{"id":8110,"date":"2017-09-21T17:07:00","date_gmt":"2017-09-21T15:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/pflanzt-hoffnung\/"},"modified":"2017-09-21T17:07:00","modified_gmt":"2017-09-21T15:07:00","slug":"pflanzt-hoffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/pflanzt-hoffnung\/","title":{"rendered":"Pflanzt Hoffnung"},"content":{"rendered":"<div>Eine gro\u00dfartige Vielfalt von Hoffnungszeichen pr\u00e4sentieren sich derzeit in der Stadtkirche zu Jever, Landkreis Friesland. Hier sind es \u00c4pfel an einem Baum, dort eine Welle, dann wieder Blumen oder ein Fisch, alles aber ist Symbol f\u00fcr aktives Handeln oder k\u00fcnstlerische Auseinandersetzung mit der Idee, dass es immer \u2013 auch unter schlimmsten Voraussetzungen \u2013 einen Grund zur Hoffnung gibt. Die Skulpturen, Zeichnungen, Fotostrecken und Brosch\u00fcren sind das Ergebnis eines Jugendwettbewerbes, an dem Konfirmandengruppen und Schulklassen aus ganz Niedersachsen teilgenommen haben. Am Mittwoch wurden die Preise verliehen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u201eSelbst wenn morgen die Welt untergeht, w\u00fcrde ich heute noch ein Apfelb\u00e4umchen pflanzen\u201c &#8211; ein Satz, der Martin Luther zugeschrieben wird, auch wenn es wenig wahrscheinlich ist, dass er von ihm stammt. Anl\u00e4sslich des Reformationsjubil\u00e4ums war im Fr\u00fchling bereits ein Wettbewerb unter dem Titel \u201ePflanzt Hoffnung\u201c ausgeschrieben worden. Fredo Eilts, Diakon im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven und Pastor Tessen von Kameke aus Bad Zwischenahn hatten mit etlichen ehrenamtlich t\u00e4tigen Jugendlichen den Wettbewerb vorbereitet.&nbsp;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>In zwei Altersstufen, einmal f\u00fcr die Sekundarstufe I und f\u00fcr die Sekundarstufe II wurden zwei Kategorien angeboten. Zum einen konnten die Jugendlichen das Thema k\u00fcnstlerisch-kreativ angehen, andererseits aber auch kreativ-karitativ. Die Arbeit sollte dokumentiert und das Ergebnis in Jever vorgestellt werden.&nbsp;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Insgesamt 19 Arbeiten wurden eingereicht. \u201eWir haben mit diesem Wettbewerb wohl rund 1.000 Sch\u00fcler erreicht\u201c, berichtete von Kameke bei der Preisverleihung. In einer Andacht, die voraus ging, betonte er, dass es Mut und Kraft koste, Hoffnungszeichen zu setzten. Doch nur so lie\u00dfe sich die Welt ver\u00e4ndern. Oberkirchenrat Detlef Mucks-B\u00fcker lobte das Projekt als herausragend. Wenn junge Menschen sich auf diese Weise zur Auseinandersetzung mit der Frage nach der Zukunft der Welt und der Gesellschaft von morgen anregen lie\u00dfen, sei dadurch schon viel Hoffnung gegeben. Beeindruckt zeigte er sich von den bemerkenswerten Ergebnissen. \u201eAm Ende sind alle Gewinner, denn ihr alle habt Hoffnungszeichen gesetzt\u201c, so der Oberkirchenrat.&nbsp;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Auch Jevers B\u00fcrgermeister Jan-Edo Albers fand es richtig, dass das Reformationsjubil\u00e4um nicht nur in theologischen Zirkeln aufgearbeitet werde. Was Luther f\u00fcr die Kirche erm\u00f6glicht habe, n\u00e4mlich Verstehen dessen, was die Oberen zelebrieren, sei auch wichtiger Baustein der Demokratie. \u201eIch bin schwer beeindruckt, was ihr auf die Beine gestellt habt\u201c, so Albers, der mit Anke Helm-Brandau (Synode, fr\u00fchere Lehrerein f\u00fcr Kunst und Religion) und Prof. Dr. Andrea Str\u00fcbind (Uni Oldenburg, Kirchengeschichte) zur Jury geh\u00f6rte.&nbsp;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Bei den karitativen Wettbewerbsbeitr\u00e4gen fanden sich viele Arbeiten, die Generationen oder unterschiedliche Lebenswirklichkeiten zusammen bringen. So entstanden zum Beispiel Kontakte zu Inhaftierten einer Justizvollzugsanstalt und zu Bewohnern von Altenheimen. Einige werden auch \u00fcber das Projekt hinaus Bestand haben. Neben den regul\u00e4ren Preisen wurden auch zwei Sonderpreise zugesprochen, hier wurden Projekte \u00fcber mehrere Klassenstufen ausgezeichnet. Die Gewinner gingen mit Apfelb\u00e4umen, S\u00e4cken voller \u00c4pfel und Apfelkuchen nach Hause.&nbsp;<\/div>\n<div><\/div>\n<div><span style=\"font-weight: bold\">Preise nahmen folgende Gruppen mit nach Hause: &nbsp;<\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Erste Preise gingen an die Oberschule Hohenkirchen (Klassen 7 bis 9), die Oberschule Wiefelstede (Klasse 9), die BBS Varel mit JVA Vechta sowie an die Oberschule \u201eSchule am Schloss\u201c (Klasse 10) aus Braunschweig.<\/div>\n<div>&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/div>\n<div>Zweite Preise gingen an die IGS Friesland Nord (Klasse 9), Konfirmanden der Kirchengemeinde Oldenburg, die BBS Oldenburg-Wechloy (Berufsoberschule) und die BBS Oldenburg-Wechloy (Fachoberschule) mit JVA Vechta.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Dritte Preise erhielten die Oberschule Wiefelstede (Klasse 7) und die Schule Kirchwerder \/ Hamburg (Klasse 11).<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Sonderpreise gingen an das Neue Gymnasium in Oldenburg und an die Oberschule Wiefelstede.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><span style=\"font-style: italic\">Annette Kellin<\/span><\/div>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine gro\u00dfartige Vielfalt von Hoffnungszeichen pr\u00e4sentieren sich derzeit in der Stadtkirche zu Jever, Landkreis Friesland. 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