{"id":7574,"date":"2017-07-10T11:40:00","date_gmt":"2017-07-10T09:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/reformierte-plaedieren-fuer-entmachtung-ungerechter-systeme\/"},"modified":"2017-07-10T11:40:00","modified_gmt":"2017-07-10T09:40:00","slug":"reformierte-plaedieren-fuer-entmachtung-ungerechter-systeme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/reformierte-plaedieren-fuer-entmachtung-ungerechter-systeme\/","title":{"rendered":"Reformierte pl\u00e4dieren f\u00fcr Entmachtung ungerechter Systeme"},"content":{"rendered":"<p>Leipzig\/Hannover (epd). Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen will sich f\u00fcr Frieden und Gerechtigkeit in der Welt einsetzen und dazu beitragen, ungerechte Systeme zu entmachten. Unter der F\u00fchrung Gottes wolle die Gemeinschaft versuchen, \u00abdie wirtschaftlichen, technologischen und politischen Strukturen zu verstehen, die Herrschaft verst\u00e4rken\u00bb, und dann mithelfen, \u00abdiese zu entmachten\u00bb, hei\u00dft es in der Abschlusserkl\u00e4rung der Generalversammlung des weltweiten Dachverbands mit Sitz in Hannover, die am Freitag in Leipzig beschlossen wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Derzeit schafften \u00abGeld- und Machtsucht ein System, in dem einige wenige im Komfort leben und die Ressourcen unseres Planeten aufbrauchen\u00bb. Dabei ignorierten sie \u00abdie Zerst\u00f6rung und die zerm\u00fcrbende Armut, die sie hinterlassen\u00bb, hei\u00dft es in der Abschlusserkl\u00e4rung der rund 300 Delegierten des Dachverbands, der rund 80 Millionen reformierte Christen in aller Welt vertritt.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Von den in Hamburg versammelten Politikern beim G20-Gipfel fordern die Delegierten, \u00abkeineswegs von den Pariser Klimaabkommen abzuweichen\u00bb. N\u00f6tig sei zudem mehr Gerechtigkeit im Wirtschaftssystem, sagte der Generalsekret\u00e4r der Weltgemeinschaft, Chris Ferguson, und rief die Politiker zu mehr Mut und Entschlusskraft bei der L\u00f6sung der Probleme in der Welt auf.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; In ihrer Erkl\u00e4rung beklagen die reformierten Christen zudem geschlechtspezifische und rassistische Gewalt, die Opfer von Terror, die Lage der Fl\u00fcchtlinge, den Druck auf religi\u00f6se Minderheiten und die Verfolgung von Christen in manchen L\u00e4ndern. Auch verpflichten sich die Delegierten, Verlassene und Missbrauchte zu sch\u00fctzen sowie die Gewissens- und Religionsfreiheit \u00abzu verteidigen angesichts des Fanatismus, Fundamentalismus, der Gewalt und S\u00e4kularisierung\u00bb. Zudem will die Weltgemeinschaft den interreligi\u00f6sen Dialog weiter f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Mit der Abschlusserkl\u00e4rung und der Wahl der libanesischen Pfarrerin Najla Kassab zur Pr\u00e4sidentin beendete die Versammlung am Freitag ihr zehnt\u00e4giges Treffen in Leipzig und Wittenberg. Der Kongress gilt als das gr\u00f6\u00dfte religi\u00f6se Treffen im Jahr des 500. Reformationsjubil\u00e4ums. Rund 300 Delegierte aus 126 der insgesamt 233 Mitgliedskirchen sowie mehrere Hundert weitere G\u00e4ste hatten teilgenommen.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">epd<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leipzig\/Hannover (epd). 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