{"id":8079,"date":"2017-09-13T07:50:00","date_gmt":"2017-09-13T05:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/armut-bremer-suppenkueche-registriert-steigende-gaestezahl\/"},"modified":"2017-09-13T07:50:00","modified_gmt":"2017-09-13T05:50:00","slug":"armut-bremer-suppenkueche-registriert-steigende-gaestezahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/armut-bremer-suppenkueche-registriert-steigende-gaestezahl\/","title":{"rendered":"Armut: Bremer Suppenk\u00fcche registriert steigende G\u00e4stezahl"},"content":{"rendered":"<p>Bremen (epd). In Bremen sind immer mehr wohnungslose und arme Menschen auf ein warmes Essen angewiesen, das sie entweder kostenlos oder f\u00fcr wenig Geld bekommen k\u00f6nnen. So registriert der \u00abBremer Treff\u00bb, eine kirchliche Begegnungsst\u00e4tte f\u00fcr obdachlose und arme Menschen, steigende G\u00e4stezahlen. Allein in diesem Jahr habe die Einrichtung bereits fast 10.000 warme Mahlzeiten ausgegeben, sagte ihr Leiter Dietmar Melcher dem epd. Am Mittwoch wurde dem \u00abBremer Treff\u00bb ein Transporter \u00fcbergeben, den Sponsoren finanziert haben. Damit sollen k\u00fcnftig Nahrungsmittelspenden eingesammelt werden.<\/p>\n<p>Im Land Bremen herrscht deutschlandweit das h\u00f6chste Armutsrisiko. Die Armutsgef\u00e4hrdungsquote lag hier nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr mit 22,6 Prozent deutlich \u00fcber dem der anderen Bundesl\u00e4nder. Im bundesweiten Mittel lag sie bei 15,7 Prozent. Als armutsgef\u00e4hrdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbev\u00f6lkerung zur Verf\u00fcgung hat.<\/p>\n<p>Unter den G\u00e4sten im \u00abBremer Treff\u00bb sind Menschen, die aus vielerlei Gr\u00fcnden in Not geraten sind. In der Stadt lebten immer mehr Leute unter der Armutsgrenze, die sich h\u00e4ufig keine warme Mahlzeit leisten k\u00f6nnten, erl\u00e4uterte Melcher. Trotzdem sei die Begegnungsst\u00e4tte nicht nur einfach eine Suppenk\u00fcche. \u00abWir bieten Menschen am Rande der Gesellschaft einen Ort, an dem sie sich zu Hause f\u00fchlen k\u00f6nnen\u00bb, verdeutlichte der 57-j\u00e4hrige Diakon.<\/p>\n<p>Der \u00abBremer Treff\u00bb wurde vor mehr als 25 Jahren von mehreren evangelischen und katholischen Kirchengemeinden gegr\u00fcndet. Bis heute finanziert sich die sozialdiakonische Einrichtung gr\u00f6\u00dftenteils aus Spenden, Mitgliedsbeitr\u00e4gen und kirchlichen Zusch\u00fcssen. Wer kommt, kann hier essen, duschen oder W\u00e4sche waschen und bekommt je nach Bedarf auch soziale und seelsorgerliche Hilfe. Seit kurzem gibt es dort auch \u00e4rztliche Sprechstunden und therapeutische Gespr\u00e4chsangebote.<\/p>\n<p>T\u00e4glich besuchen Melcher zufolge bis zu 90 G\u00e4ste den Treff, in dem sich neben drei hauptamtlichen Mitarbeitern etwa 50 Ehrenamtliche f\u00fcr Obdachlose und Arme engagieren. Rund 500 Kilo Lebensmittel werden Woche f\u00fcr Woche in der hauseigenen K\u00fcche verarbeitet. Abends gibt es ein warmes Essen, das pro Portion 2,50 Euro kostet. F\u00fcr einen Schlag Suppe zahlen die G\u00e4ste 80 Cent. Ein gro\u00dfer Pott Kaffee kostet 60 Cent. Die meisten Besucher bezahlen mit einem Gutschein oder einen \u00abBremer Taler\u00bb, den Kirchengemeinden Bed\u00fcrftigen f\u00fcr ein Essen mitsamt Getr\u00e4nk geben. \u00abBarzahler gibt es wenige\u00bb, sagte Melcher.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bremen (epd). 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