{"id":7371,"date":"2017-06-30T13:10:20","date_gmt":"2017-06-30T11:10:20","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/?p=7371"},"modified":"2017-06-30T13:13:10","modified_gmt":"2017-06-30T11:13:10","slug":"vortrag-von-militaerbischof-dr-rink-partner-nicht-claqueure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/vortrag-von-militaerbischof-dr-rink-partner-nicht-claqueure\/","title":{"rendered":"Vortrag von Milit\u00e4rbischof Dr. Rink: &#8220;Partner, nicht Claqueure&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><em>Der folgende Vortrag von Milit\u00e4rbischof Dr. Rink: wurde am 29. Juni 2017 im Deutschen Marinemuseum gehalten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Die Rolle der Milit\u00e4rseelsorge innerhalb der Demokratie<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6929\" src=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Dr.-Sigurd-Rink-300x235.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Dr.-Sigurd-Rink-300x235.jpg 300w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Dr.-Sigurd-Rink.jpg 588w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>\u201eWir wollen den Seelsorger als kritischen Partner, einen Claqueur brauchen wir nicht!\u201c<\/p>\n<p>Dieses Zitat stammt von einem Admiral a. D., einem fr\u00fcheren Inspekteur der Bundesmarine. Ich bin beeindruckt von dieser Haltung eines hohen, gro\u00dfe Verantwortung tragenden Offiziers. Und ich bin dankbar, dass Seelsorge in der Bundeswehr \u2013 zumindest an vielen entscheidenden Stellen \u2013 so wahrgenommen und gew\u00fcnscht wird.<\/p>\n<p>Historisch ist es ja anders gewesen, lange Zeit. Lange Zeit fungierten Feldprediger als Schmiermittel des milit\u00e4rischen Betriebs, als himmlisch beglaubigte Garanten der irdischen Hierarchie. Im 18. Jahrhundert wurde im Reglement f\u00fcr die preu\u00dfische Infanterie Offizieren nahegelegt, einen \u201eKerl\u201c, der nicht spure, zum Pfarrer zu schicken. Dort sollte er wieder auf die gehorsame Spur gesetzt werden. Auch noch in der Zeit der Wehrmacht wurde die kirchliche Seelsorge durch das eigentlich kirchenfeindliche Regime geduldet und bejaht, weil man in ihr ein ma\u00dfgebliches Instrument zur Stabilisierung der Truppe sah, weil sie Soldaten deren Zweifel an Recht und Sinn des Krieges abnahm oder ausredete und die Truppe dadurch gef\u00fcgig machte.<\/p>\n<p>In der Bundeswehr sollte sich das \u00e4ndern. Es war ein intensiver Denk- und Diskussionsprozess, teilweise auch ein erbittert gef\u00fchrter Streit, gerade innerhalb der protestantischen Kirche, der letztlich zu den bis heute geltenden Regelungen des Milit\u00e4rseelsorgevertrags f\u00fchrte. Im Februar 1957 wurde er unterzeichnet, ist jetzt also 60 Jahre alt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/IMG_7932.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7374\" src=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/IMG_7932-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/IMG_7932-300x200.jpg 300w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/IMG_7932-768x512.jpg 768w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/IMG_7932-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/IMG_7932-500x335.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auch innerhalb der evangelischen Kirche ist ja \u00fcber \u201eLehren\u201c aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Kirchenkampfs gestritten und um L\u00f6sungen gerungen worden. In Hessen-Nassau, wo Martin Niem\u00f6ller Kirchenpr\u00e4sident wurde, hat sich eine dezidiert <em>bruderschaftliche<\/em> \u2013 heute hie\u00dfe es: geschwisterliche \u2013 Leitung etabliert, die jede Hierarchie von oben nach unten als dem evangelischen Verk\u00fcndigungsauftrag widersprechend verworfen hat. Die EKHN