{"id":6780,"date":"2017-05-31T09:55:00","date_gmt":"2017-05-31T07:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/sozialexperte-wegner-fordert-mehr-anerkennung-und-geld-fuer-wohlfahrtsverbaende\/"},"modified":"2017-05-31T09:55:00","modified_gmt":"2017-05-31T07:55:00","slug":"sozialexperte-wegner-fordert-mehr-anerkennung-und-geld-fuer-wohlfahrtsverbaende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/sozialexperte-wegner-fordert-mehr-anerkennung-und-geld-fuer-wohlfahrtsverbaende\/","title":{"rendered":"Sozialexperte Wegner fordert mehr Anerkennung und Geld f\u00fcr Wohlfahrtsverb\u00e4nde"},"content":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck\/Hannover (epd). Der evangelische Sozialexperte Gerhard Wegner hat an die Politik appelliert, die Arbeit der Wohlfahrtsverb\u00e4nde sowohl ideell als auch finanziell besser zu unterst\u00fctzen. Es sei essenziell wichtig f\u00fcr den Sozialstaat, dass das Subsidiarit\u00e4tsprinzip erhalten bleibe, sagte der Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland. Danach nehmen freie Tr\u00e4ger wie Diakonie oder Caritas Aufgaben des Staates in der Bildung, der Pflege oder der Jugendhilfe wahr.<\/p>\n<p>Immer wieder jedoch werde dieses Prinzip infrage gestellt. &quot;Es ist nicht gut, wenn zunehmend der Staat oder private Unternehmen diese Aufgaben \u00fcbernehmen&quot;, sagte Wegner am Rande einer Diskussionsveranstaltung der Osnabr\u00fccker Diakonie. Wenn etwa Krankenh\u00e4user rein nach Profitinteressen gef\u00fchrt w\u00fcrden, blieben die Interessen der Patienten zunehmend auf der Strecke. <\/p>\n<p>Wegner forderte, der Staat m\u00fcsse die Verb\u00e4nde finanziell so ausstatten, dass sie die Menschen ihren Bed\u00fcrfnissen entsprechend individuell betreuen und bedienen k\u00f6nnten. Sie sollten dies zudem eigenverantwortlich und nach ihren Grunds\u00e4tzen tun k\u00f6nnen. Ferner br\u00e4uchten Diakonie, Caritas und die \u00fcbrigen Akteure zus\u00e4tzliche Gelder, die sie in dringend notwendige innovative Projekte investieren k\u00f6nnten. &quot;Wir m\u00fcssen in die Lage versetzt werden, etwa in der Digitalisierung und Robotik in der Pflege sinnvolle Produkte zu entwickeln und zu erproben. Da k\u00f6nnen wir nicht auf die Wirtschaft oder die Wissenschaft warten.&quot;<\/p>\n<p>Die Rolle der Wohlfahrtsverb\u00e4nde wird nach Ansicht des Institutsdirektors zunehmend kleingeredet und ausgeblendet. Wenn von der Integration der Fl\u00fcchtlinge die Rede sei, werde auf die enormen Leistungen von Kommunen und Ehrenamtlichen verwiesen. &quot;Aber dass die Diakonie und auch die vielen Kirchengemeinden eine entscheidende Rolle dabei spielen, wird vergessen.&quot;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck\/Hannover (epd). Der evangelische Sozialexperte Gerhard Wegner hat an die Politik appelliert, die Arbeit der Wohlfahrtsverb\u00e4nde sowohl ideell als auch finanziell besser zu unterst\u00fctzen. Es sei essenziell wichtig f\u00fcr den Sozialstaat, dass das Subsidiarit\u00e4tsprinzip erhalten bleibe, sagte der Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland. Danach nehmen freie Tr\u00e4ger wie Diakonie oder Caritas Aufgaben des Staates in der Bildung, der Pflege oder der Jugendhilfe wahr. Immer wieder jedoch werde dieses Prinzip infrage gestellt. &quot;Es ist nicht gut, wenn zunehmend der Staat oder private Unternehmen diese Aufgaben \u00fcbernehmen&quot;, sagte Wegner am Rande einer Diskussionsveranstaltung der Osnabr\u00fccker Diakonie. 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