{"id":7869,"date":"2017-08-31T13:11:00","date_gmt":"2017-08-31T11:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/teamgeist-gefragt\/"},"modified":"2017-08-31T13:11:00","modified_gmt":"2017-08-31T11:11:00","slug":"teamgeist-gefragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/teamgeist-gefragt\/","title":{"rendered":"Teamgeist gefragt"},"content":{"rendered":"<p>Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren, liegt weiterhin im Trend. 197 Frauen und M\u00e4nner haben unter Tr\u00e4gerschaft des Diakonischen Werkes der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum 1. September \u2013 einige auch bereits zum 1. August \u2013 ihre Stelle in einer der zahlreichen Einrichtungen angetreten. Zu den jungen Frauen und M\u00e4nnern, die sich freiwillig ein Jahr lang im Oldenburger Land sozial engagieren, geh\u00f6ren auch Charlotte Holzhauer aus Bramsche, Emma Hurrelmann aus Oldenburg und Duc Thach Lam Le aus Ahlhorn. Alle drei haben bereits zum 1. August ihr FSJ begonnen.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde, die die drei f\u00fcr ihre Entscheidung nennen, \u00e4hneln sich. Sie wollen Erfahrungen sammeln, Orientierung f\u00fcr das zuk\u00fcnftige Leben bekommen und sich gleichzeitig sozial engagieren. \u201eIch wollte nach der Schule endlich richtig arbeiten\u201c, erz\u00e4hlt Emma Hurrelmann. Die 18-J\u00e4hrige absolviert ihr FSJ im Evangelischen Krankenhaus in Oldenburg. In der Notaufnahme kann sie dort viele Erfahrungen sammeln und Pflegekr\u00e4ften sowie \u00c4rztinnen und \u00c4rzten bei der Arbeit zuschauen und helfen. \u201eIch kann mir sehr gut vorstellen, sp\u00e4ter in diesem Bereich zu arbeiten.\u201c <\/p>\n<p>Begeistert ist sie, dass sie in ihrem FSJ auch viel selbst machen darf. Blutdruck messen, EKG schreiben und die Patientinnen und Patienten zum R\u00f6ntgen fahren. Das alles geh\u00f6rt zu ihren Aufgaben. \u201eDas sch\u00f6nste Erlebnis ist es, wenn die Patientinnen und Patienten sich bei einem bedanken. Manchmal reicht es einfach mit ihnen zu reden oder zu fragen, ob sie noch ein Kissen brauchen und schon f\u00fchlen sie sich viel wohler.\u201c Und jeder Tag und jede Stunde in der Notaufnahme ist anders. Jederzeit kann ein schwerer Notfall eingeliefert werden. Bei allem f\u00fchlt sich die Oldenburgerin von ihren hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen sehr gut begleitet und gut im Team aufgenommen.<\/p>\n<p>Gut angekommen sind auch Charlotte Holzhauer und Duc Thach Lam Le. Beide arbeiten w\u00e4hrend ihres FSJ in einer Kindertagesst\u00e4tte. Die 18-j\u00e4hrige Bramscherin ist in Oldenburg in der DiKiTa. Der 21-j\u00e4hrige Ahlhorner im Evangelischen Kindergarten in Ahlhorn. \u201eEs ist toll, wie schnell die Kinder uns akzeptieren und auf uns zukommen\u201c, beschreiben beide. Dass es in der Arbeit der Erzieherinnen aber nicht einfach nur ums Spielen geht, haben beide schnell gemerkt. \u201eMir wurde gezeigt, wie ich die Kinder spielerisch in Dingen wie Motorik, Sprache oder Farberkennung f\u00f6rdern kann\u201c, erz\u00e4hlt Charlotte Holzhauer. <\/p>\n<p>Und in beiden Einrichtungen werden auch Kinder mit Beeintr\u00e4chtigungen betreut. Auch eine besondere Herausforderung f\u00fcr die Freiwilligen. \u201eWir haben in meiner Gruppe ein Kind mit Down Syndrom\u201c, erz\u00e4hlt Duc Thach Lam Le. Gemeinsam mit den Erziehern muss er darauf achten, dass das Kind bestimmte Dinge beim spielen nicht in den Mund nimmt.<\/p>\n<p>\u00dcber ihre ersten Erlebnisse in ihrem Freiwilligendienst konnten sich die drei gemeinsam mit weiteren FSJlern beim Einf\u00fchrungsseminar der Diakonie im Haus Maranatha in Sandkrug austauschen. \u201eEs ist gut, auch die Erfahrungen mit den anderen besprechen zu k\u00f6nnen\u201c, finden alle drei. Und unter der Anleitung von Ulrike Hespe und Jens Bodenberger konnten die Freiwilligen in Kommunikations- und Interaktionsspielen als Gruppe zusammenwachsen und neue Erfahrungen machen. \u201eDie Reflexion in den Seminaren ist uns sehr wichtig\u201c, betont Ulrike Hespe. <\/p>\n<p>\u00dcber das Jahr verteilt haben die FSJler 25 Bildungstage und so immer wieder die M\u00f6glichkeit, \u00fcber ihre Erfahrungen und Erlebnisse zu sprechen und andere Schwerpunkte zu bearbeiten. \u201eDer Freiwilligendienst ist keine Ausbildung\u201c, betont Fachbereichsleiterin Fenni Lambers. Das Jahr diene vielmehr der Orientierung und der Bildung und gebe den Teilnehmern die M\u00f6glichkeit verschiedene Bereiche kennenzulernen.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Zahlen<br \/><\/span>Gesamtteilnehmende sind 197 davon 128 weiblich und 69 m\u00e4nnlich. Davon absolvieren 141 ein FSJ und 56 einen Bundesfreiwilligendienst. Insgesamt gibt es 90 Einsatzstellen. 57 Pl\u00e4tze sind in Kindertagesst\u00e4tten, 47 in der Behindertenhilfe, 41 in Krankenh\u00e4usern und Sozialstationen, 33 in der Jugendhilfe, 10 in der Altenhilfe, 7 in der Suchthilfe, 2 Sonstige. 44 Freiwillige sind j\u00fcnger als 18 Jahre, 152 sind 18 und \u00e4lter.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Ein Beitrag von Kerstin Kempermann, Diakonisches Werk Oldenburg.<br \/><\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren, liegt weiterhin im Trend. 197 Frauen und M\u00e4nner haben unter Tr\u00e4gerschaft des Diakonischen Werkes der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum 1. September \u2013 einige auch bereits zum 1. August \u2013 ihre Stelle in einer der zahlreichen Einrichtungen angetreten. Zu den jungen Frauen und M\u00e4nnern, die sich freiwillig ein Jahr lang im Oldenburger Land sozial engagieren, geh\u00f6ren auch Charlotte Holzhauer aus Bramsche, Emma Hurrelmann aus Oldenburg und Duc Thach Lam Le aus Ahlhorn. Alle drei haben bereits zum 1. August ihr FSJ begonnen. Die Gr\u00fcnde, die die drei f\u00fcr ihre Entscheidung&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"false","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43],"tags":[44],"class_list":["post-7869","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kirche-oldenburg","tag-kirche-oldenburg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7869","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7869"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7869\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}