tat sich \u2013 auch durch Niem\u00f6llers pers\u00f6nliche Einstellung und seinen Einfluss \u2013 bekannterma\u00dfen schwer mit der Bewaffnung der Bundesrepublik und mit der Milit\u00e4rseelsorge. Der Milit\u00e4rseelsorgevertrag wurde in der EKHN erst 1961 ratifiziert. F\u00fcr mich, der ich aus dieser Landeskirche komme und ihren Grunds\u00e4tzen verbunden bin, ist es jetzt eine besondere Herausforderung, Milit\u00e4rbischof zu sein. \u201eBischof\u201c \u2013 das ist ein Amt, das im Horizont des reformatorischen Amts- und Dienstverst\u00e4ndnisses genau und kritisch zu definieren ist, kennen wir doch nur <em>eine<\/em> Ordination und keine Hierarchie geistlicher \u00c4mter. Und Bischof im Rahmen des Milit\u00e4rs zu sein, das verlangt noch einmal mehr nach theologischer Reflexion und nach Rechenschaft.<\/p>\n<p>Aber ich bin \u00fcberzeugt: Der Milit\u00e4rseelsorgevertrag, der \u2013 anders als Niem\u00f6ller es wahrnahm \u2013 der Kirche in einem besonderen Handlungsfeld enorme Freiheit garantiert und ihr erm\u00f6glicht, Menschen nahe zu kommen, die im Auftrag der Demokratie einen schwierigen und elementar wichtigen Dienst erf\u00fcllen, ist eine gute Grundlage f\u00fcr echte evangelische Verk\u00fcndigung. Ich werde das gleich n\u00e4her ausf\u00fchren.<\/p>\n<p>Ein kleiner Nebenaspekt sei aber zuvor erw\u00e4hnt: Seit etwa zehn Jahren residiert die Leitung der evangelischen Milit\u00e4rseelsorge in Berlin just in dem Geb\u00e4ude, das einst der Sitz des \u201eReichsbischofs\u201c Ludwig M\u00fcller gewesen ist \u2013 der ja, die Ausstellung thematisiert es, seinerseits eine enge Verbindung zur Marineseelsorge gehabt hat. Er soll sein Dienstzimmer mit Seefahrtsutensilien geschm\u00fcckt haben. Dieser historisch belastete Ort verpflichtet uns, die wir in der \u201eZentrale\u201c f\u00fcr die Seelsorge an den Soldaten Verantwortung tragen, noch zus\u00e4tzlich zur nachdr\u00fccklichen Pflege der Resultate des Kirchenkampfs und zur Treue zu den Werten des Grundgesetzes.<\/p>\n<p>In der Bundeswehr untersteht die Milit\u00e4rseelsorge in keiner Hinsicht der milit\u00e4rischen Hierarchie. Das ist nicht nur f\u00fcr die deutsche Geschichte ein Novum, sondern weltweit ein Unikat. In anderen Armeen tragen die Seelsorger Offiziersdienstgrade; somit sind sie \u2013 mehr oder minder strikt \u2013 in die Befehlskette integriert. Dass Seelsorge eine instrumentelle Funktion im Milit\u00e4rischen hat \u2013 und das hat ja auch in Deutschland Tradition \u2013, wird damit augenf\u00e4llig. Nicht so in der Bundeswehr: Die Seelsorger in der Bundeswehr sind beim Inhalt ihres Dienstes allein an Bekenntnis und Recht der sie entsendenden Landeskirche gebunden. Und, was nicht zu untersch\u00e4tzen ist: Man ist grunds\u00e4tzlich nur befristet Milit\u00e4rseelsorger, ist f\u00fcr einige Jahre von seiner Landeskirche beurlaubt und kehrt im Normalfall wieder in deren Dienst zur\u00fcck. Das sorgt mit daf\u00fcr, dass sich unter Milit\u00e4rgeistlichen kein milit\u00e4rkirchliches Sonderbewusstsein ausbreitet. Auch dies eine Konsequenz aus der Vergangenheit!<\/p>\n<p>Genau das hat der Staat in der Gr\u00fcndungsphase der Bundeswehr so gewollt, als Lehre aus b\u00f6sen Erfahrungen mit Kadavergehorsam und einer milit\u00e4rischen Hierarchie, die sich einem verbrecherischen Regime zur Verf\u00fcgung gestellt hatte. Der Staat Bundesrepublik Deutschland hat in seiner Armee mehrere Schutzmechanismen gegen den Absturz ins Totalit\u00e4re eingebaut. Einer davon ist die Unabh\u00e4ngigkeit der Milit\u00e4rseelsorge. Der Staat will, dass mitten im milit\u00e4rischen Gef\u00fcge mit seiner unvermeidlichen Hierarchie jemand da ist, der unabh\u00e4ngig ist in Worten und Gedanken. Das ist \u2013 unser Staat hat das verstanden \u2013 unerl\u00e4sslich, damit das Menschenbild, das die Bundeswehr verteidigen soll, auch im Innern der Armee gewahrt bleibt. Wer Freiheit und Menschenw\u00fcrde sch\u00fctzen will, muss n\u00e4mlich bei sich selbst Freiheit und Menschenw\u00fcrde leben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/IMG_7832.