{"id":7541,"date":"2017-07-07T00:36:00","date_gmt":"2017-07-06T22:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/verstreuen-von-totenasche-in-niedersachsen-weiter-nicht-erlaubt\/"},"modified":"2017-07-07T00:36:00","modified_gmt":"2017-07-06T22:36:00","slug":"verstreuen-von-totenasche-in-niedersachsen-weiter-nicht-erlaubt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/verstreuen-von-totenasche-in-niedersachsen-weiter-nicht-erlaubt\/","title":{"rendered":"Verstreuen von Totenasche in Niedersachsen weiter nicht erlaubt"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Eine vom nieders\u00e4chsischen Sozialministerium geplante Neuregelung im Bestattungsrecht, k\u00fcnftig das Verstreuen von Totenasche auf dem Friedhof zu erlauben, ist vom Tisch. Das Ministerium habe die entsprechende Passage nach deutlichem Widerspruch der Kirchen aus seinem Gesetzentwurf herausgenommen, erl\u00e4uterte ein Sprecher von Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) am Donnerstag. Vorangegangen sei eine intensive und sehr pers\u00f6nliche Diskussion im Kabinett, der Ministerrunde der rot-gr\u00fcnen Landesregierung.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Die Ministerin hatte sich urspr\u00fcnglich daf\u00fcr ausgesprochen, das Verstreuen der Asche auf einem eigens daf\u00fcr vorgesehen Feld eines Friedhofs f\u00fcr zul\u00e4ssig zu erkl\u00e4ren. Sie wollte damit W\u00fcnschen aus der Bev\u00f6lkerung entgegenkommen. Es widerspreche der Menschenw\u00fcrde, wenn der Gesetzgeber die M\u00f6glichkeit einer \u00aberdfreien Bestattung\u00bb verweigere, argumentierte Rundt.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Die Kirchen lehnten dies jedoch ab. Wenn Asche auf Wiesen verstreut werde, k\u00f6nne dies dazu f\u00fchren, dass sterbliche \u00dcberreste von Menschen oder Tieren zertreten oder Aschereste unkontrolliert weitergetragen w\u00fcrden, hei\u00dft es in einer Stellungnahme der Konf\u00f6deration evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Au\u00dferdem sei zu bef\u00fcrchten, dass durch das M\u00e4hen des Grases Aschereste vermischt mit dem Grasschnitt als Gr\u00fcnabfall entsorgt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Das Land Bremen hatte das Verstreuen der Asche vor zweieinhalb Jahren als erstes deutsches Bundesland erlaubt, sogar auf privaten Fl\u00e4chen au\u00dferhalb von Friedh\u00f6fen. Der nieders\u00e4chsische Gesetzentwurf soll nach der Sommerpause in den Landtag eingebracht werden. Anlass f\u00fcr die Novelle war die Mordserie des Krankenpflegers Niels H. in Oldenburg und Delmenhorst. Der Gesetzentwurf versch\u00e4rft deshalb unter anderem die Bestimmungen f\u00fcr die Leichenschau, um Todesursachen genauer erkennen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">epd <\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). 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