{"id":6724,"date":"2017-05-20T23:46:00","date_gmt":"2017-05-20T21:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/wir-koennen-von-den-toren-der-freiheit-lernen\/"},"modified":"2017-05-20T23:46:00","modified_gmt":"2017-05-20T21:46:00","slug":"wir-koennen-von-den-toren-der-freiheit-lernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wir-koennen-von-den-toren-der-freiheit-lernen\/","title":{"rendered":"\u201eWir k\u00f6nnen von den Toren der Freiheit lernen!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich des 500. Reformationsjubil\u00e4ums wurde am Samstag, 20. Mai, die Weltausstellung Reformation in Wittenberg feierlich er\u00f6ffnet. 16 Wochen lang pr\u00e4sentieren sich nun Kirchen und Hilfsorganisationen aus aller Welt in sieben Themenfeldern um die Altstadt \u2013 den sogenannten \u201eToren der Freiheit\u201c. Bischof Jan Janssen war zum Auftakt der Ausstellung unter freiem Himmel in die Lutherstadt gekommen. Mit ihm sprach am Rande der Er\u00f6ffnung Weltausstellung Reformation in Wittenberg Christina \u00d6zlem Geisler.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Bischof Janssen, wie haben Sie die Er\u00f6ffnungsfeier erlebt?<br \/><\/span><span style=\"font-weight: bold\">Bischof Jan Janssen: <\/span>Es ist ein unglaublich freundlicher Tag, der sich \u00fcber Wittenberg erhebt! Mein erster Eindruck beim Schlendern in die Stadt waren entspannte Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen und sich trotzdem zugewandt begegnen. Dann ein sch\u00f6ner Gottesdienst, frisch, kurz, ohne lange Reden, sondern auf den Punkt gebracht \u2013 ein ermutigender Auftakt, der Lust macht auf die kommenden Monate.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Wittenberg hat sich in den vergangenen Wochen baulich und atmosph\u00e4risch sehr ver\u00e4ndert.<br \/><\/span><span style=\"font-weight: bold\">Bischof Jan Janssen: <\/span>Ja, die Stadt hat sich f\u00fcr ihre G\u00e4ste fein gemacht. Gemeinsam mit unseren Nachbarkirchen aus Bremen und den Reformierten in Ostfriesland geh\u00f6rten wir zu den Ersten, die Wittenberg f\u00fcr dieses Jahr sozusagen gef\u00fcllt haben. Durch unseren Laden \u201edenkbar\u201c haben wir eine ganze Menge an Besuchen in die Lutherstadt unternommen. Die Ver\u00e4nderungen hier sind sp\u00fcrbar, aber wirken auch unangestrengt. So als h\u00e4tten die Menschen Lust und Neugier auf die Begegnungen mit Christenmenschen, die aus aller Welt und hoffentlich auch aus dem Nordwesten kommen.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Die Weltausstellung steht unter dem Titel \u201eTore der Freiheit\u201c. Was verbinden Sie damit?<br \/><\/span><span style=\"font-weight: bold\">Bischof Jan Janssen: <\/span>Es ist ein sch\u00f6nes Symbol f\u00fcr ein Reformationsjubil\u00e4um, die Tore einer Stadt in den Blick zu nehmen: Tore als Grenzmoment, als Schaltstelle zwischen innen und au\u00dfen. Unserer Kirche tut es gut zu schauen, wer im Tor steht, wer durch das Tor kommt oder auch selber hinaus und auf Menschen zuzugehen. Tore der Freiheit sind Orte, an denen man sich \u00fcber Nationen, Grenzen und Sprachen hinweg begegnet. Mit diesem Eindruck fahre ich zur\u00fcck nach Hause und werbe daf\u00fcr, dass sich die Menschen aus unserer Landeskirche auf den Weg nach Wittenberg machen, um diese Tore der Freiheit zu sehen und zu erleben.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">\u2026und auch etwas davon in den Gemeindealltag daheim zu integrieren?<br \/><\/span><span style=\"font-weight: bold\">Bischof Jan Janssen: <\/span>Die Tore hier stehen auch daf\u00fcr, unsere Ost-West-Geschichte in Erinnerung zu rufen. Gerade im Westen haben wir eine Verantwortung, diese gemeinsame Geschichte wahrzunehmen und aus ihr zu lernen. Und besonders jetzt k\u00f6nnen wir davon lernen, dass wir unsere Grenzen nicht zumachen, sondern \u00f6ffnen und Gastfreundschaft \u00fcben. Kirchen und Gemeinden sind immer in der Gefahr, unter sich zu bleiben. Die T\u00fcren und Fenster aufzumachen ist etwas, das man sich hier anschauen und f\u00fcr den Alltag in der Gemeinde mitnehmen kann.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Auf welche Angebote in der denkbar freuen Sie sich besonders?<br \/><\/span><span style=\"font-weight: bold\">Bischof Jan Janssen: <\/span>Wir werden diesen Sommer eine Lesereihe machen mit Autoren, die in den vergangenen Jahren den evangelischen Buchpreis gewonnen haben. Diese Abende werden in der denkbar, aber auch an anderen Orten in Wittenberg stattfinden, zum Beispiel in der Aula des Gymnasiums. Vielversprechend ist dabei eine Veranstaltung mit der Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie am 15. Juni, darauf freue ich mich sehr. Aber schon allein die Begegnung mit unserem Volunteer aus Costa Rica ist spannend und ich hoffe, dass viele junge Menschen zu uns kommen, um miteinander in Wittenberg Erlebnismomente der Freiheit zu sammeln. <\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte Christina \u00d6zlem Geisler.<br \/><\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich des 500. Reformationsjubil\u00e4ums wurde am Samstag, 20. Mai, die Weltausstellung Reformation in Wittenberg feierlich er\u00f6ffnet. 16 Wochen lang pr\u00e4sentieren sich nun Kirchen und Hilfsorganisationen aus aller Welt in sieben Themenfeldern um die Altstadt \u2013 den sogenannten \u201eToren der Freiheit\u201c. Bischof Jan Janssen war zum Auftakt der Ausstellung unter freiem Himmel in die Lutherstadt gekommen. Mit ihm sprach am Rande der Er\u00f6ffnung Weltausstellung Reformation in Wittenberg Christina \u00d6zlem Geisler. 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