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7366\" src=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/IMG_7832-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/IMG_7832-300x200.jpg 300w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/IMG_7832-768x512.jpg 768w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/IMG_7832-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/IMG_7832-500x335.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Milit\u00e4rpfarrer sind nicht Diener zweier Herren. Dass man eine staatliche Ernennungsurkunde als Beamter erh\u00e4lt, darf nicht t\u00e4uschen. Die Freiheit der Predigt und die Diskretion der Seelsorge gelten wie f\u00fcr jeden zivilen Pfarrer. Ja, ich gehe so weit zu sagen, dass ein Milit\u00e4rgeistlicher seiner Beamtenpflicht erst gen\u00fcgt, wenn er innerhalb der Bundeswehr ganz selbstbewusst seiner kirchlichen Beauftragung nachkommt.<\/p>\n<p>Denn so tr\u00e4gt er dazu bei, dass die freiheitliche Ordnung unseres Staates lebendig bleibt. Den Eid als Beamter leistet man schlie\u00dflich auf das Grundgesetz mit seinen Freiheitsgarantien, nicht auf einen d\u00fcsteren Korpsgeist. Milit\u00e4rseelsorge steht f\u00fcr ein Menschenbild jenseits milit\u00e4rischer Funktionalit\u00e4t, f\u00fcr ein Menschenbild im Sinne der Grundwerte einer demokratischen Verfassung. Die Pr\u00e4senz der kirchlichen Arbeit innerhalb der Bundeswehr sorgt mit daf\u00fcr, dass Menschen innerlich gest\u00e4rkt und ermutigt Ihren Weg gehen, dass sie couragiert sind, um kritisch und loyal Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Milit\u00e4rgeistliche sind Partner, nicht Claqueure.<\/p>\n<p>Im Zeichen des konfessionellen Schwundes, der die Bundeswehr mit erfasst, gilt es, \u201edas Kirchliche\u201c als humanes Schutzmoment offensiv zu benennen. Der Status des Ordinierten gew\u00e4hrt Freiheit, und diese Freiheit strahlt aus auf die Menschen, die den Seelsorger aufsuchen. Alleinstellungsmerkmal des Milit\u00e4rpfarrers ist, nicht \u201eOffizier und \u2026\u201c sein zu m\u00fcssen, sondern exklusiv kirchlicher Beauftragung zu unterstehen. Was milit\u00e4rische Befehlshaber befehlen, das darf und soll den Milit\u00e4rgeistlichen zwar interessieren, das darf aber niemals Richtschnur seiner Predigt und seiner Seelsorge sein. Er ist im Auftrag der Kirche da f\u00fcr die Menschen. F\u00fcr Befehlende und Befehlsempf\u00e4nger ohne Unterschied. Beide, die \u201eoben\u201c und die \u201eunten\u201c, k\u00f6nnen oft genug jemanden gebrauchen, der unabh\u00e4ngig ist im Zuh\u00f6ren und im Antworten.<\/p>\n<p>Die Bundeswehr w\u00fcnscht sich in ihren Statuten und \u00f6ffentlichen Verlautbarungen Soldaten, die aus Einsicht handeln. Soldatische Treue beweist sich in kritisch-konstruktivem Mitdenken. Naturgem\u00e4\u00df liegt der \u201eErnstfall\u201c ethischer Bildung <em>vor<\/em> jedem Einsatz. Da m\u00fcssen Urteilsverm\u00f6gen und argumentativer Austausch trainiert werden, gerade mit F\u00fchrungspersonal. Besonders im Lebenskundlichen Unterricht tragen Milit\u00e4rgeistliche zur ethischen St\u00e4rkung und Sensibilisierung bei.<\/p>\n<p>Gerade in unserer Einsatzarmee halte ich das Konzept der Inneren F\u00fchrung f\u00fcr \u201epassend\u201c und aktuell. Und ich bin \u00fcberzeugt, dass jeder zu einer gesunden F\u00fchrungskultur beitragen kann: Indem er eigene Entscheidungen transparent darlegt und von Vorgesetzten Transparenz einfordert, Unterstellten in kritischen Situationen den R\u00fccken st\u00e4rkt, Probleme unbesch\u00f6nigt nach \u201eoben\u201c meldet, den (angenommenen) Opportunismus derer \u201eda oben\u201c niemals als Alibi f\u00fcr eigenen Opportunismus benutzt. Mut ist ansteckend. Um ihn zu kultivieren, bedarf es freier Gespr\u00e4chspartner.