{"id":6521,"date":"2017-04-28T09:33:00","date_gmt":"2017-04-28T07:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/neueroeffnung-fachklinik-weser-ems\/"},"modified":"2017-04-28T09:33:00","modified_gmt":"2017-04-28T07:33:00","slug":"neueroeffnung-fachklinik-weser-ems","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/neueroeffnung-fachklinik-weser-ems\/","title":{"rendered":"Neuer\u00f6ffnung Fachklinik Weser-Ems"},"content":{"rendered":"<p>Die ersten Patienten werden am 3. Mai das neue Geb\u00e4ude beziehen. Dann beginnt die Therapie in der neuen Fachklinik Weser-Ems im Zentrum von Kreyenbr\u00fcck. Die Klinik befindet sich im s\u00fcdlichen Teil der Stadt Oldenburg mit breitem Kultur- und Freizeitangebot. Umfassende medizinische Versorgungsangebote befinden sich in n\u00e4chster N\u00e4he. Die Fachklinik Weser-Ems bietet 80 station\u00e4re und 20 ganzt\u00e4gig ambulante Pl\u00e4tze zur Behandlung von Abh\u00e4ngigkeitserkrankungen. Die Klinik hat vier Stationen mit jeweils zwei Bezugsgruppen. Die Behandlungszeit f\u00fcr Alkohol- und Medikamentenabh\u00e4ngige dauert in der Regel 12 bis 16 Wochen, f\u00fcr Drogenabh\u00e4ngige 20 bis 26 Wochen. Erwartet wird, dass die Betroffenen zur Behandlung bereit sind.<\/p>\n<p>Indikatioren f\u00fcr eine Reha-Behandlung sind Abh\u00e4ngigkeit von Alkohol, Medikamenten, Illegalen Drogen oder neuen psychoaktiven Substanzen. Au\u00dferdem werden Patienten behandelt, die neben der Suchterkrankung noch andere St\u00f6rungen aufweisen, wie Schwer- und Schwersth\u00f6rigkeit oder Geh\u00f6rlosigkeit, Verhaltensst\u00f6rungen, Anfallsleiden, Mediensucht oder Pathologisches Gl\u00fccksspiel. In der neuen Fachklinik k\u00f6nnen auch suchtkranke Menschen mit H\u00f6rsch\u00e4digung und Geh\u00f6rlosigkeit therapiert werden. Sucht ist eine chronische Erkrankung mit guten Chancen f\u00fcr eine erfolgreiche Therapie, best\u00e4tigt die Deutsche Rentenversicherung.<\/p>\n<p>Die Rehabilitation von Abh\u00e4ngigkeitserkrankungen steht in einer biblischen Tradition, erinnert Bischof Jan Janssen. &quot;Da ist unser Glaube eine Befreiungserfahrung von dem, was zur\u00fcckliegt &#8211; ein Aufbruch aus den engen Gef\u00e4ngnissen, eine Befreiung von den schwerwiegenden Altlasten,&quot; erkl\u00e4rt Janssen unter Bezug auf Jesaja 43. Die Bibel erz\u00e4hlt erstaunlich viel von \u201aRe-Habilitationen\u2018 \u2013 \u201aWiederherstellungen\u2018. In all den Begegnungen, in denen sich Jesus Menschen zuwendet, werden solche R\u00fcckwege beschrieben \u2013 heraus aus Aussatz und Ausgesetztsein zur\u00fcck in die Gesellschaft, heraus aus der fesselnden Abh\u00e4ngigkeit hinein in eine nun wieder aufrechte, eigenst\u00e4ndige Freiheit.