{"id":6751,"date":"2017-05-26T16:47:00","date_gmt":"2017-05-26T14:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/kirchentag-oldenburgische-gesichter-auf-dem-markt-der-moeglichkeiten\/"},"modified":"2017-05-26T16:47:00","modified_gmt":"2017-05-26T14:47:00","slug":"kirchentag-oldenburgische-gesichter-auf-dem-markt-der-moeglichkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kirchentag-oldenburgische-gesichter-auf-dem-markt-der-moeglichkeiten\/","title":{"rendered":"Kirchentag: Oldenburgische Gesichter auf dem Markt der M\u00f6glichkeiten"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber 730 Vereine, Initiativen und Verb\u00e4nde stellen sich auf dem sogenannten \u201eMarkt der M\u00f6glichkeiten\u201c beim Evangelischen Kirchentag in Berlin vor. \u201eHier finden Sie Ideen, Visionen und Alternativen, die Mut zur Ver\u00e4nderung machen. Lassen Sie sich inspirieren, sammeln sie Kontakte und Erfahrungen\u201c, empfiehlt das Programmheft. Die Bereiche sind thematisch gegliedert.<\/p>\n<p>Der \u201eMarkt der M\u00f6glichkeiten\u201c ist eine der gr\u00f6\u00dften Veranstaltungen zur Kommunikation zivilgesellschaftlicher Gruppen und Initiativen in Deutschland. Ganz gleich, ob kirchlicher oder gesellschaftspolitischer Hintergrund, ob ehren- oder hauptamtlich aktiv \u2013 hunderte Initiativen und Projekte werden vorgestellt.<\/p>\n<p>Viele St\u00e4nde auf dem \u201eMarkt der M\u00f6glichkeiten\u201c sind mit Menschen aus der oldenburgischen Kirche besetzt. Eine kleine, zuf\u00e4llige Auswahl zeigt die Bandbreite der Beteiligung. <\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Projekt \u201eThomasklinker\u201c<br \/><\/span>Ottmar Stoffregen, Eckhart Kelch und Gabriele Mischke vom F\u00f6rderkreis der Thomaskirche in Oldenburg stellen auf dem EKD-Stand \u201efundraising evangelisch\u201c ihr Projekt \u201eThomasklinker\u201c vor. Mit diesem Projekt hatte die Kirchengemeinde Ofenerdiek 109.000 Euro f\u00fcr die Sanierung der Thomaskirche eingeworben. Ihr mittlerweile abgeschlossenes Projekt ist eines von zw\u00f6lf Projekten, das auf dem Stand als positives Beispiel pr\u00e4sentiert wird. Sie zeigen, wie engagierte Menschen aus einem \u201eAbfallziegelstein\u201c den \u201eThomasklinker\u201c machen und dieser zu Geld wird \u2013 wie also eine mitrei\u00dfende Fundraising-Idee entsteht und erfolgreich umgesetzt wird. \u201eWo ein Wille ist, ist auch ein Weg\u201c, sagt Eckhard Kelch, der mit dieser Aktion andere Kirchengemeinden ermutigen m\u00f6chte. Denn auch andere Gemeinden h\u00e4tten garantiert auch Sanierungsbedarf. \u201eEine Idee und flei\u00dfige H\u00e4nde f\u00fchren dann auch zu einem guten Gelingen\u201c, so Kelch.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">\u201eNetzwerk Sch\u00f6pfungsspiritualit\u00e4t\u201c <br \/><\/span>Eva Brunken und Pfarrerin Susanne W\u00f6hler (Sch\u00f6nemoor), betreuten erstmals den Stand des \u201eNetzwerks Sch\u00f6pfungsspiritualit\u00e4t\u201c auf einem Kirchentag. Die Pr\u00e4senz habe gut getan, berichtete Eva Brunken, da dadurch viele neue Kontakte gekn\u00fcpft werden konnten, die auch der Kindergottesdienstarbeit und weiteren Projekten zu Gute kommen werden. Eva Brunken ist Bildungsreferentin der oldenburgischen Kirche f\u00fcr Kindergottesdienst und Arbeit mit Kindern.