{"id":6966,"date":"2017-06-19T12:21:00","date_gmt":"2017-06-19T10:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/passionspunkte-ausgezeichnete-arbeit\/"},"modified":"2017-06-21T19:52:46","modified_gmt":"2017-06-21T17:52:46","slug":"passionspunkte-ausgezeichnete-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/passionspunkte-ausgezeichnete-arbeit\/","title":{"rendered":"Passionspunkte: Ausgezeichnete Arbeit"},"content":{"rendered":"<p>Kein Glockengel\u00e4ut zu Beginn, aber das schmucklose gro\u00dfe Kreuz zeigte an: Die \u201ePassionspunkte\u201c waren gestern Nachmittag im Ratssaal angekommen. Doch nicht, um an einem \u201ewunden Punkt der Stadt\u201c eine Leidensgeschichte zu erz\u00e4hlen. Stattdessen gab es viel Lob und eine Auszeichnung f\u00fcr die besondere Andachtsform der Christus- und Garnisonkirche. Die Stiftung zur F\u00f6rderung des Gottesdienstes hat der Gemeinde den Gottesdienstpreis 2017 zuerkannt.<br \/>\nDer Preis ehre auch die Stadt, erkl\u00e4rte <a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/gottesdienst-preisverleihung-grusswort-von-oberbuergermeister-andreas-wagner\/\">Oberb\u00fcrgermeister Andreas Wagner<\/a> zur Begr\u00fcndung daf\u00fcr, dass die Stadt zu der Verleihung in \u201edie gute Stube\u201c eingeladen hatte. Der Oberb\u00fcrgermeister wies darauf hin, dass etliche Mitarbeiter der Verwaltung als Fachleute an den Passionsandachten mitgewirkt haben. Wagner dankte den Kirchen, die den Menschen Halt g\u00e4ben und Gemeinschaft stifteten und auf die die Stadt jederzeit bauen k\u00f6nne \u2013 wie gerade erst beim Brand des Seniorenheimes in Fedderwardergroden gesehen. Und er sprach von der Bedeutung gerade der Christus- und Garnisonkirche als Symbol der Stadtgeschichte und als einem St\u00fcck Heimat f\u00fcr die Menschen in der Stadt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6939\" src=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/DSC_6106-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/DSC_6106-300x199.jpg 300w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/DSC_6106-768x511.jpg 768w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/DSC_6106-1024x681.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Die Ankn\u00fcpfung an die \u00f6rtlichen Gegebenheiten war neben der sorgf\u00e4ltigen Vorbereitung und der Beteiligung eines ganzen Teams ein ma\u00dfgebliches Kriterium f\u00fcr die Entscheidung der Jury, sagte Oberkirchenrat Dr. Stephan Goldschmidt, der Vorsitzende der Stiftung. Gottesdienste seien ein zentrales Handlungsfeld f\u00fcr die Zukunft der Volkskirche. Die Stiftung will vorrangig zeitgem\u00e4\u00dfe Gottesdienstformen f\u00f6rdern. F\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Preis wurden Beitr\u00e4ge zur Erinnerungskultur bewertet.<\/p>\n<p>Die weite politische und stadtgeschichtliche Deutung der Passionsgeschichte stellte <a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/preisverleihung-im-rathaus-laudatio-von-oberkirchenraetin-inken-richter-rethwisch\/\">Oberkirchenr\u00e4tin Inken Richter-Rethwisch<\/a> in den Mittelpunkt ihrer Laudatio. Sie steht wie Goldschmidt in Diensten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover. Die Passionspunkte br\u00e4chten Licht in dunkle Ecken und l\u00fcden dazu ein, die Stadt immer wieder neu zu betrachten. Geschichte werde in ihren Br\u00fcchigkeiten und Mehrdeutigkeiten dargestellt, dunkle Kapitel nicht \u00fcbert\u00fcncht oder verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/DSC_6292.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6976\" src=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/DSC_6292-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/DSC_6292-300x199.jpg 300w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/DSC_6292-768x511.jpg 768w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/DSC_6292-1024x681.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das gemeinsame Innehalten an einem Erinnerungsort, die Erkl\u00e4rung des Ortes durch Experten, das F\u00fcllen des Erinnerungsortes mit Musik \u2013 das alles lie\u00df sie von einem \u201esch\u00f6nen Format\u201c sprechen.<\/p>\n<p>Oberkirchenrat Detlef Mucks-B\u00fcker aus Oldenburg sagte die weitere Unterst\u00fctzung durch die oldenburgische Kirche zu, die sich durch den Preis mitgeehrt f\u00fchle. Dorthin gehen, wo es wehtut, Fragen aufwerfen, Finger in die Wunden legen und die befreiende Botschaft Gottes zu verk\u00fcnden \u2013 das werde durch die Passionspunkte beispielhaft praktiziert.<\/p>\n<p>Dass die Andachtsreihe aus der Stadtkultur nicht mehr wegzudenken ist, wie die Laudatorin Richter-Rethwisch feststellte, konnten die Pastoren Frank Morgenstern und Bernhard Busemann in ihren Dankesworten belegen: 15.000 Menschen haben seit Beginn 2001 an den Passionspunkten teilgenommen. L\u00e4ngst werden vor ihnen auch keine Tore mehr geschlossen wie in den Anfangsjahren am Werfttor 1. Inzwischen stehen selbst die Rathaust\u00fcren offen.<\/p>\n<p><i>Ein Beitrag von Ursula Grosse Bockhorn, Wilhelmshavener Zeitung.<\/i><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kein Glockengel\u00e4ut zu Beginn, aber das schmucklose gro\u00dfe Kreuz zeigte an: Die \u201ePassionspunkte\u201c waren gestern Nachmittag im Ratssaal angekommen. 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