ihrer Kollegin\/ihres Kollegen und betrachten gegenseitig die Arbeit unter Leitfragen \u00f6kumenisch-missionarischer und entwicklungspolitischer Verantwortung der Kirchen.<\/p>\n<p>Nyonyoh ist sich sicher, die Erfahrung im Austausch mit Perzul und seine Zeit in Deutschland werden seinen Dienst verbessern. Beide betonen aber auch: \u201eMan kann nicht einfach Elemente von Ghana nach Deutschland oder von Deutschland nach Ghana versetzen und erwarten, das es dann funktioniert.\u201c So lebendig etwa die Gottesdienste in Ghana durch den Einsatz von Trommeln und Tanz sind, \u201ein Norddeutschland w\u00fcrde das nicht funktionieren\u201c, betont Perzul.<\/p>\n<p>Beide Pastoren sind aber sehr froh, intensiv die Kultur des jeweils anderen kennengelernt zu haben. \u201eEs tut gut, zu sehen, wie Menschen in anderen Teilen der Erde leben\u201c, sagt Nyonyoh. Und Perzul erg\u00e4nzt: \u201eDie Zeit in Ghana hat mich ver\u00e4ndert.\u201c Dabei seien neben den Eindr\u00fccken vor allem die Gespr\u00e4che wichtig gewesen. Und so ist es auch in Deutschland. <\/p>\n<p>Nach ihren Tagen mit Besuchen im Hospiz, im Kindergarten oder im Konfirmandenunterricht, nehmen sich Perzul und Nyonyoh immer Zeit, \u00fcber das Erlebte zu sprechen und dabei kulturelle Besonderheiten zu erkl\u00e4ren. <\/p>\n<p>Nyonyoh ist nach den vier Wochen vor allem vom deutschen Bildungssystem begeistert. Diese Strukturen fehlten in Ghana noch. Dort seien die meisten Schulen kirchliche Einrichtungen. Dennoch berichtet er voller Stolz, dass sich die Lebenssituation in Ghana derzeit verbessere und auch immer mehr Kinder die M\u00f6glichkeit h\u00e4tten, zur Schule zu gehen. \u201eIch glaube wir sind eines der friedlichsten L\u00e4nder in Afrika\u201c, erz\u00e4hlt er zufrieden.<\/p>\n<p>In der Hauptstadt Accra wird Nyonyoh, der seit f\u00fcnf Jahren Pastor ist, wieder f\u00fcr seine etwa 300 Mitglieder z\u00e4hlende Gemeinde der Evangelical Presbyterian Church zust\u00e4ndig sein. Den Kontakt zu Thomas Perzul will er weiter halten, so wie schon zwischen den Besuchen: Per Mail und WhatsApp. Die ungewohnte K\u00e4lte in Deutschland wird Nyonyoh zu Hause wohl nicht mehr so stark vermissen. Den schwarzen Tee nach dem Gottesdienst schon l\u00e4nger.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Ein Beitrag von Kerstin Kempermann, Evangelische Zeitung, Redaktion Oldenburg.<br \/><\/span><\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wetter und der Tee. Gefragt, was er nach den vier Wochen in Deutschland am meisten vermissen wird, sind es diese zwei Dinge, die Pastor Samuel Nyonyoh zuerst einfallen. Nyonyoh war im Rahmen des Programms \u201eSichtwechsel\u201c der Norddeutschen Mission zu Besuch bei Pastor Thomas Perzul in Elisabethfehn. Beide kannten sich schon aus der Zeit, die Perzul in Ghana verbracht hatte. 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