<\/p>\n<p>Bei der Bundeswehr finden Pfarrer eine interessierte, aufgeschlossene Gemeinde. In der dichten Gemeinschaft an Bord kann das noch einmal intensiver erlebt werden. Man kommt weit herum in diesem Dienst. Und man hat die Chance, als Pfarrer Menschen zu begegnen, die die R\u00e4ume ziviler Kirchengemeinden kaum je betreten.<\/p>\n<p>Gerade im Bereich der Marine sind Menschen sehr viel unterwegs \u2013 auch sehr oft weg von zu Hause, mit allen Belastungen, die das einschlie\u00dft, nicht zuletzt f\u00fcr die Familien der Soldaten und der Seelsorger. Obwohl die Personalst\u00e4rke der Marine gerade einmal 9 Prozent der Gesamtpersonalst\u00e4rke der Bundeswehr ausmacht, ist das Personal der Marine in allen Eins\u00e4tzen der Bundeswehr mit knapp 17 Prozent vertreten.<\/p>\n<p>Das spiegelt sich in den Zahlen der begleitenden Seelsorge: Im Jahr 2016 waren unsere Marinegeistlichen insgesamt 644 Tage auf See, das entspricht 1,8 Jahren!<\/p>\n<p>Schwerpunkt der Arbeiter der Marinegeistlichen ist die seelsorgerliche Seefahrts- und Einsatzbegleitung. Das bedeutet f\u00fcr jeden Geistlichen eine Abwesenheit von ca. drei Monaten in jedem Jahr.<\/p>\n<p>Von den Milit\u00e4rgeistlichen wird hohe Flexibilit\u00e4t verlangt wegen der sich st\u00e4ndig \u00e4ndernden Einsatzlage. Die Seelsorge ist stark nachgefragt und hoch wertgesch\u00e4tzt, trotz einer Kirchenzugeh\u00f6rigkeit von unter 50 Prozent bei den Marineangeh\u00f6rigen.<\/p>\n<p>An Bord leben wir \u00d6kumene. Generell wechseln sich katholische und evangelische Geistliche in der Begleitung ab.<\/p>\n<p>Als Summe m\u00f6chte ich festhalten: Die Milit\u00e4rseelsorge, gerade im Bereich Marine, kann als eine Art Zukunftslabor der Kirche gesehen werden. Wir sind heute schon mit einer post-volkskirchlichen Realit\u00e4t konfrontiert, die zumindest im Westen Deutschlands die zivilen Gemeinden erst in mehreren Jahren treffen wird. Dabei erleben unsere Geistlichen eine Offenheit und Aufnahmebereitschaft, die ermutigt, aber auch herausfordert, jenseits traditioneller Arbeitsweisen mit dem Evangelium Menschen nahe zu kommen, sie zu ermutigen, zu st\u00e4rken, zu tr\u00f6sten und zu orientieren.<\/p>\n<p>Zugleich ist die Ordnung des Milit\u00e4rseelsorgevertrags ein Pfund, mit dem Kirche wuchern kann und muss. Wir tragen dazu bei, dass unsere Streitkr\u00e4fte in der inneren Verfassung ein lebendiges Glied der Demokratie bleiben. Wir fordern Uniform tragende Menschen heraus, im Innern kritische Individuen zu sein und damit der Gemeinschaft zu dienen. Auch das wird konfessionsunabh\u00e4ngig gesch\u00e4tzt. Wir sind willkommen als kritische Partner, nicht als Claqueure. Das gilt es im Alltag unseres Dienstes einzul\u00f6sen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der folgende Vortrag von Milit\u00e4rbischof Dr. Rink: wurde am 29. Juni 2017 im Deutschen Marinemuseum gehalten. Die Rolle der Milit\u00e4rseelsorge innerhalb der Demokratie \u201eWir wollen den Seelsorger als kritischen Partner, einen Claqueur brauchen wir nicht!\u201c Dieses Zitat stammt von einem Admiral a. D., einem fr\u00fcheren Inspekteur der Bundesmarine. Ich bin beeindruckt von dieser Haltung eines hohen, gro\u00dfe Verantwortung tragenden Offiziers. Und ich bin dankbar, dass Seelsorge in der Bundeswehr \u2013 zumindest an vielen entscheidenden Stellen \u2013 so wahrgenommen und gew\u00fcnscht wird. Historisch ist es ja anders gewesen, lange Zeit. 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