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden<br \/><\/span>Mit einer R\u00e4tselaktion rund um ein Gem\u00e4lde von Lukas Cranach warb die Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK) um Aufmerksamkeit auf dem Markt der M\u00f6glichkeiten. Auf dem Stand informierte Oberkirchenr\u00e4tin Annette-Christine Lenk \u00fcber die Arbeit der Arbeitskreise, die in diesem Jahr f\u00fcr ihre Arbeit mit der Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt wurden. In dem etwas ruhigeren Teil der Messehallen gab es viele intensive und ernsthafte Gespr\u00e4che berichtete Lenk. Die KLAK ist ein 1978 ins Leben gerufener Zusammenschluss von Arbeitsgruppen, Aussch\u00fcssen und Beauftragten im Bereich Kirche und Judentum innerhalb der 18 Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Arbeitskreise widmen sich seit Jahrzehnten der Aufarbeitung kirchlicher Judenfeindschaft in Theologie und Praxis und wirkt aktiv an der Erarbeitung entsprechender kirchlicher Erkl\u00e4rungen zum Verh\u00e4ltnis von Theologie und Kirche zum Judentum mit. Auf diese Weise sei es der KLAK gelungen, entscheidend zur Neuorientierung im Verh\u00e4ltnis von Christen und Juden in der evangelischen Kirche in Deutschland beizutragen.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">\u201eAktion Kirche und Tierschutz\u201c<br \/><\/span>Der Oldenburger Ehrenamtliche Dr. Hans-Heinrich Fiedler \u00fcberreicht am Stand \u201eAktion Kirche und Tierschutz\u201c (Akut) Informationsmaterial an Dr. Ulrich Oelschl\u00e4ger, den Pr\u00e4ses der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Der engagierte Tiersch\u00fctzer aus Oldenburg-Osternburg erhofft sich, dass das Thema Mitgesch\u00f6pflichkeit und die W\u00fcrde der Tiere auch bei den Menschen auf dem Kirchentag ins Bewusstsein ger\u00fcckt werden kann. Vor dem Hintergrund der schlimmen Bedingungen, die in der Tierhaltung auftreten, w\u00e4re es wichtig, dass sich auch bei den gro\u00dfen christlichen Kirchen etwas bewege, so Fiedler.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Altenpflegeheimseelsorge erstmals auf dem Kirchentag<br \/><\/span>Die Altenpflegeheimseelsorge ist zum ersten Mal mit einem gemeinsamen Stand auf dem Kirchentag vertreten. Die Oldenburger Pfarrerin Silvia Duch, Pfarrerin Cornelia Reus aus W\u00fcrtemberg, Pfarrer Friedhelm Nachtigal aus der Lippischen Kirche haben neben anderen daf\u00fcr den Standdienst \u00fcbernommen. Auf dem Foto informieren sie gerade Pfarrer Mirko Lipski-Reinhard \u00fcber ihre Arbeit.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Aussiedlerseelsorge der EKD<\/span><br \/>Am Stand der Aussiedlerseelsorge der EKD informieren Mitglieder der Kirchengemeinde Molbergen \u00fcber ihre Arbeit. Zu der Gruppe geh\u00f6ren der Kirchen\u00e4lteste Viktor Ritter, Pfarrer Dr. Oliver D\u00fcrr, Daniel Fetzer, Elena Wilhelm und Juri Utwich. Die Gruppe ist begeistert \u00fcber die positiven Reaktionen und \u00fcber die vielen Gespr\u00e4che, die sie auf dem Kirchentag f\u00fchren.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\"><span style=\"font-style: italic\">Weitere Informationen zum Kirchentag finden Sie unter: www.kirchentag.de <\/p>\n<p>Eine Zusammenstellung der Kirchentags-Angebote mit oldenburgischer Beteiligung finden Sie hier: www.kirche-oldenburg.de\/themen\/bildung\/kirchentag\/oldenburger-beteiligung-auf-dem-kirchentag.html <br \/><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-weight: bold\"><span style=\"font-style: italic\"> <\/span><\/span><\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber 730 Vereine, Initiativen und Verb\u00e4nde stellen sich auf dem sogenannten \u201eMarkt der M\u00f6glichkeiten\u201c beim Evangelischen Kirchentag in Berlin vor. \u201eHier finden Sie Ideen, Visionen und Alternativen, die Mut zur Ver\u00e4nderung machen. 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