{"id":7510,"date":"2017-07-05T08:51:00","date_gmt":"2017-07-05T06:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/von-deutschland-nach-ghana-und-zurueck\/"},"modified":"2017-07-05T08:51:00","modified_gmt":"2017-07-05T06:51:00","slug":"von-deutschland-nach-ghana-und-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/von-deutschland-nach-ghana-und-zurueck\/","title":{"rendered":"Von Deutschland nach Ghana und zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Als Pendlerin zwischen zwei Welten. So beschreibt sich Millicent Botsio selbst. Zum 1. Juli hat die geb\u00fcrtige Ghanaerin ihre Stelle als Referentin f\u00fcr &quot;Brot f\u00fcr die Welt&quot; angetreten. Zu ihren Aufgaben geh\u00f6rt die Bildungs- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit f\u00fcr den Evangelischen Entwicklungsdienst. Das Besondere an Botsios Stelle: Sie wird gemeinsam von &quot;Brot f\u00fcr die Welt&quot;, der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg und der Ev. reformierten Kirche und den beiden Diakonischen Werken der Kirchen getragen. Ihren Arbeitsplatz hat die 50-J\u00e4hrige im Haus des Diakonischen Werkes in Oldenburg. Sie wird in den Gemeinden von Ostfriesland bis in die Wesermarsch aktiv sein.<br \/>\n<br \/>F\u00fcr Botsio ist ihr Einsatz- und Aufgabengebiet nicht v\u00f6llig neu. Von 2000 bis 2005 war sie als Referentin f\u00fcr Gemeindedienst bei der Norddeutschen Mission und berichtete in den Gemeinden \u00fcber die Partnerkirchen und Themen wie Mission und Entwicklungspolitik. Von 2005 bis 2010 war sie als Bildungsreferentin beim \u00d6kumenischen Zentrum in Oldenburg. \u201eDort waren meine Schwerpunkte fairer Handel und Entwicklungspolitik\u201c, berichtet Botsio.<br \/>\n<br \/>Entwicklungspolitik hatte Botsio auch an der Universit\u00e4t in Bremen studiert, als sie nach ihrer Heirat mit ihrem Mann Jack Botsio in den 90er Jahren nach Deutschland gekommen war. Zusammen fassten die beiden 2010 den Beschluss, f\u00fcr einige Zeit wieder nach Afrika zu gehen. Botsios Ehemann konnte dort als Fachkraft f\u00fcr &quot;Brot f\u00fcr die Welt&quot; an einer Berufsschule der Evangelical Presbyterian Church Ghana auf dem Land arbeiten. Und auch Millicent Botsio fand eine T\u00e4tigkeit, in der sie ihre Erfahrungen aus Deutschland weitergeben konnte. \u201eZwei Jahre lang habe ich in der Hauptstadt Accra ein Projekt unterst\u00fctzt, bei dem junge Menschen nach dem Ende der Berufsschule weiterqualifiziert werden. So werden sie stark f\u00fcr den Arbeitsmarkt und lernen auch, wie sie sich selbstst\u00e4ndig machen k\u00f6nnen.<br \/>Auch dieses Projekt der Evangelical Presbyterian Church&nbsp; Ghana wird von &#8216;Brot f\u00fcr die Welt&#8217; unterst\u00fctzt\u201c, berichtet sie. Danach war Botsio drei Jahre f\u00fcr die Mitarbeiterfortbildung in der Entwicklungsabteilung der EP Church, Ghana t\u00e4tig. \u201eBei der Fortbildung geht es immer darum, Kontinuit\u00e4t zu erreichen und die Mitarbeiter vor Ort zu st\u00e4rken. Die Arbeit von &quot;Brot f\u00fcr die Welt&quot; ist dadurch so wichtig und so erfolgreich\u201c, sagt Botsio.<br \/>\n<br \/>Ihre Erfahrungen aus Ghana will sie in ihrer neuen Aufgabe weitergeben. \u201eEs ist wichtig, in den Gemeinden \u00fcber die Arbeit von &#8216;Brot f\u00fcr die Welt&#8217; zu informieren. Der Evangelische Entwicklungsdienst leistet nicht nur in Afrika sondern auch in Asien und Lateinamerika wichtige Arbeit. Gerade in l\u00e4ndlichen Regionen kann Brot f\u00fcr die Welt \u00fcber die Partnerkirchen oft viele Menschen erreichen\u201c, betont Botsio.<br \/><span style=\"font-style: italic\">Kerstin Kempermann<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Stichwort: Brot f\u00fcr die Welt \u2013 Evangelischer Entwicklungsdienst<\/span><br \/>\nAls weltweit t\u00e4tiges Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland ist &quot;Brot f\u00fcr die Welt&quot; in mehr als 90 L\u00e4ndern rund um den Globus aktiv. Gemeinsam mit lokalen Partnern unterst\u00fctzt der Entwicklungsdienst arme und ausgegrenzte Menschen, aus eigener Kraft ihre Lebenssituation zu verbessern. Ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit ist die Ern\u00e4hrungssicherung. Denn in Zeiten des Klimawandels und knapper werdender Ressourcen wird der Kampf gegen Hunger und Mangelern\u00e4hrung immer wichtiger. &quot;Brot f\u00fcr die Welt&quot; unterst\u00fctzt die arme und l\u00e4ndliche Bev\u00f6lkerung darin, mit umweltfreundlichen und standortgerechten Methoden gute Ertr\u00e4ge zu erzielen. Daneben setzt sich &quot;Brot f\u00fcr die Welt&quot; auch f\u00fcr die F\u00f6rderung von Bildung und Gesundheit, den Zugang zu Wasser, die St\u00e4rkung der Demokratie, die Achtung der Menschenrechte, die Sicherung des Friedens sowie die Bewahrung der Sch\u00f6pfung ein. Denn Brot bedeutet mehr als Nahrung \u2013 &quot;Brot f\u00fcr die Welt&quot; versteht darunter alles, was der Mensch zum Leben braucht.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Pendlerin zwischen zwei Welten. So beschreibt sich Millicent Botsio selbst. Zum 1. 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