<\/p>\n<p>Der 10-Millionen-Bau wird gepr\u00e4gt durch zwei ineinander greifende Quadrate, die mehrere \u00fcberschaubare Wohneinheiten aufnehmen. F\u00fcr alle Patienten stehen Einzelzimmer mit Nasszelle zur Verf\u00fcgung. Von den G\u00e4ngen und gemeinschaftlich genutzten R\u00e4umen bieten sich attraktive Ausblicke und Einblicke in die Innenh\u00f6fe. Neben den Behandlungsr\u00e4umen stehen Freizeit-, Kreativr\u00e4ume und Fitnessr\u00e4ume zur Verf\u00fcgung. Auf jeder Station befindet sich eine Teek\u00fcche und im Erdgeschoss eine Cafeteria mit freiem W-LAN f\u00fcr die Patienten. Durch die Einzelzimmer und die \u00fcberschaubaren Wohneinheiten wird eine eher famili\u00e4res Umfeld gestaltet und soziales Miteinander wie Verantwortungsgef\u00fchl gef\u00f6rdert. So ist das Angebot in der Klinik durch seine baulichen Strukturen und den strukturierten Tagesablauf darauf ausgerichtet, Ich-Funktionen zu verbessern und gesundheitsf\u00f6rdernde Lebensweisen in Gang zu setzen.<\/p>\n<p>Der Chefarzt der neuen Fachklink, Dr. Manuel Seewald, erkl\u00e4rt: &quot;Unser Ziel ist es, die pers\u00f6nliche Entwicklung der Rehabilitanden durch verschiedene therapeutische Angebote ganzheitlich zu f\u00f6rdern und ihre F\u00e4higkeiten dauerhaft zu sichern. Sie sollen bef\u00e4higt werden wieder ein m\u00f6glichst selbst\u00e4ndiges und selbstbestimmtes Leben als Teil der Gesellschaft zu f\u00fchren. Dabei spielt die Erfahrung eine wichtige Rolle, dass man ohne Suchtmittel tragf\u00e4hige Beziehungen aufbauen und unterhalten, sowie ein befriedigendes Leben f\u00fchren kann. Zudem soll es der Aufenthalt in unserer Klinik ihnen erm\u00f6glichen, den Arbeitsalltag zu bew\u00e4ltigen und erwerbsf\u00e4hig zu sein.&quot;<\/p>\n<p>Ziel der Fachklinik ist es, Neigungen und F\u00e4higkeiten des Rehabilitanden dauerhaft zu sichern und die pers\u00f6nliche Entwicklung ganzheitlich zu f\u00f6rdern. Patienten sollen ihr Leben wieder selbst\u00e4ndig und selbstbestimmt in die Hand nehmen, ohne Suchtmittel zu gebrauchen. Dabei lernen Betroffene wieder tragf\u00e4hige und befriedigende Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und zu unterhalten.<\/p>\n<p>\u201eMitten in der Stadt Oldenburg gibt es nun eine moderne Fachklinik zur Behandlung von Suchterkrankten aus der Weser-Ems Region,\u201c betont Diakonie-Vorstand Thomas Feld. \u201eDie Fachklinik der Diakonie ist ein Kompetenzzentrum f\u00fcr die Rehabilitation abh\u00e4ngigkeitskranker Menschen. Mit \u00fcber 40 Mitarbeitenden aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Sozialp\u00e4dagogik, Arbeits-, Besch\u00e4ftigungs- und Kunsttherapie, Sport- und Physiotherapie, Pflegedienst, Verwaltung und Hauswirtschaft wird die Diakonie k\u00fcnftig Menschen auf ihrem Weg aus der Sucht begleiten und betreuen. Mit der Klinikseelsorge steht Patienten hier auch ein explizit kirchliches Angebot zur Verf\u00fcgung.\u201c<\/p>\n<p>Mehr Infos unter&nbsp; www.fachklinik-oldenburger-land.de<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ersten Patienten werden am 3. Mai das neue Geb\u00e4ude beziehen. Dann beginnt die Therapie in der neuen Fachklinik Weser-Ems im Zentrum von Kreyenbr\u00fcck. Die Klinik befindet sich im s\u00fcdlichen Teil der Stadt Oldenburg mit breitem Kultur- und Freizeitangebot. Umfassende medizinische Versorgungsangebote befinden sich in n\u00e4chster N\u00e4he. 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