{"id":6761,"date":"2017-05-29T18:16:00","date_gmt":"2017-05-29T16:16:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/ein-feste-burg-ein-frischer-blick\/"},"modified":"2017-05-29T18:16:00","modified_gmt":"2017-05-29T16:16:00","slug":"ein-feste-burg-ein-frischer-blick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ein-feste-burg-ein-frischer-blick\/","title":{"rendered":"\u201eEin feste Burg \u2013 ein frischer Blick\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Mit einer besonderen Gottesdienstreihe m\u00f6chte der Bischof der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Jan Janssen, f\u00fcr das 500. Reformationsjubil\u00e4um werden. Zwischen Pfingstsonntag und dem Reformationstag wird Janssen insgesamt 17 Gottesdienste im ganzen Oldenburger Land halten. Start der Gottesdienstreihe ist am Pfingstsonntag, 4. Juni, 18 Uhr in Wahnbek in der Willehad-Kirche.<\/p>\n<p>Die Gottesdienstreihe sei nicht auf den Bischof fokussiert, betonte Janssen, sondern werde von der Kirchenmusik und den Kirchengemeinden mitgetragen und mitbestimmt. Bei der Auswahl der Gemeinden seien deshalb 17 Kirchengemeinden bedacht worden, die sonst nicht so im Zentrum st\u00fcnden. Das sei auch Ausdruck seiner Freude, in der oldenburgischen Kirche unterwegs zu sein, betonte Bischof Janssen.<\/p>\n<p>Die Gottesdienstreihe zwischen Minsen im Norden und Steinfeld im S\u00fcden steht unter dem Motto: \u201eEin feste Burg \u2013 ein frischer Blick. Ein Reigen von Pfingsten bis zum Reformationsfest.\u201c In den 17 Abendgottesdiensten w\u00fcrden 17 elementare Glaubensthemen entfaltet und mit 17 Liedern Martin Luthers verbunden, erl\u00e4uterte Janssen. Dabei \u201ekn\u00fcpfen wir inhaltlich an Martin Luther an, himmeln ihn aber nicht an.\u201c Es werde jeweils ein Vers aus einem Luther-Lied musikalisch durch ein neues Lied erg\u00e4nzt. \u201eDie Luther-Lieder laden uns ein, in der heutigen Zeit neu auf die Bibel zu schauen\u201c, so Janssen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Janssen sind die biblischen Grundtexte wie \u201eKr\u00e4utlein, an denen man reiben muss\u201c, wie es Luther einmal ausgedr\u00fcckt habe. Sie zeigten, wie tragf\u00e4hig der Glaube sei, der aber auch auf die heutigen Dinge eingehen m\u00fcsse. Es lohne sich, die Inhalte neu zu erkunden: Mit Texten wie \u201eStrick ist entzwei \u2013 und wir sind frei\u201c sei es Luther gelungen, die befreiende Botschaft von Gottes Gnade den Menschen nahezubringen.<\/p>\n<p>Das Motto \u201eEin feste Burg \u2013 ein frischer Blick\u201c k\u00f6nne aber auch jede\/jeden pers\u00f6nlich ansprechen. Es zeige zum einen auch die eigenen pers\u00f6nlichen Grenzen wie auch das Miteinander in den Kirchengemeinden. Dort seien \u201ealle gleich, egal ob K\u00f6nig oder G\u00e4nsemagd\u201c. <\/p>\n<p>Landeskirchenmusikdirektorin Beate Besser betonte, dass Martin Luther die Gemeinden ermuntert habe, neu singen zu lernen. Bei dem Gottesreigen w\u00fcrden nun die Kreiskantoren oder hauptamtlichen wie auch ehrenamtliche Kirchenmusikerinnen und -musiker eines der Luther-Lieder in den Focus der Gottesdienste setzen. Dabei sei die Auswahl nicht nur auf die bekannten Lieder beschr\u00e4nkt worden. Es gelte die Kraft der Melodien zu entdecken, auch wenn es mitunter mit M\u00fchen verbunden sei. Da jede Zeit aber auch ihr eigenes Liedgut habe, w\u00fcrden in den Gottesdienst auch neuere Kirchenlieder gesungen, so Besser. <\/p>\n<p>Die Gemeinde Wahnbek sei in Euphorie ausgebrochen, nachdem bekannt geworden sei, dass der Auftakt der Gottesdienstreihe bei ihnen starten werde, berichtete Pfarrer Gundolf Krauel. Die Gemeinde werde sonst nur als ein Au\u00dfenbezirk der Kirchengemeinde Rastede wahrgenommen, in deren Hauptkirche sonst die gro\u00dfen Gottesdienste gefeiert w\u00fcrden. Das Reformationsjahr komme nun in dieser Form auf dem Lande an, freut sich Kraul. Es komme in die kleinen Orte, so wie es mit der Reformation im 16. Jahrhundert auch geschehen sei. Musikalisch wird der Gottesdienst von einer Instrumentalgruppe mitgestaltet, die im Gemeindehaus von Wahnbek \u00fcbt.<\/p>\n<p>Die Menschen in Cleverns freuen sich, wahrgenommen zu werden, betonte Pfarrerin Katrin Nele Jansen aus Cleverns. Am 22. Oktober wird in der Kirche Zum Heilig Kreuz und St. Peter der letzte Gottesdienst der Predigtreihe gefeiert. Die Pfarrerin hofft, dass sich in dem letzten Gottesdienst auch das widerspiegeln werde, was in den Gottesdiensten vorher geschehen sei, quasi als \u201eSchlussakkord\u201c. Ihre Gemeinde trete mit diesem Gottesdienst etwas aus dem Schatten der gro\u00dfen Kirchengemeinde in Jever. Sie empfinde deshalb eine gro\u00dfe Vorfreude und eine hohe Wertsch\u00e4tzung. <\/p>\n<p>Musikalisch werde mit Marvin Zibell ein junger Organist am Gottesdienst in Cleverns mitwirken, der erst vor einigen Jahren das Orgelspiel gelernt habe, so Landeskirchenmusikdirektorin Besser. <\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer besonderen Gottesdienstreihe m\u00f6chte der Bischof der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Jan Janssen, f\u00fcr das 500. Reformationsjubil\u00e4um werden. 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